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LEBEN UND WIDERSTAND
Der französische Gewerkschafter, Bauer, Pazifist und Globalisierungskritiker

ALAIN DESJARDIN berichtet über sein Engagement gegen Militarismus,
Kolonialismus und Agroindustrie sowie für eine naturnahe Landwirtschaft

und eine Globalisierung von unten.

Dienstag, 16. Juni, 20 Uhr

Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Robert-Jungk-Platz 1 | Freier Eintritt

ALAIN DESJARDIN, geboren 1935 in Moreuil, Nordfrankreich, begann sein politisches Engagement in der Katholischen Arbeiterbewegung Frankreichs. Er war 1972-1981 Mitorganisator der Proteste gegen die Vergrößerung des Truppenübungsplatzes am Larzac-Plateau und gegen die Absiedlung der Schafbauern, besetzte und erneuerte einen zerschossenen Bauernhof, wurde Bürgermeister. Der Larzac ist seit damals ein Zentrum des Widerstandes gegen das Agro-Business. Vom Algerienkrieg unauslöschlich erschüttert, nahm DESJARDIN als Delegierter der französischen Friedensbewegung u.a. an Missionen gegen die französischen Atombombentests und für Selbstbestimmung der Tuareg/Westsahara teil. Als Weggefährte José BOVÉs zählt er zu den Galionsfiguren der kritischen, französischen Bauern-bewegung (Confédération Paysanne), die etwa für ihre Aktionen gegen „grüne“ Gentechnik bekannt ist. 1998–2004 Präsident von Accueil-Paysan, seit 2007 Präsident von Peuple et Culture.

 

Fachbereich Romanistik

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