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A. Auer
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H. Holzinger
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W.Spielmann
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S. Wally
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Aus der Redaktion
Niemand kann sagen, wie die
Zukunft wird. Möglich sind aber Vorstellungen darüber, wie sie werden
könnte. Und wir sollen uns fragen, welche Zukunft wir wollen.
Das JBZ-Team
verfolgt den Ansatz einer kritischen wie kreativen Zukunftsforschung. Wir
dokumentieren, forschen, kommunizieren und aktivieren. Wie, dies zeigt
einmal mehr der Tätigkeitsbericht 2010, der diesem Newsletter angefügt
ist.
So
beschließen wir das Arbeitsjahr mit der Empfehlung der „Top Ten der
Zukunftsliteratur“ - „zehn beste“ Bücher des Jahres, die Antworten auf
gesellschaftlich relevante Fragen geben, einem Hinweis auf die soeben in
Druck gegangene vierte Ausgabe von PRO ZUKUNFT sowie zwei
Zukunftskommtaren, die ab Jänner dann auch auf unserer Homepage
nachzulesen sein werden.
Wir
bedanken uns für Ihr / Dein Interesse und freuen uns auf ein Wiedersehen
im neuen Jahr. Besonders erwähnt seien unsere fördernden Mitgliedern, die unsere Arbeit ideell und materiell
unterstützen – herzlichen Dank!
Das
JBZ-Team
Afred
Auer Hans
Holzinger Walter
Spielmann Stefan Wally
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JBZ-Team kürt Top Ten der Zukunftsliteratur
2010
Viel
war im Jahr 2010 von Krisen die Rede. In der Auswahl der Top Ten der
Zukunftsliteratur berücksichtigen wir daher insbesondere Titel mit
Lösungsansätzen.
Vorgeschlagen
werden:
Wege
aus der Energie- und Klimakrise mit Hermann Scheers „Energethischer
Imperativ“, Ernst U. von Weizsäckers „Faktor fünf“ sowie dem
anschaulichen Band „Klimaschock“, herausgegeben von Günter Michler;
Ansätze
eines anderen Wirtschaftens: Christian Felbers „Gemeinwohlökonomie“, Wege
in eine „Postwachstumsgesellschaft“ (Irmi Seidl, Angelika Zahrnt als
Herausgeberinnen eines gleichnamigen Bandes);
Ausblicke
auf ein ganzheitliches Arbeiten mit „Arbeiten wie noch nie?!“ von Sabine
Gruber, Frigga Haug ua, ein neues Verständnis von Gesundheit und
Krankheit, vermittelt in Klaus Michael Meyer–Abichs „Was es bedeutet,
gesund zu sein“ sowie Perspektiven einer Mitmach-Gesellschaft - der
Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski spricht in seinem von einem neuen
„Wir“.
Die
Top Ten schließen mit globalen Leitlinien einer neuen Verständigungskultur,
die Jeremy Rifkin in „Die empathische Gesellschaft“ entwirft, sowie mit
Perspektiven zur „Idee der
Gerechtigkeit“, denen Amartya Sen nachgeht. Die Bewertung sowie
ausführliche Besprechungen siehe das beigefügte pdf.
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Zukunft denken – Zukunft gestalten. JBZ-Tätigkeitsbilanz 2010
Die JBZ-Tätigkeitsbilanz
verweist auf die vier Säulen unseres Arbeitsverständnisses.
Dokumentieren: Über 14.000 Bücher umfasst die Bibliothek
mittlerweile, über 200 Neuerscheinungen wurden in diesem Jahr in der
Zeitschrift „PRO ZUKUNFT“ vorgestellt.
Forschen: In „Zukunftsdossiers“ für das österreichische
Lebensministerium werden aktuelle Themen vertiefend bearbeitet. 2010
erschienen sind Dossiers zu „Wirtschaften jenseits von Wachstum“ und „Zur
Zukunft der Arbeit“. In den JBZ-Arbeitspapieren
thematisieren junge WissenschaftlerInnen Fragen mit Salzburg-Bezug. 2010
wurde gestartet, mittlerweile sind 15 Aufträge vergeben. Eigene
Lehrtätigkeit schafft Verbindungen zu Universitäten.
Kommunizieren: Im neuen Format „Montagsrunden“ werden einmal
im Montag im JBZ-Lesecafe aktuelle Themen zur
Diskussion gestellt. Einem Implulsreferat folgt
eine offene Debatte. 11 Runden gab es 2010. In der mit dem Land Salzburg
durchgeführten Reihe „Salzburger:Zukunft:Dialoge“
gab es vier weitere Veranstaltungen, ein Schwerpunkt war dem Thema
„Energie der Zukunft“ gewidmet. Überdies kooperiert die JBZ mit anderen
Veranstaltungspartner, wirkt an Tagungen mit wird selbst zu Vorträgen
eingeladen (2010: 17 Einladungen).
Über die Homepage, einen
kostenlosen JBZ-Online-Newsletter sowie eine Facebook-Gruppe werden auch die Neuen Medien genutzt.
Aktivieren: „Betroffene zu Beteiligten machen“ – so lautet das
Motto von Zukunftswerkstätten, einer von Robert Jungk gegründeten Methode
der Partizipation. Sieben solche
Veranstaltungen hat die JBZ 2010 durchgeführt, u.a.
mit Jugendlichen, zum Thema Integration oder zur Zukunft der Murtalbahn.
Aktivierung erfolgt auch über Projekte wie jenes zum ökologischen
Fußabdruck (2010 von Silvia Aschenberger betreut) oder die Unterstützung
von NGOs wie die Global Marshall Plan-Initiative. Mehr siehe das beigefügtes pdf.
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Neue Ausgabe von PRO ZUKUNFT
erschienen
Neues Wirtschaften in einer
Postwachstumsgesellschaft, aktuelle Befunde zu Deutschland, Reflexionen
über die Bedeutung von Werten, Ausblicke auf das Solarzeitalter sowie
kritische Befunde zum „Risikofaktor Gesundheitssystem“ lauten die Schwerpunktkapitel dieser
Ausgabe von PRO ZUKUNFT.
Vorgestellt werden neben einigen Top-Ten-Büchern
(siehe oben) etwa „Die Kunst kein Egoist zu sein“ von Richard David
Precht, „Nachdenken über Deutschland“ von Albrecht Müller u.a. oder „Neue Energien freisetzen“ von Future Council-Mitglied Herbert Girardet. Über dies findet
man wie immer News aus der Zukunftsforschung. Mehr siehe das beigefügtes
pdf.
Nächste Runde der Montagsgespräche –
10. Jänner 2011
15. Runde, Montag, 10. Jänner, 19.30 Uhr zu
"Industrielles Upgrading - Chancen und Risiken für
Entwicklungsländer". Impuls von Dr. Lukas Lengauer (Wirtschaftsgeograph, Universtität
Salzburg). Ort: Robert-Jungk-Bibliothek, Robert-Jungk-Platz 1/Imbergstr.
2, 5020 Salzburg.
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Lesekarte
Zukunftspass Mitgliedschaft
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JBZ-Lesekarte – Zukunftspass - Mitglied werden
Mit der JBZ-Lesekarte können Sie 12
Monate alle Bücher der JBZ entlehnen.
Sie kostet 18,- bzw. ermäßigt 12,- Euro (für Schüler und Studierende). Institutionen zahlen 25,- Euro.
Der JBZ-Zukunftspass enthält darüber
hinaus den Bezug der Zeitschrift PRO ZUKUNFT, 20 Prozent auf alle JBZ-Publikationen sowie einen Bonus bei
Literaturanfragen. Er kostet 38,- Euro, ermäßigt 21,- Euro, für
Institutionen 70 Euro.
Mitglieder werden darüber hinaus im Tätigkeitsbericht erwähnt und
erhalten 30 Prozent auf alle JBZ-Publikationen.
Da unsere Mitglieder im gesamten deutschsprachigen Raum verteilt sind,
finden i. d. R. keine Mitgliederversammlungen statt.
Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 50,- € (normal); 25 € (für Schüler
und Studierende) sowie 100 € (für Institutionen).
Auch
Lesekarte, Zukunftspass und
Mitgliedschaft eignen sich als Geschenk und können befristet auf
ein Jahr vergeben werden. Bitte im Bestellmail die gewünschte Leistung,
den Namen sowie die volle Adresse – bei Geschenken auch die des
Beschenkten - angeben. Sie erhalten dann weitere Unterlagen zugesandt.
Diskussion in Facebook
Die
Robert-Jungk-Bibliothek ist jetzt auch mit einem Diskussionsforum auf der
Internetplattform Facebook vertreten. Als Newsletterbezieher sind sie
herzlich eingeladen, sich an den Debatten zu beteiligen. Bei Interesse
bitte ein Mail mit Stichwort Facebook an diese Adresse schicken: jungk-bibliothek@salzburg.at
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