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Zukunftskommentar |
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Ein paar Zahlen An Werktagen passieren täglich an die 250.000
Autos die Stadtgrenzen (Quelle: Räumliches Entwicklungskonzept der Stadt
Salzburg). 80 Prozent der PendlerInnen in die Stadt Salzburg fahren mit dem
Auto bei einem Besetzungsgrad von 1,3 Personen - verfügbar wären 4-5
Sitzplätze, dh es findet eine enorme Verschwendung an Platz und anderen
Ressourcen statt. Im Zentralraum verbringen Salzburgs AutofahrerInnen
jährlich über 10.000 Stunden im Stau – Tendenz steigend. Klimaschutz wird
angesichts dieser Zahlen zur Farce. Vorbild Schweiz Schweizer Städte haben gezeigt, wie es geht.
Parallel zum Ausbau eines dichten S-Bahn-Systems wurden die Parkmöglichkeiten
in den Städten sukzessive verringert. Und entscheidend war die veränderte
öffentliche Wahrnehmung: Autos in der Stadt werden als Problem gesehen. Wer
mit Tram, Rad oder zu Fuß unterwegs ist, gilt als „in“. Bei uns hat noch
jeder Angst, "gegen" das Auto zu sein. Das heißt: JedeR der täglich
mit dem Auto in die Stadt pendelt oder auch in dieser herumfährt – ein großer
Teil der Autowege in Salzburg sind innerstädtischer Verkehr -, muss sich
fragen und von anderen gefragt werden, ob dies unbedingt sein „muss“. Ohne
ein neues Wertebewusstsein der BürgerInnen wird es wohl Salzburgs Politik
nicht schaffen! |
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen |
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