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„Neue
Artenvielfalt?!“
JBZ-Future Snapshot,
Salzburg 2011
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Aus der Redaktion
Vorverurteilungen sind immer problematisch –
auch wenn es sich um spanische Bio-Gurken handelt. Die vorschnellen
Ursachenzuschreibungen haben sich als falsch erwiesen, der Bio-Branche
wurde so jedoch großer Schaden zugefügt. Notwendig ist freilich eine
Abkehr von der hochindustrialisierten Landwirtschaft mit ihren extrem
weiten Transportwegen. So vermutet der Ernährungswissenschaftler und „Food-Detektiv“ Hans-Ulrich Grimm die Ursache für den EHEC-Erreger im Dungkreislauf der Massentierhaltung. mehr.
Übrigens: die Ende Juni erscheinende neue Ausgabe von Pro Zukunft wird
ebenfalls einen Themenschwerpunkt „Ernährung“ aufweisen.
Und was gibt es in diesem Newsletter? Wieder
können wir Sie/Dich auf spannende Veranstaltungen einladen. Im Rahmen der
gemeinsam mit dem Land Salzburg durchgeführten Salzburger:Zukunfts:Dialoge
werden der bekannte Neurowissenschaftler Joachim Bauer (22. Juni) und der
renommierte Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski (1. Juli) zu Gast sein.
Eine Fachtagung (2. Juli) wird den Potenzialen einer neuen
„Mit-Machgesellschaft“ nachgehen. Zudem gibt es noch zwei Montagsrunden
vor der Sommerpause (6. Juni, 4. Juli).
Vorgestellt
wird weiters eine neue Expertise im Rahmen der JBZ-Arbeitspapiere,
die über Robert Jungk und die Anfänge der Zukunftsforschung informiert.
Zudem gibt es zum Nachlesen Verweise auf neue Publikationen von JBZ-MitarbeiterInnen, als Einladung Hinweise auf
(Sommer)-Tagungen, an denen die Robert-Jungk-Stiftung mitwirkt, sowie
weitere aktuelle Termine.
Mit
besten Grüßen für das Team
Hans
Holzinger
PS:
JBZ-Future Snapshot ist der Versuch, Zukunft
ironisch zu sehen und eine Einladung zum Mitmachen. Wir freuen uns über
Ihre/eure Bilder: frech, skurril, entlarvend.
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Foto: JBZ
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„JBZ-Montagsrunde zu „Steuerethik
und Vermögensbesteuerung“ am 6. Juni
Lassen sich Steuern auf
Vermögen grundsätzlich ethisch rechtfertigen? Welche Prinzipien (zB
ethisch-soziale, wirtschaftspolitische etc.) und
"Gerechtigkeiten" (Bedarf, Leistung, Chancen) werden ins
Treffen geführt und welchen soll dabei der Vorrang zukommen? Sind Steuern
auf Vermögen anders zu rechtfertigen als indirekte Steuern oder
Lohnsteuern? In welchem Zusammenhang stehen ethische Begründungen, welche
Voraussetzungen sind nötig und was folgt daraus insgesamt für Fragen der
Besteuerung, des Verhältnisses von SteuerzahlerIn/BürgerIn,
Staat und Zivilgesellschaft? Das sind die Themen der 21. Runde.
6. Juni, 19:30 Uhr:
"Steuerethik: Vermögensbesteuerung in Österreich aus ethischer
Perspektive." Impuls: Gottfried Schweiger und Helmut P. Gaisbauer
(Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Universität Salzburg) In
Kooperation mit dem ifz.
Wir bitten um Anmeldung beim
Organisator Stefan Wally.
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Psychotherapeut J. Bauer
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Der
international renommierte Molekularbiologe, Arzt und Psychotherapeut, Joachim
Bauer, widerspricht in seiner Analyse biologischen Theorien über den
„angeborenen Aggressionstrieb“, - Theorien die den Kampf „jeder gegen
jeden“ bis hin zum Casinokapitalismus legitimieren. Bauers Ansatz basiert
auf neuen Erkenntnissen der Hirnforschung. Er erklärt, welche Bedingungen
Gewalt begünstigen, aber auch, welche grundlegenden Voraussetzungen ein
friedliches Zusammenleben braucht. Das hat eine enorme politische
Dimension: Wenn Aggression eine Reaktion auf Ungerechtigkeit darstellt,
bedeuten Fairness und Gerechtigkeit in einer Gesellschaft wirksame
Gewaltprävention.
Mittwoch, 22. Juni 2011,
19:00 Uhr, Parkhotel Salzburg, ehem. Brunauer-Zentrum, Elisabethstraße
45a (Eintritt frei!)
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Zukunftsforscher Opaschowski
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Der renommierte
Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski geht davon aus, dass
die aktuellen Krisen dazu führen die Potenziale des Gemeinsamen neu zu
entdecken. Er spricht von einer neuen Mitmach-Gesellschaft. "Das Ich
braucht das Wir" - auf diese Formel bringt der Experte die neue
Leitlinie des Lebens. Zusammenhalt statt Ego-Kult, soziales Wohlergeben
statt noch mehr Konsum, Beständigkeit statt Beliebigkeit. Die Menschen
setzten verstärkt auf die "3 V": Vertrauen, Verantwortung,
Verlässlichkeit, so Opaschowskis Vorhersage. Kurz gesagt: "Das
Zeitalter der Ichlinge geht zu Ende."
Im Vortrag wird Opaschowski das
Zukunftsbild einer "Mitmach-Gesellschaft" beschreiben. Im
anschließenden Gespräch mit Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und
Chefredakteur Gerhard Rettenegger wird der Bezug zur Situation
ehrenamtlichen Engagements in Salzburg hergestellt.
Freitag, 1. Juli 2011, 19:00 Uhr, ORF-Publikumsstudio,
Nonntaler Hauptstr. 49d. Beginn: 19 Uhr. Freier Eintritt.
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Sozialexpertin Büchel-Kapeller
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„Zukunftschance Freiwilligenarbeit“ –
Fachtagung am 2. Juli
Keine Gesellschaft würde
funktionieren ohne die vielen Arbeiten, die freiwillig und ohne Entgelt
verrichtet werden - seien es die sorgenden Tätigkeiten in den Familien,
sei es das ehrenamtliche Engagement in Vereinen, Verbänden und Gruppen.
Im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 werden die Rolle und
der Wert freiwilliger Arbeit besonders hervorgehoben und die zahlreichen
Menschen, die sich engagieren vor den Vorhang geholt - auch in Salzburg.
Die Fachtagung lotet die
Chancen, Potenziale, Grenzen und möglichen Fallen
von Freiwilligenarbeit aus. U.a. Vorträgen von
Dr. Kriemhild Büchel-Kapeller, Mag. Eva More-Hollerweger, einem Round-Table
und fünf Nachmittagsforen mit Vertreter/innen von
Freiwilligenorganisationen sowie der Zivilgesellschaft in Salzburg.
Samstag, 2. Juli 2011, Fachhochschule Puch/Urstein, 9 - 17 Uhr, Freier
Eintritt. Anmeldung zur Tagung und den Foren erbeten.
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Zukunft Fotovoltaik
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JBZ-Montagsrunde
„Photovoltaik in Österreich besser fördern?“ am 4. Juli
Wolfgang Hirner
hat in Österreich und Deutschland Erfahrungen gesammelt, wie Photovoltaik
gefördert wird. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Österreich Nachholbedarf
hat. Gunter Sperka hingegen meint, dass die Photovoltaik - bei
eingeschränkten Fördermitteln für erneuerbare Energie - aus vielen
Gründen für die Breitenversorgung derzeit (noch) nicht sinnvoll ist, die
Konzentration muss der Energieeinsparung gelten. Mehr dazu gibt es in der
mittlerweile 22. Montagrunde.
Montag, 4. Juli, 19.30 Uhr:
"Muss Österreich jetzt die Photovoltaik besser fördern?" Eine
Diskussion zwischen Wolfgang Hirner und Gunter
Sperka.
Bei den JBZ-Runden
werden einmal im Monat rund zehn bis zwanzig Personen aus verschiedenen
gesellschaftlichen Bereichen zusammengeholt, die ein Thema diskutieren.
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Achim Eberspächer
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Neues JBZ-Arbeitspapier zu „Robert Jungk und die
Zukunftsforschung“
In der JBZ-Theoriereihe ist soeben ein Arbeitspapier von
Achim Eberspächer über die Anfänge der Zukunftsforschung in Europa sowie
die Rolle, die Robert Jungk dabei gespielt hat, erschienen. Der
Robert-Jungk-Stipendiat des Jahres 2010 beschreibt in seiner Studie als
Historiker mit Interesse an Zukunftsforschung die Entwicklung dieser
Disziplin von den 1950er bis zu den 1980er-Jahren.
Futurologie bzw.
Zukunftsforschung hat zumindest im deutschen Sprachraum nie
wissenschaftliche Anerkennung gefunden, und so auch keine Institutionalisierung
etwa im universitären Bereich, so eine zentrale Aussage der Studie. Und
Robert Jungk wurde zwar als der große Zukunftsforscher in den Medien
propagiert, in ein akademisches Korsett ließ er sich jedoch nie zwängen.
Die Studie „Zukunftsforscher in Anführungszeichen“ kann auf der JBZ-Homepage nachgelesen werden.
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Erschienen im LIT-Verlag
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„Marktwirtschaft
für Menschen“– Buch mit JBZ-Beitrag erschienen
"Marktwirtschaft für
Menschen" lautet der Titel eines aus einer gemeinsamen
Tagung der Wirtschaftskammer Salzburg, der Salzburger Ethik Initiative
und
dem Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg
entstandener Bandes. Es gibt einen guten Überblick über die aktuellen
Diskussionen
über "nachhaltiges, ethisches Wirtschaften".
JBZ-Mitarbeiter Stefan Wally und Reinhard
Hofbauer argumentieren in ihrem Buchbeitrag, dass Arbeitslosigkeit, Umweltkatastrophen
oder Kinderarbeit nicht durch Appelle an eine vermeintliche gesamtgesellschaftliche
Verantwortung von Unternehmen zu bekämpfen sind, sondern durch kluge
ordnungspolitische Eingriffe, die Unternehmen den Raum lassen, das zu
tun, war ihre Aufgabe ist: Gewinne zu machen.
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Bibliotheks-Nachrichten
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JBZ-Artikel zu
Nachhaltigkeit sowie neuen Arbeitszeitmodellen
„Bibliotheken
und die Herausforderung Nachhaltigkeit“ – so der Titelbeitrag von Hans
Holzinger in den von Reinhold Ehgartner herausgegebenen „Bibliotheks-Nachrichten“ [2011/2], der
auf einen Vortrag beim EuRegio Bibliothekstag 2011 basiert. Walter
Spielmann steuerte aktuelle Buchhinweise zum Thema Ernährung bei. mehr
„Nachhaltiger Wohlstand für
alle“ – in diesem Beitrag der „SOL-Zeitschrift
für Ökologie, Ökologie und Lebenstil“ benennt Hans Holzinger neun
Herausforderungen für eine zukunftsfähige Entwicklung im 21. Jahrhundert.
mehr
Die Zeitschrift von PRO-GE (Produktionsgewerkschaft“
führte ein Interview mit Hans Holzinger anlässlich seiner Studie „Zur
Zukunft der Arbeit“ über den Wunsch nach mehr Zeitsouveränität. mehr
JBZ-Beiträge zu neuen Arbeitszeitmodellen
sind auf Standard-Online
sowie Die
Zeit-Online nachzulesen und zu kommentieren.
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SOL-Symposium
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JBZ-Vorträge zu Wachstum, Wohlstand und
lebendiger Arbeit
Herzlich laden wir Sie zu weiteren
folgenden Veranstaltungen ein, die unter JBZ-Mitwirkung stattfinden.
Gemeinsam mit den
Nachhaltigkeitsexperten Niko Paech und Mathias
Binswanger referiert Hans Holzinger bei der Tagung „Vom Mehrwert zum
Nährwert. Das Ende des Wachstums, wie wir es kennen“, die am 20.-21. Juni
in Erfurt stattfindet. mehr
Beim SOL-Symposium
„Nachhaltiges Tun“, das 2.-3. Juli in Wien stattfindet, referiert er zum
Thema „Wachstum und/oder Wohlstand?“
mehr
Bei der Sommerakademie „Gutes
Leben – gute Arbeit“ referiert Hans Holzinger schließlich zum Thema „Wie
arbeiten? Szenarien zur Zukunft der Arbeit im Kontext nachhaltiger
Entwicklung“. Das Eröffnungsreferat der 6.-8. Juli in Zwettl / NÖ stattfindenden
Tagung hält die Sozialwissenschaftlerin Marianne Gronemeyer mehr.
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Filme zu Atom
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WEITERE TERMINE
Das 7 Generationen-Netzwerk,
das maßgeblich von Markus Distelberger betrieben wird, lädt vom 10. - 13. Juni zum
mittlerweile 8. Open Space-Symposium nach St.
Pölten ein. Thema „Die Begabung zur Freiheit“. mehr
Das Salzburger Programmkino DAS KINO zeigt im Juni Filme zum Thema
Atom. „Spaltprozesse“ (ab 16. 6.), „Restrisiko – Oder die Arroganz der
Macht““ (ab 19.6.), „Yellow Cake
– Die Lüge von der sauberen Energie“ (ab 26.6.) mehr
Am 29.-30. Juni findet in Salzburg eine Ausbildung zum/zur Ökologischer
Fußabdruckexperten/in statt. Die TeilnehmerInnen können in der Folge im
Rahmen des Landesprojekts „Leben auf zu großem Fuß“ Vorträge in Schulen
halten. Anmeldung und Infos: aschenberger@ecology.at.
„Zeitenwende in der arabischen Welt. Welche Antwort findet Europa?“ – so das
Thema der heurigen Sommerakademie auf der Friedensburg Schlaining. mehr
„Wirtschaften wir noch nie“ lautet das Motto der
Sommerakademie 2011 von Attac Österreich, die vom 13. –bis 17. Juli in
Graz stattfindet. mehr
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Lesekarte
Zukunftspass Mitgliedschaft
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JBZ-Lesekarte – Zukunftspass - Mitglied werden
Mit der JBZ-Lesekarte können Sie 12
Monate alle Bücher der JBZ entlehnen.
Sie kostet 18,- bzw. ermäßigt 12,- Euro (für Schüler und Studierende). Institutionen zahlen 25,- Euro.
Der JBZ-Zukunftspass enthält darüber
hinaus den Bezug der Zeitschrift PRO ZUKUNFT, 20 Prozent auf alle JBZ-Publikationen sowie einen Bonus bei
Literaturanfragen. Er kostet 38,- Euro, ermäßigt 21,- Euro, für
Institutionen 70 Euro.
Mitglieder werden darüber hinaus im Tätigkeitsbericht erwähnt und
erhalten 30 Prozent auf alle JBZ-Publikationen.
Da unsere Mitglieder im gesamten deutschsprachigen Raum verteilt sind,
finden i. d. R. keine Mitgliederversammlungen statt.
Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 50,- € (normal); 25 € (für Schüler
und Studierende) sowie 100 € (für Institutionen).
Auch
Lesekarte, Zukunftspass und
Mitgliedschaft eignen sich als Geschenk und können befristet auf
ein Jahr vergeben werden. Bitte im Bestellmail die gewünschte Leistung,
den Namen sowie die volle Adresse – bei Geschenken auch die des
Beschenkten - angeben. Sie erhalten dann weitere Unterlagen zugesandt.
Diskussion in Facebook
Die
Robert-Jungk-Bibliothek ist jetzt auch mit einem Diskussionsforum auf der
Internetplattform Facebook vertreten. Als Newsletterbezieher sind sie
herzlich eingeladen, sich an den Debatten zu beteiligen. Bei Interesse
bitte ein Mail mit Stichwort Facebook an diese Adresse schicken: jungk-bibliothek@salzburg.at
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