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 Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen  |  5_2010

 


 

Aus der Redaktion

§    „Welche Banken brauchen wir?“ Attac-Podiumsgespräch | 23. April

§    „Eine alternative Geschichte der Zukunft“ – Robert-Jungk-Stipendiat stellt Arbeit vor | 27. April

§    Salzburger:Zukunfts:Dialoge zu „Jobmotor Energiewende“ | 28. / 29. April

§    Rückblick auf ein Jahr JBZ-Arbeit – Tätigkeitsbericht 2009 auf der Homepage nachzulesen

§    AKTIONEN: Steuer gegen Armut – Raus aus Euratom – Pro Wind

§    JBZ-Lesekarte – Zukunftspass - Mitgliedschaft

§    Facebook

 

Aus der Redaktion

2010 hat die Stadt Salzburg zum dritten Mal ein Robert-Jungk-Stipendium vergeben. Der heurige Stipendiat, Achim Eberspächer, hat zwei Monate lang in der JBZ über Robert Jungks Zukunftsbild(er) geforscht. Wir laden Sie herzlich zur Präsentation seiner Ergebnisse am 27. April ein.

Nochmals hingewiesen sei auf die nächsten SALZBURGER:ZUKUNFTS:DIALOGE zum Thema „Jobmotor Energiewende“: Abendveranstaltung am 28. April und Fachenquete am 29. April. Mehr siehe beigefügte pdfs.

Bereits am 23. April laden unsere KollegInnen von Attac zu einer Podiumsdiskussion über zukunftsfähige Banken. Gerne weisen wir auf diese Veranstaltung hin.

Nicht zuletzt dürfen Sie mit uns auf ein Jahr erfolgreiche JBZ-Arbeit zurückblicken. Eine Gelegenheit, einmal all unseren Mitgliedern, den Förderern und InteressentInnen unserer Arbeit zu danken. Mehr entnehmen Sie diesem Newsletter sowie dem Tätigkeitsbericht 2009 auf unsere Homepage.

Mit besten Grüßen

Hans Holzinger (JBZ-Newsletter)

„Welche Banken brauchen wir?“ Attac-Podiumsgespräch

Anlässlich der Generalversammlung von Attac Österreich findet am 23. April eine Podiumsdiskussion an der Uni Salzburg, GesWi, HS 381, Rudolfskai 42, statt. Es diskutieren Regina Ovesny-Straka, Generaldirektorin der Salzburger Sparkasse Bank AG, Eva Maria Habersatter-Lindner, Obfrau der Wirtschaftskammer Hallein, Helmut Gerlich, Vorstandssprecher des Bankhauses Spängler, Peter Niederreiter, Schuldnerberatung Salzburg, Christian Felber, Publizist und Autor, Gründungsmitglied Attac Österreich. Beginn ist  19 Uhr, bereits um 16.30 gibt es am gleichen Ort einen Vortrag von Christian Felber zu „Neue Werte für die Wirtschaft“.

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Robert-Jungk-Stipendiat Achim Eberspächer 2010 stellt Arbeit vor

 Eine alternative Geschichte der Zukunft. Robert Jungks Gegenentwürfe zum
westlichen Umgang mit der Zukunft von den 50er bis zu den 80er Jahren“ – so lautet das Studienprojekt des Robert-Jungk-Stipendiaten 2010, Achim Eberspächer. Am Mittwoch, den 27. April stellt er die Ergebnisse seiner Recherchen in der JBZ vor. Beginn: 19 Uhr, Robert-Jungk-Platz 1. Eberspächer ist Historiker und dissertiert über „Zukunftsforschung und Zukunftsbilder im deutschsprachigen Raum von 1942 – 1982“.

Das Robert-Jungk-Stipendium wurde heuer zum dritten Mal von der Stadt Salzburg in Kooperation mit der JBZ vergeben und ermöglicht wissenschaftlichen Nachwuchskräften einen zweimonatigen Aufenthalt in Salzburg zwecks Recherchezwecken zu einem Thema der Zukunftsforschung.
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Salzburger:Zukunfts:Dialoge „Jobmotor Energiewende“

Am 28. April referiert der renommierte Klimaexperte und Ökonom Dr. Stefan Schleicher im Rahmen der Salzburger:Zukunfts:Dialoge zum Thema „Jobmotor Energiewende“.
Die Veranstaltung findet in der Rotunde der Salzburg AG, Bayerhamerstraße 16, statt. Beginn ist 19.30 Uhr. Freier Eintritt.
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Am 29. April folgt eine Fachenquete zum Thema mit ExpertInnen im Salzburger Brunauerzentrum, Elisabethstr 45a, Dauer 10 – 17 Uhr. Die Salzburger:Zukunfts:Dialoge werden vom Land Salzburg gemeinsam mit der JBZ u.a. durchgeführt.

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Rückblick auf ein Jahr JBZ-Arbeit – Jahresbericht 2009

„Prognosen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen“, meinte Karl Valentin. Und doch macht es Sinn, sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Die JBZ tut dies durch die Aufbereitung von Zukunftswissen (Bibliothek, Buchbesprechungen, Studien), das Anstoßen von Zukunftsideen (Zukunftswerkstätten, Projekte) sowie durch Beiträge zum öffentlichen Zukunftsdiskurs (Veranstaltungen, Stellungnahmen). Zentrale Themen des Jahres 2009 waren die Finanzkrise, die auch als Wachstums- und Orientierungskrise gedeutet wurde, die ökologischen Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenverknappung, die Bedeutung von Bildung in der Wissensgesellschaft sowie die grundsätzliche Frage nach Systemalternativen.

Hier einige Zahlen: Die Bibliothek umfasst mittlerweile an die 14.000 Bücher. In der Zeitschrift „PRO ZUKUNFT“ wurden 2009 an die 170 neue Publikationen analysiert. An den 19 Veranstaltungen, 11 Vorträgen von JBZ-Mitarbeitern und fünf durchgeführten Zukunftswerkstätten haben knapp 1400 Menschen teilgenommen. In der im Auftrag des Landes Salzburg durchgeführten Kampagne zum Ökologischen Fußabdruck wurden insgesamt 128 Workshops an Schulen durchgeführt und damit an die 3500 Salzburger SchülerInnen angesprochen. Nicht zuletzt erschien 2009  ein neues JBZ-Buch: „Die Einübung des anderen Blicks“. Ein gutes Motto wohl angesichts der sich mehrenden Krisen! Mehr darüber gibt es im Tätigkeitsbericht auf unserer Homepage.

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AKTIONEN AUS DER ZIVILGESELLSCHAFT

Mit der Petition „Steuer gegen Armut“ gerichtet an den G20-Gipfel kommenden Juni kann die Forderung nach Einführung einer Finanztransaktionsteuer unterstützt werden. mehr 

„Raus aus Euratom“ – Unter diesem Motto wird die Einleitung eines österreichweiten Volksbegehrens verlangt. Zu unterschreiben auf den Gemeindeämtern. mehr

Die österreichische Initiative „pro Wind“ fordert in einer Petition an Gemeinden und Bundesländer die Ermöglichung von Windkraftanlagen in Wirtschaftswäldern. mehr

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Lesekarte
Zukunftspass Mitgliedschaft

JBZ-Lesekarte – Zukunftspass - Mitglied werden

Mit der JBZ-Lesekarte können Sie 12 Monate alle Bücher der JBZ entlehnen.
Sie kostet 18,- bzw. ermäßigt 12,- Euro (für Schüler und Studierende).  Institutionen zahlen 25,- Euro.

Der JBZ-Zukunftspass enthält darüber hinaus den Bezug der Zeitschrift PRO ZUKUNFT, 20 Prozent auf alle JBZ-Publikationen sowie einen Bonus bei Literaturanfragen. Er kostet 38,- Euro, ermäßigt 21,- Euro, für Institutionen 70 Euro.

Mitglieder werden darüber hinaus im Tätigkeitsbericht erwähnt und erhalten 30 Prozent auf alle JBZ-Publikationen. Da unsere Mitglieder im gesamten deutschsprachigen Raum verteilt sind, finden i. d. R. keine Mitgliederversammlungen statt.

Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 50,- € (normal); 25 € (für Schüler und Studierende) sowie 100 € (für Institutionen).

Auch Lesekarte, Zukunftspass und  Mitgliedschaft eignen sich als Geschenk und können befristet auf ein Jahr vergeben werden. Bitte im Bestellmail die gewünschte Leistung, den Namen sowie die volle Adresse – bei Geschenken auch die des Beschenkten - angeben. Sie erhalten dann weitere Unterlagen zugesandt.

Diskussion in Facebook

Die Robert-Jungk-Bibliothek ist jetzt auch mit einem Diskussionsforum auf der Internetplattform Facebook vertreten. Als Newsletterbezieher sind sie herzlich eingeladen, sich an den Debatten zu beteiligen. Bei Interesse bitte ein Mail mit Stichwort Facebook an diese Adresse schicken: jungk-bibliothek@salzburg.at

 

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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen | Robert-Jungk-Platz 1 | 5020  Salzburg  |  T 0043.662.873 206 | E: jungk-bibliothek@salzburg.at 
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www.jungk-bibliothek.at  Team: Mag. Silvia Aschenberger, Dr. Alfred Auer, Mag. Hans Holzinger (Online-Redaktion), Dr. Walter Spielmann, Mag. Stefan Wally