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Die
Atomwirtschaft sieht sich medial im Aufwind. In ihren Versprechungen
verkaufen sie Atomkraftwerke als die Lösung gegen Klimawandel und
Energiekrise. Derzeit deckt die Atomkraft nur rund 7% des weltweiten
Energiebedarfs ab. Eine Greenpeace Studie, basierend auf OECD Daten weist
nach, dass Uran, der Rohstoff für
die Atomkraft in spätestens 65 Jahren weltweit nicht mehr verfügbar sein
wird. Doch bereits der Abbau von Uran verursacht Zerstörung und Verwüstung,
betroffen davon sind hauptsächlich Angehörige indigener Völker. Klaus
Biegert initiierte 1992 die Weltkonferenz World Uranium Hearing in Salzburg
und gründete im Ergebnis dieser Konferenz den Nuclear-Free
Future Award, der laut taz
der weltweit bedeutendste Antiatompreis ist. Er wird uns über die Bedrohung
der indigenen Völker durch den Uranabbau und die Nukleartechnik berichten, u.
a. am Beispiel der Tuareg im Niger und der Irokesen
in Nordamerika. Heinz
Stockinger, langjähriger Anti – Atomaktivist & Experte wird die
politischen Rahmenbedingungen der Atomkraft innerhalb der EU beleuchten und
alternative Lösungsvorschläge vorstellen. Kooperation: AAI,
Plage – Zukunftswerkstatt Energie, Robert-Jungk
Bibliothek, Umweltreferat der Erzdiözese, KHG. Text: Elisabeth Moser (AAI) |
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen |
Robert-Jungk-Platz 1 | 5020 Salzburg | T 0043.662.873 206 | E: jungk-bibliothek@salzburg.at |
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