Textfeld: NEWSLETTER
 Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen  |  12_2010

 


 

Aus der Redaktion

§    JBZ-Team kürt Top Ten der Zukunftsliteratur 2010

§    Zukunft denken – Zukunft gestalten. JBZ-Tätigkeitsbericht 2010

§    PRO ZUKUNFT 2010/4 - „Neues Wirtschaften“, „Solarzeitalter“ „Gesundheitssystem“ u. a. m.

§    Nächste Montagsgespräche zu „Globalen Güterketten“ am 10. Jänner 2011

§    JBZ-Lesekarte – Zukunftspass - Mitgliedschaft

§    Facebook

 

 

A. Auer

H. Holzinger

W.Spielmann

S. Wally

Aus der Redaktion

Niemand kann sagen, wie die Zukunft wird. Möglich sind aber Vorstellungen darüber, wie sie werden könnte. Und wir sollen uns fragen, welche Zukunft wir wollen.

Das JBZ-Team verfolgt den Ansatz einer kritischen wie kreativen Zukunftsforschung. Wir dokumentieren, forschen, kommunizieren und aktivieren. Wie, dies zeigt einmal mehr der Tätigkeitsbericht 2010, der diesem Newsletter angefügt ist.

So beschließen wir das Arbeitsjahr mit der Empfehlung der „Top Ten der Zukunftsliteratur“ - „zehn beste“ Bücher des Jahres, die Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragen geben, einem Hinweis auf die soeben in Druck gegangene vierte Ausgabe von PRO ZUKUNFT sowie zwei Zukunftskommtaren, die ab Jänner dann auch auf unserer Homepage nachzulesen sein werden.

Wir bedanken uns für Ihr / Dein Interesse und freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr. Besonders erwähnt seien unsere fördernden Mitgliedern, die unsere Arbeit ideell und materiell unterstützen – herzlichen Dank!

Das JBZ-Team

Afred Auer  Hans Holzinger  Walter Spielmann  Stefan Wally

Textfeld: JBZ
TOP TEN

JBZ-Team kürt Top Ten der Zukunftsliteratur 2010

Viel war im Jahr 2010 von Krisen die Rede. In der Auswahl der Top Ten der Zukunftsliteratur berücksichtigen wir daher insbesondere Titel mit Lösungsansätzen.

Vorgeschlagen werden:

Wege aus der Energie- und Klimakrise mit Hermann Scheers „Energethischer Imperativ“, Ernst U. von Weizsäckers „Faktor fünf“ sowie dem anschaulichen Band „Klimaschock“, herausgegeben von Günter Michler;

Ansätze eines anderen Wirtschaftens: Christian Felbers „Gemeinwohlökonomie“, Wege in eine „Postwachstumsgesellschaft“ (Irmi Seidl, Angelika Zahrnt als Herausgeberinnen eines gleichnamigen Bandes);

Ausblicke auf ein ganzheitliches Arbeiten mit „Arbeiten wie noch nie?!“ von Sabine Gruber, Frigga Haug ua, ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit, vermittelt in Klaus Michael Meyer–Abichs „Was es bedeutet, gesund zu sein“ sowie Perspektiven einer Mitmach-Gesellschaft - der Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski spricht in seinem von einem neuen „Wir“.

Die Top Ten schließen mit globalen Leitlinien einer neuen Verständigungskultur, die Jeremy Rifkin in „Die empathische Gesellschaft“ entwirft, sowie mit Perspektiven zur  „Idee der Gerechtigkeit“, denen Amartya Sen nachgeht.  Die Bewertung sowie ausführliche Besprechungen siehe das beigefügte pdf.

zurück

 

 

Zukunft denken – Zukunft gestalten. JBZ-Tätigkeitsbilanz 2010

Die JBZ-Tätigkeitsbilanz verweist auf die vier Säulen unseres Arbeitsverständnisses.

Dokumentieren: Über 14.000 Bücher umfasst die Bibliothek mittlerweile, über 200 Neuerscheinungen wurden in diesem Jahr in der Zeitschrift „PRO ZUKUNFT“ vorgestellt.

Forschen: In „Zukunftsdossiers“ für das österreichische Lebensministerium werden aktuelle Themen vertiefend bearbeitet. 2010 erschienen sind Dossiers zu „Wirtschaften jenseits von Wachstum“ und „Zur Zukunft der Arbeit“. In den JBZ-Arbeitspapieren thematisieren junge WissenschaftlerInnen Fragen mit Salzburg-Bezug. 2010 wurde gestartet, mittlerweile sind 15 Aufträge vergeben. Eigene Lehrtätigkeit schafft Verbindungen zu Universitäten.

Kommunizieren: Im neuen Format „Montagsrunden“ werden einmal im Montag im JBZ-Lesecafe aktuelle Themen zur Diskussion gestellt. Einem Implulsreferat folgt eine offene Debatte. 11 Runden gab es 2010. In der mit dem Land Salzburg durchgeführten Reihe „Salzburger:Zukunft:Dialoge“ gab es vier weitere Veranstaltungen, ein Schwerpunkt war dem Thema „Energie der Zukunft“ gewidmet. Überdies kooperiert die JBZ mit anderen Veranstaltungspartner, wirkt an Tagungen mit wird selbst zu Vorträgen eingeladen (2010: 17 Einladungen).

Über die Homepage, einen kostenlosen JBZ-Online-Newsletter sowie eine Facebook-Gruppe werden auch die Neuen Medien genutzt.

Aktivieren: „Betroffene zu Beteiligten machen“ – so lautet das Motto von Zukunftswerkstätten, einer von Robert Jungk gegründeten Methode der Partizipation.  Sieben solche Veranstaltungen hat die JBZ 2010 durchgeführt, u.a. mit Jugendlichen, zum Thema Integration oder zur Zukunft der Murtalbahn. Aktivierung erfolgt auch über Projekte wie jenes zum ökologischen Fußabdruck (2010 von Silvia Aschenberger betreut) oder die Unterstützung von NGOs wie die Global Marshall Plan-Initiative.  Mehr siehe das beigefügtes pdf.
zurück

Neue Ausgabe von PRO ZUKUNFT erschienen

Neues Wirtschaften in einer Postwachstumsgesellschaft, aktuelle Befunde zu Deutschland, Reflexionen über die Bedeutung von Werten, Ausblicke auf das Solarzeitalter sowie kritische Befunde zum „Risikofaktor Gesundheitssystem“  lauten die Schwerpunktkapitel dieser Ausgabe von PRO ZUKUNFT.

Vorgestellt werden neben einigen Top-Ten-Büchern (siehe oben) etwa „Die Kunst kein Egoist zu sein“ von Richard David Precht, „Nachdenken über Deutschland“ von Albrecht Müller u.a. oder „Neue Energien freisetzen“ von Future Council-Mitglied Herbert Girardet. Über dies findet man wie immer News aus der Zukunftsforschung. Mehr siehe das beigefügtes pdf.

Nächste Runde der Montagsgespräche – 10. Jänner 2011

15. Runde, Montag, 10. Jänner, 19.30 Uhr zu "Industrielles Upgrading - Chancen und Risiken für Entwicklungsländer". Impuls von Dr. Lukas Lengauer (Wirtschaftsgeograph, Universtität Salzburg). Ort: Robert-Jungk-Bibliothek, Robert-Jungk-Platz 1/Imbergstr. 2, 5020 Salzburg.

zurück

 

Lesekarte
Zukunftspass Mitgliedschaft

JBZ-Lesekarte – Zukunftspass - Mitglied werden

Mit der JBZ-Lesekarte können Sie 12 Monate alle Bücher der JBZ entlehnen.
Sie kostet 18,- bzw. ermäßigt 12,- Euro (für Schüler und Studierende).  Institutionen zahlen 25,- Euro.

Der JBZ-Zukunftspass enthält darüber hinaus den Bezug der Zeitschrift PRO ZUKUNFT, 20 Prozent auf alle JBZ-Publikationen sowie einen Bonus bei Literaturanfragen. Er kostet 38,- Euro, ermäßigt 21,- Euro, für Institutionen 70 Euro.

Mitglieder werden darüber hinaus im Tätigkeitsbericht erwähnt und erhalten 30 Prozent auf alle JBZ-Publikationen. Da unsere Mitglieder im gesamten deutschsprachigen Raum verteilt sind, finden i. d. R. keine Mitgliederversammlungen statt.

Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 50,- € (normal); 25 € (für Schüler und Studierende) sowie 100 € (für Institutionen).

Auch Lesekarte, Zukunftspass und  Mitgliedschaft eignen sich als Geschenk und können befristet auf ein Jahr vergeben werden. Bitte im Bestellmail die gewünschte Leistung, den Namen sowie die volle Adresse – bei Geschenken auch die des Beschenkten - angeben. Sie erhalten dann weitere Unterlagen zugesandt.

Diskussion in Facebook

Die Robert-Jungk-Bibliothek ist jetzt auch mit einem Diskussionsforum auf der Internetplattform Facebook vertreten. Als Newsletterbezieher sind sie herzlich eingeladen, sich an den Debatten zu beteiligen. Bei Interesse bitte ein Mail mit Stichwort Facebook an diese Adresse schicken: jungk-bibliothek@salzburg.at

 

Bestellung                                                                                    zurück

 

Newsletter abbestellen 

ROBERT-JUNGK-BIBLIOTHEK FÜR ZUKUNFTSFRAGEN

Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen | Robert-Jungk-Platz 1 | 5020  Salzburg  |  T 0043.662.873 206 |  jungk-bibliothek@salzburg.at
H:
www.jungk-bibliothek.at  Team: Dr. Alfred Auer, Mag. Hans Holzinger (Redaktion JBZ_ONLINE), Dr. Walter Spielmann, Mag. Stefan Wally