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Hungerrevolte in Haiti! Brotaufstand in Kamerun! Diese und
ähnliche Schlagzeilen gingen im Frühjahr 2008 durch die Internationale
Presse, erstmals hatte die Nahrungsmittelkrise auch die „reichen
Ländern" erreicht, Uwe Hoering, Journalist
& Buchautor von „Agrar-Kolonialismus in Afrika. Eine andere
Landwirtschaft ist möglich" und „Vorsicht: Weltbank. Armut,
Klimawandel, Menschenrechtsverletzungen" recherchiert nun die
Hintergründe und Auswirkungen der Nahrungsmittelkrise: „Erst war es die
Energiekrise und der Run auf Agrartreibstoff, jetzt die Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln, die dazu führen, dass zahlreiche Unternehmen,
Investmentfirmen und Pensionsfonds die Landwirtschaft entdeckt haben. Nach
einem Bericht der Financial Times plant die In seinem Vortrag wird Uwe Hoering
Ursachen und Hintergründe beleuchten, das Agro-Business
analysieren und die Chancen der bäuerlichen Landwirtschaft aufzeigen. Etwa
85% aller Farmen weltweit - ungefähr 525 Millionen - sind „klein", d. h.
sie haben eine Größe von zwei Hektar oder weniger. Die Hälfte davon sind in
China, ca. 33 Millionen in Afrika. Zahlreiche internationale Studien belegen,
dass kleinbäuerliche Betriebe mehr Nahrung je Hektar mit weniger Kapital
erzeugen, dafür mit mehr Arbeit. Kooperation: AAI, Robert-Jungk Bibliothek, Bio Austria, Südwind
Entwicklungspolitik, Umweltreferat der Erzdiözese |
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen |
Robert-Jungk-Platz 1 | 5020 Salzburg | T 0043.662.873 206 | E: jungk-bibliothek@salzburg.at |
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