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Claus Biegert, World Uranium Hearing

Vortrag & Diskussion

Die Renaissance der Atomkraft & Der „Urankolonialismus“

Uranabbau zerstört die Lebensbedingungen indigener Völker

mit Claus Biegert, Journalist & Buchautor, Nuclear Future Award  (im Bild)

mit Heinz Stockinger, Plage –Zukunftswerkstatt Energie  

Dienstag, 26. 05. 2009 Beginn: 20.00
Ort: Robert-Jungk Bibliothek, Robert-Jungk Platz 1

Freier Eintritt

                 

Die Atomwirtschaft sieht sich medial im Aufwind. In ihren Versprechungen verkaufen sie Atomkraftwerke als die Lösung gegen Klimawandel und Energiekrise. Derzeit deckt die Atomkraft nur rund 7% des weltweiten Energiebedarfs ab. Eine Greenpeace Studie, basierend auf OECD Daten weist nach, dass Uran, der Rohstoff für die Atomkraft in spätestens 65 Jahren weltweit nicht mehr verfügbar sein wird. Doch bereits der Abbau von Uran verursacht Zerstörung und Verwüstung, betroffen davon sind hauptsächlich Angehörige indigener Völker.

Klaus Biegert initiierte 1992 die Weltkonferenz World Uranium Hearing in Salzburg und gründete im Ergebnis dieser Konferenz den Nuclear-Free Future Award, der laut taz der weltweit bedeutendste Antiatompreis ist. Er wird uns über die Bedrohung der indigenen Völker durch den Uranabbau und die Nukleartechnik berichten, u. a. am Beispiel der Tuareg im Niger und der Irokesen in Nordamerika.

Heinz Stockinger, langjähriger Anti – Atomaktivist & Experte wird die politischen Rahmenbedingungen der Atomkraft innerhalb der EU beleuchten und alternative Lösungsvorschläge vorstellen.

Kooperation: AAI, Plage – Zukunftswerkstatt Energie, Robert-Jungk Bibliothek, Umweltreferat der Erzdiözese, KHG. Text: Elisabeth Moser (AAI)

 

Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen | Robert-Jungk-Platz 1 | 5020  Salzburg  |  T 0043.662.873 206 | E: jungk-bibliothek@salzburg.at 
H:
www.jungk-bibliothek.at  Team: Dr. Alfred Auer, Mag. Hans Holzinger (Redaktion JBZ_ONLINE), Dr. Walter Spielmann