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Wichtig war uns eine breite Streuung in der
Auswahl, die zum einen die vier Dimensionen bzw. Handlungsfeldern der
Nachhaltigkeit „Ökologie“, „Wirtschaft“, „Soziales“ sowie „Globale Verantwortung“
abdeckt. Ein
"Nachhaltigkeitsprofil" zu Beginn jeder Projektbeschreibung gibt
die Schwerpunktsetzung hinsichtlich der vier Nachhaltigkeitsdimensionen
wieder (Gesamt: 100 Prozent).
Zum anderen galt es, Initiativen
aus dem Öffentlichen Bereich, der Wirtschaft wie der Zivilgesellschaft zu
berücksichtigen, um auch hier Vernetzungen herzustellen. Links zu den einzelnen
Initiativen ermöglichen eine vertiefende Information, die zahlreichen
Kontaktadressen den direkten Austausch.
Die Zusammenstellung ist exemplarisch und
erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Anregungen zu den vorgestellten
Beispielen richten Sie bitte an den jeweiligen Verfasser.
Wir danken allen Projektmitwirkenden für ihre
Kooperationsbereitschaft und die zur Verfügung gestellten Informationen und
hoffen, mit den Beispielen ein Stück weit zur Information über die
zahlreichen in Salzburg existierenden Initiativen beitragen zu können.
Datenstand: März
2007
Projektübersicht – Salzburger Landkarte
der Nachhaltigkeit
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Arbeitsmarktförderung
– Arbeitsstiftungen

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Beschreibung




Territorialer
Beschäftigungspakt
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Laut einer Studie der Arbeiterkammer stieg die
Zahl der Beschäftigten in Salzburg von 1987 – 2005 um rund 34.400 auf
214.600 Personen, das entspricht 1.900 neuen Arbeitsplätzen pro Jahr. Fielen
in den 1980er-Jahren noch 80 Prozent des Jobzuwachses auf den öffentlichen
Bereich, so entstanden seit 2000 zwei Drittel der neuen Jobs in der
Privatwirtschaft. Die größten Zuwächse entfallen auf unternehmensbezogene
Dienstleistungen wie Leiharbeit, Fremdenverkehr und Handel. Ein Drittel des
Beschäftigungszuwachses tragen Vereine, Verbände, Gemeinden und Betriebe in
mehrheitlich öffentlichem Eigentum bei. Die größten Zuwächse dabei gibt es
im Pflegebereich (Altenheime, Soziale Dienste). Rückgänge gab es in der
Bauwirtschaft (minus 1210 Beschäftigungsverhältnisse) und in der
Sachgütererzeugung (minus 827). Auch in Salzburg, das traditionell einen
hohen Dienstleistungsanteil aufweist, setzt sich der Trend zur
Dienstleistungsgesellschaft fort.
Detaillierte Informationen über
die Arbeitsmarktentwicklung liefert die regionale Beschäftigungsstatistik des Landesstatistischen Dienstes, die gemeinsam mit
der AK Salzburg erstellt wird. Demnach entstanden rund 60 Prozent aller
Beschäftigungszuwächse von 2000 bis 2005 in Betrieben mit 50 oder mehr
Beschäftigten.
Arbeitslosigkeit
in Salzburg: 12.363 Personen waren Ende Jänner 2007 im Bundesland
Salzburg arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug zu diesem
Stichtag 5,1 Prozent, was im Vorjahresvergleich einem Minus von 0,7
Prozentpunkten entsprach. Damit liegt Salzburg mit der niedrigsten Quote
vor Oberösterreich an der Spitze aller österreichischen Bundesländer. (Pressemitteilung
des AMS Salzburg vom 1.2.2007).
Die relativ günstige
Beschäftigungslage, die auch auf den Lehrstellenmarkt zutrifft, erfordert
dennoch permanent Maßnahmen zur Bewältigung des Strukturwandels. Notwendig
sind eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik (s. u.
Industriepolitisches Übereinkommen), Fortbildungsangebote etwa von BFI, WIFI und AMS oder Programme wie „Frauen in die Technik“, aber auch
Maßnahmen zur Linderung der Probleme bei Betriebsschließungen (z. B.
Auffanggesellschaften wie im Falle der Insolvenz der Firma Roco in Hallein)
sowie Hilfen zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den 1.
Arbeitsmarkt [Zu letzterem siehe das Projektblatt Beschäftigungsinitiativen].
Der
Territoriale Beschäftigungspakt „Arbeit für Salzburg 2006“ (TEP) ist ein
Zusammenschluss des Landes Salzburg mit den Partnern
Arbeitsmarktservice,
Bundessozialamt,
Wirtschaftskammer,
Arbeiterkammer,
Österreichischer Gewerkschaftsbund,
Industriellenvereinigung,
Landeslandwirtschaftskammer,
Landarbeiterkammer, der Gender
Mainstreaming Beauftragte sowie den Regionalmanagements. Die
arbeitsmarktpolitischen Ziele und Schwerpunkte des TEP Salzburg
konzentrieren sich auf die Steigerung des Qualifizierungsniveaus der
Arbeitnehmerinnen und -nehmer, die Verringerung regionaler Disparitäten und
die volle Verankerung von Gender Mainstreaming (GM). Zudem unterstützt der
TEP aktiv die Bemühungen der Landesregierung bis 2009 Vollbeschäftigung zu
erreichen. |
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Abkommen mit der Industrie
Arbeits-stiftungen
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Salzburgs größte Stärke liegt
im Dienstleistungsbereich. Ein Industriepolitisches Übereinkommen zwischen
dem Land Salzburg und der Industriellenvereinigung, abgeschlossen im April
2005, soll mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze auch im modernen
Produktionssektor bringen. Ziele sind der Ausbau bestehender sowie die
Ansiedlung neuer Unternehmen, die Mobilisierung von Beteiligungskapital,
die Beschleunigung von Verfahren für größere öffentliche Projekte sowie der
rasche und effiziente Ausbau der Salzburger Verkehrs- und Energieinfrastruktur.
Arbeitsstiftungen sind ein
modernes Instrument der Arbeitsmarktpolitik, um fehlende Fachkräfte dem
Qualifizierungsbedarf der Wirtschaft entsprechend heranzubilden. Sie verfolgen
zugleich das Ziel, arbeitslosen ArbeitnehmerInnen neue Perspektiven zu
bieten. In einem gemeinsamen Planungsprozess wird von einem Unternehmen der Bedarf beim Arbeitsmarktservice (AMS) bzw. direkt beim Verein
Regionale Arbeitsstiftung gemeldet. Danach werden die geeigneten
Arbeitskräfte von der Arbeitsstiftung vorselektiert und gemeinsam mit dem
Unternehmen ausgewählt. Basierend auf dem individuellen Qualifikationsniveau
wird ein Bildungsplan mit einer maximalen Ausbildungsdauer bis zu zwei
Jahren erstellt. Die Qualifizierung besteht aus einer praktischen Ausbildung
direkt am Arbeitsplatz im Betrieb und einer begleitenden, theoretischen
Aus/Weiterbildung bei einem Bildungsträger.
"Der
Großteil der TeilnehmerInnen wird danach direkt vom Unternehmen übernommen,
sollte es dennoch einmal nicht klappen, hat der ‚Stiftling’ trotzdem einen
enormen Vorteil am Arbeitsmarkt – eine Ausbildung in einer Sparte, die
besonders gefragt ist", so Mag. Irene Franz, Geschäftsführerin der Regionalen Arbeitsstiftung. Entsprechend der regen Nachfrage von Seiten
der Wirtschaft nach dieser Möglichkeit, gesuchte Fachkräfte zu bekommen, wurde
gegenüber 2005 die Anzahl der Stiftungsplätze verdoppelt, sodass 2007
insgesamt 200 Plätze zur Verfügung stehen. Vgl. dazu auch den AMS-Geschäftsbericht 2005.
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Infos
Quellen
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Homepages: www.ak-sbg.at; www.wko.at/sbg; www.ams.or.at
AK-Beschäftigungsstudie:
Gemeinden, Vereine und Private als Job-Motoren.www.salzburg.at/themen/leben/arbeit.html?NewsID=201801
Arbeitsstiftungen:
http://www.ams.or.at/neu/sbg/500_Implacement-Produktblatt.doc
http://www.salzburg.gv.at/lkorr-meldung?nachrid=37472
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Kontakt
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Arbeitsstiftungen:
GF Mag.
Irene Franz, T 0662 / 887377-0, irene.franz@ges-aw.at.
AMS Salzburg: Landesgeschäftsführer Siegfried Steinlechner,
Auerspergstraße 67, 5020 Salzburg, T 0662.8883-7002
siegried.steinlechner@ams.at
Arbeiterkammer
Salzburg: Markus-Sittikus-Str. 10, 5020 Salzburg Mag.
Wilfried Bischofer, MBA, T 0662.8687-433 wilfried.bischofer@ak-salzburg.at
Wirtschaftskammer
Salzburg:
Julius-Raab-Platz 1, 5020 Salzburg. Mag. Huber, T 0662.88 88-323, lhuber@wks.at
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Schlagwörter
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Arbeit, Arbeitslosigkeit,
Industrie
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Verfasser
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Hans
Holzinger Zurück zur
Übersicht
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Armutsnetzwerk Salzburg 
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Beschreibung
Grundsätze
und Ziele
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Soziale Nachhaltigkeit
bedeutet, dass alle BürgerInnen eines Landes ein Leben in Würde und
sozialer Sicherheit führen können. Eine materielle Mindestabsicherung ist hierfür
noch kein Garant, aber eine wesentliche Voraussetzung. Gefordert sind
Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft.
Lobby derer zu sein, die keine
Lobby haben,
Strukturelle Armutsbekämpfung als umfassende Aufgabe zu verstehen, die die
Politikbereiche Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Soziale Infrastruktur
u. a. verbindet, Armutsvermeidung zu erreichen durch soziale Grundrechte
und Zugangschancen zu zentralen gesellschaftlichen Teilbereichen, nicht
zuletzt: Armut zu enttabuisieren und zum öffentlichen Thema zu machen – so
die Ziele des Salzburger Armutsnetzwerks, das 2001 gegründet wurde.
Das Salzburger Armutsnetzwerk ist
regierungs- und parteienunabhängig, jedoch offen für alle Einrichtungen und
Personen, die sich aktiv in der Armutsbekämpfung im Bundesland Salzburg
engagieren wollen. Das Netzwerk ist auch Mitglied des Österreichischen Armutsnetzwerkes und damit eingebunden in die Struktur der
europäischen Anti-Armutsnetzwerke („european
anti poverty network - eapn“).
Zu den derzeit 30 Mitgliedern zählen u. a. die
Arbeiterkammer Salzburg, die Caritas, die Katholische Aktion, der
Frauentreffpunkt, das Netzwerk Frauenarmut
Salzburg, die Schuldnerberatung, der Verein Neustart sowie der Verein für
Alleinerziehende in Salzburg.
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Armuts-definition
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Nach der weitest verbreiteten,
auch EU-weit akkordierten Definition von Armut, versteht man
darunter die Einkommensarmut: Personen, die mit 60 Prozent des
Medianeinkommens (in Österreich sind das derzeit ca. 850 EUR im Monat)
auskommen müssen, gelten als armutsgefährdet. Kommen noch bestimmte
Faktoren wie Schulden, chronische Krankheit, Substandardwohnung oder auch
die Unmöglichkeit, sich neue Kleider kaufen zu können hinzu, dann spricht
man von akuter Armut. Das „reiche Salzburg“ liegt laut Daten des Jahres
2004 bei 15,9 Prozent, was Armutsgefährdung anbelangt, und damit unter Österreichs
Bundesländern an zweiter Stelle.
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Armut
in Salzburg
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Robert Buggler, Sprecher der
Salzburger Armutskonferenz, spricht von 70.000 SalzburgerInnen,
die als armutsgefährdet gelten. Betroffen sind v. a.
(Langzeit-)Arbeitslose, Working Poor, also Menschen, die trotz Arbeit arm
sind, alte Menschen, psychisch Kranke, MigrantInnen, Alleinerziehende sowie
Kinder und Großfamilien. Die Zahl der „Arbeitenden Armen“ wird in Salzburg
auf ca. 17.000 geschätzt. Für alte Menschen liegen nur bundesweite Zahlen
vor: Laut Österreichischer Armutskonferenz leben derzeit 7 Prozent aller
österreichischen PensionistInnen in manifester Armut. 28 Prozent der
MigrantInnen und 24 Prozent der Alleinerziehendenhaushalte in Salzburg
gelten laut Armutsnetzwerk als arm bzw. armutsgefährdet. Der Anteil der in
Armutsgefährdung lebenden Kinder und Jugendlichen Salzburgs unter 19 Jahren
wird auf knapp 15 Prozent (18.000 Personen) geschätzt [Zahlen: 2004].
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Aktionspläne
gegen Armut

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Was tut das Armutsnetzwerk
dagegen?
Dieser Zusammenschluss von Sozialinitiativen kann selbst Armut nicht
beseitigen, aber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft damit konfrontieren,
Lösungen vorschlagen und einfordern:
2002 wurde erstmalig ein Salzburger
Armutsbericht erstellt, in bundesweiten Armutskonferenzen werden
Vorschläge für eine präventive Armutspolitik erarbeitet, mittels
Pressekonferenzen und Aktionen wird die Öffentlichkeit sensibilisiert, z.
B. mit der Plakataktion „We don´t feel the
inspiration“. Es wurde ein neues
Sozialhilfegesetz erarbeitet und präsentiert, eine Veranstaltungsreihe zur
Armutsbekämpfung auf Gemeindeebene durchgeführt. Gespräche mit politisch Verantwortlichen
dienen dem Lobbying zur Armutsbekämpfung. Darüber hinaus werden Vorträge
und Workshops in Schulen und an der Universität angeboten. Im Rahmen
einer Zukunftswerkstatt anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Netzwerks
wurde vorgeschlagen, neben einem Armutsbericht auch einen Salzburger Reichtumsbericht
zu erstellen. Nicht um Neid zu schüren, sondern um eine Debatte darüber
anzustoßen, was Einkommens- und Vermögensgerechtigkeit in Salzburg bedeuten
könnte.
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Infos
Quellen
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Homepage: www.salzburger-armutskonferenz.at
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Dokumentation der 2. Regionalen Salzburger Armutskonferenz
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Erika Pichler: Die Gesichter des Armseins. In SN, 25.
11. 2006
·
Robert Buggler: Armutspolitik in Salzburg. In: Herbert
Dachs / Roland Floimair: Salzburger Jahrbuch für Politik 2005. Böhlau
Verlag.
·
Renate Böhm, Heinz
Schoibl: Armut im Wohlstand. Regionaler Armutsbericht für
das Bundesland Salzburg 2002.
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Kontakt
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Mag. Robert Buggler, Sprecher des Salzburger Armutsnetzwerks
T 0662.849373.227, office@salzburger-armutskonferenz.at
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Schlagwörter
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Armut, Familie, SeniorInnen,
MigrantInnen, Sozialpolitik
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Verfasser
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Hans
Holzinger Zurück zur
Übersicht
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Autofreie
Tourismusorte

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Beschreibung
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„Sanft mobil“ ohne Auto heißt inzwischen die Devise namhafter Urlaubsorte,
die allesamt in der IGmobil, der Interessensgemeinschaft
für sanfte Mobilität in Österreichs Tourismusorten, vernetzt sind. Ziel
dieser Partnerschaft sind umwelt-, verkehrs-, tourismus- und technologiepolitische
Maßnahmen und Strategien auf österreichischer Ebene.
Das
Hauptaugenmerk gilt der Verkehrsberuhigung
in den Tourismusorten und der damit verbundenen Steigerung der Lebens- und
Umweltqualität. Dabei geht es, bedingt durch die topografische Lage (im Gegensatz
zur Schweiz, wo die Autofreiheit in Tourismusorten als totaler Verzicht auf
den individuellen Pkw-Verkehr und größtmöglichen Verzicht auf
Verbrennungsmotoren definiert wird) zunächst um die Schaffung einer autofreien Zone im Kernbereich der
Ortschaft, in welcher mit wenigen Ausnahmen das Befahren mit Kfz untersagt
ist. Die Fahrzeuge werden außerhalb des Ortes abgestellt. Die
Verkehrser-schließung erfolgt mittels Autobuslinien und Sammeltaxis. [vgl.
Modellvorhaben „Autofreie Tourismusorte“, 1996]
Das Land Salzburg nimmt seit 1998 am
Modellvorhaben „Sanfte Mobilität – Autofreier Tourismus“ (in dem „Alps Mobility II eingebettet ist)
mit den Modellgemeinden Werfenweng (war die erste Modellgemeinde
überhaupt), Bad Hofgastein sowie Goldegg teil. Seit Juni 2006 sind auch
Neukirchen am Großvenediger und die Urlaubs-Arena Wildkogel Projektpartner.
Werfenweng wirbt mit dem
Slogan
„Die
Hektik des Alltags vergessen und eintauchen in die wunderbare
Enthastungswelt“. [Die Zeit, 2005]
Entsprechend
sieht man dort neben Elektroautos auch Solarmotorroller, kleinere Solar-Lkw
und Solar-Fahrräder sowie Pferdekutschen auf den Straßen. Ziel des
Ferienortes ist die völlige Autofreiheit. Für diese vorbildhaften
Aktivitäten gewinnt der Ort 2005 den Internationalen CIPRA Wettbewerb „Zukunft in den
Alpen“.
Werfenweng
ist mit den anderen Urlaubsdestinationen nicht nur Mitglied der IG Sanfte Mobilität, sondern auch Mitglied
im Netzwerk
für Sanfte Mobilität im europäischen Tourismus (NETS). Erstmals
werden hier Partner aus den Wirtschaftsbereichen Tourismus, Verkehr und
Umwelt miteinander vernetzt. Soft Mobility ist ein Zusammen-schluss
von Ferienorten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.
Vor
kurzem ist unter dem Titel „Alpine Pearls“ eine in Europa einzigartige
Kooperation von Tourismusgemeinden im Alpenbogen entstanden. „Alpine Pearls“ ist ein
Prädikat für außergewöhnliche Urlaubsorte in den Alpen. Es ist aber auch
ein Wegweiser zu gegenwärtig 17 Gemeinden in Österreich, Deutschland, Italien,
Frankreich und der Schweiz. Sie alle zeichnet aus, dass sie mehr als nur
den schönen Aufenthalt bieten. Sanfte
Mobilität ist das Zauberwort für alle Gäste, die Freizeitspaß mit dem
bewussten Umgang mit der Natur verbinden wollen. Wer Mitglied in den
„Perlen der Alpen“ sein will, muss zahlreiche strenge Kriterien in Bezug
auf Mobilität und Umwelt erfüllen, die Einhaltung des Kriterienkataloges
wird
laufend überprüft.
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Infos
Quellen
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R.
Kautzky: Autofreie Tourismusorte – Eine
Vergleichsstudie Schweiz-Österreich. Inst. f. Raumplanung/Univ. f.
Bodenkultur 1995
Modellvorhaben „Autofreie Tourismusorte“ v. Werner Klemenjak,
1996
Mobil
ohne Auto. Interview. In: Die Zeit. 21.04.2005
Modellvorhaben "Sanfte Mobilität - autofreier
Tourismus"
Konferenz (Herbst 2004)
"Sanfte Mobilität - autofreier Tourismus"
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Kontakt
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mobilito (Mobilitätszentrale Pongau)
Bahngasse 12, A-5500 Bischofshofen
T 06462.33030
info@mobilito.at
oder
Alpine Pearls, c/o TVB Werfenweng
Dr. Peter Brandauer, Präsident
Weng 138, A-5431 Werfenweng
info@alpine-pearls.com
www.alpine-pearls.com
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Schlagwörter
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Mobilität : sanfte, Urlaub :
autofreier
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur
Übersicht
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Beschäftigungsinitiativen

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Beschreibung



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Beschäftigungsprojekte sowie
Sozialökonomische Betriebe bieten Qualifizierung und Wiedereinstiegshilfen
für Langzeitarbeitslose. Das i. d. R. vom AMS geförderte Arbeitstraining
bietet neben fachlicher Anleitung auch psychologische bzw. soziale Beratung.
Mehrere Einrichtungen sind in
der Soziale Arbeit gGmbH Salzburg
zusammengeschlossen.
BAST steht für „Beschäftigung –
Arbeit – Struktur“ und bietet langzeitarbeitslosen und sozial
benachteiligten Frauen und Männern die Möglichkeit eines Arbeitstrainings.
In der Textil- und Holzwerkstätte werden Möbel, Spielzeuge und Lampen neu
gestaltet. Die TeilnehmerInnen erhalten eine geregelte Entlohnung,
verbunden mit der Anmeldung zur Sozialversicherung.
Das Restaurant Schmankerl bietet seinen
Gästen qualitativ gutes Essen zu günstigen Preisen. Täglich gibt es
Frühstück und zwei Mittagsmenüs. Arbeitslose Menschen finden für die Dauer
von max. einem Jahr einen Arbeitsplatz und erhalten in dieser Zeit Hilfestellung
bei der Suche nach einem festen Arbeitsplatz.
TAO & Mode Circel ist ein sozialökonomischer
Betrieb mit mehreren Geschäftsfeldern: Durchgeführt werden Übersiedlungen
und Transporte, Entrümpelungen und Räumungen inkl. kostenlose Abholung gut
erhaltener Möbel, weiters Arbeiten rund um Haus und Garten sowie
Alttextiliensammlungen. TAO & Mode Circel führt auch Second-Hand-Shops an
drei Standorten.
Ebenfalls von der Sozialen Arbeit GesmbH initiiert
wurde
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Ein weiteres Beispiel eines
sozialökonomischen Betriebes ist die Halleiner Arbeitsloseninitiative
„Hai“. Sie führt Übersiedelungen und Entrümpelungen sowie Garten-
und Malerarbeiten durch. Von der Stadt Hallein ist „Hai“ mit der
Wertstoffsammlung beauftragt. Auch Leiharbeit wird geleistet, etwa bei der
Brau Union oder im Zoo. Die Kosten werden zur Hälfte durch Eigenleistung
gedeckt, den Rest teilen sich Land und AMS, das die Teilnehmenden
vermittelt. In den 20 Jahren seit der Gründung wurden an die 450 Personen
weitergebildet, so die Geschäftsführerin Michaela Gadermayr.
„Kirche beschäftigt“ ist ein Projekt zur
Beschäftigung von langzeitarbeitslosen Personen in kirchlichen
Einrichtungen. Es umfasst das Akquirieren von Arbeitsplätzen, die
Erledigung der Anstellungsformalitäten inklusive der Klärung von Fördermöglichkeiten
und die Betreuung der Angestellten in dienstrechtlichen Belangen.
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Ältere Arbeit-
nehmerInnen



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Als sich verschärfendes Problem
gilt die Altersarbeitslosigkeit. Über 600 SalzburgerInnen über 55 Jahren
waren im Jahr 2006 von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Caritas hat nun gemeinsam mit der
Soziale Arbeit gGmbH eine Leasingfirma für ältere ArbeitnehmerInnen der
etwas anderen Art gegründet. Der „Soziales
Personalleasing GmbH“ geht es nicht um Gewinn, sondern darum,
älteren Menschen, denen noch Versicherungsmonate oder –jahre fehlen, Arbeit
zu verschaffen, so die Geschäftsführerin Silvia Lechner. Das AMS zahlt zwei
Drittel der Bruttolohnkosten. Angeboten werden altersgerechte
und dauerhafte Leasingarbeitsplätze ohne Unterbrechung der Beschäftigungsverhältnisse
im Bereich der Hilfstätigkeiten. Die KundInnen sind derzeit überwiegend
Gemeinden und Einrichtungen im kirchennahen Umfeld.
Auch
die Wirtschaftkammer und die AK Salzburg
beteiligen sich an Projekten für ältere ArbeitnehmerInnen, um
deren Fachwissen nicht brachliegen zu lassen bzw. ein altersgerechtes
Arbeiten zu fördern. Im gemeinsam mit dem Arbeitsmedizinischen Dienst und
dem AMS umgesetzten Vorhaben "Oberpinzgau Fit mit 50 plus" sollen
ältere ArbeitnehmerInnen in der Region in ihrer Beschäftigungsfähigkeit
gefördert und unterstützt werden.
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Menschen mit
Handicaps



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Auch Menschen, die auf Grund
körperlicher oder psychischer Handicaps keine Chance am 1. Arbeitsmarkt
haben, eine sinnvolle Arbeit zu geben, ist im Sinne sozialer Nachhaltigkeit
ein zentrales Anliegen. Die „Lebenshilfe
Salzburg“ sowie „Pro Mente“
sind die hierfür größten Anbieter von Ausbildungs- und
Arbeitsplätzen im Land Salzburg. Angebote und Projekte werden auf deren
Homepages ausführlich beschrieben.
Das Projekt „Samba“, das in allen
Salzburger Bezirken Einrichtungen unterhält und von „Laube.
Sozialpsychiatrische Aktivitäten GmbH“ geführt wird,
bietet Menschen mit psychischen Handicaps niederschwellige Arbeitsangebote.
Die Services lauten „Lettershop“, „Print & Copyshop“ sowie „Packshop“.
Durchgeführt werden u.a. Versandarbeiten für Firmen. Unter dem Motto
„1stundemitarbeit“ können
Nicht-KlientInnen den Betriebsalltag der Einrichtung kennen lernen.
„MenschenWerk“ heißt ein Projekt, das
insbesondere auch für Kommunen im Bereich der Garten- und Landschaftspflege
tätig ist, und ebenfalls Menschen mit psychischer Erkrankung die
Möglichkeit zu einer sinnvollen, auch kreativ ansprechenden Tätigkeit gibt.
So werden etwa Weidenbauten errichtet, Bücher gestaltet und gebunden sowie
florale Dekorationen durchgeführt.
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Infos
Quellen
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Homepages der beschriebenen
Einrichtungen:
www.soziale-arbeit.at;
www.apropos.or.at/index2.html;
www.hai-projekt.at;
www.caritas-salzburg.at;
www.laube.at;
www.verein.menschenwerk.at.tf;
www.lebenshilfe-salzburg.at;
www.promentesalzburg.at;
Thomas Hödlmoser: Ein Arbeiter
für 100 Euro am Tag. Salzburger Nachrichten 28. 9. 2006
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Kontakt
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Soziale Arbeit GmbH: GF Alfred Altenhofer, Breitenfelderstraße 49/3, 5020 Salzburg T
0662/871400-0 office@esage.at
Halleiner
Arbeitsloseninitiative GmbH: GF Michaela Gadermayr, Wüstenrotstrasse 4/4,
5400 Hallein, T 06245/87456, office@hai-projekt.at
Caritas Salzburg: „Kirche
beschäftigt“,
Mag. Anita Hofmann,
T 0662.849373 – 221, anita.hofmann@caritas-salzburg.at
Soziale Personalleasing GmbH: GF Silvia Lechner, Caritas,
T 0800.207015, silvia.lechner@spl.or.at
Wirtschaftskammer Salzburg: Julius-Raab-Platz 1, 5020 Salzburg.
Mag. Huber, T 0662.88 88-323, lhuber@wks.at
Lebenshilfe Salzburg: Nonntaler
Hauptstraße 55, 5020 Salzburg
T 0662.820984 office@lebenshilfe-salzburg.at
Pro Mente Salzburg: Johann-Herbstr. 23, 5061 Elsbethen/Glasenbach,
T 0662.62 54 30 - 0, pms@promentesalzburg.at
Diese E-Mail Adresse ist gegen
Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen
können
MenschenWerk: Susanne Altenberger,
Burghard-Breitner-Weg 28, 5163 Mattsee. T 0699.81520938,
verein.menschenwerk@gmx.at
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Schlagwörter
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Arbeit, Arbeitslosigkeit,
Altern, Handicaps : Menschen
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Verfasser
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Hans
Holzinger Zurück zur
Übersicht
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BINE – Netzwerk „Bildung für
Nachhaltige Entwicklung“

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Beschreibung

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Die
Jahre 2005 bis 2014 wurden von der UNO zur Dekade der „Bildung für
Nachhaltige Entwicklung“ erklärt. Alle 191 Staaten der Erde haben sich
verpflichtet, nationale Bildungsstrategien für Nachhaltigkeit zu entwickeln
sowie entsprechende Rahmenbedingungen und Ressourcen zur Verfügung zu
stellen. Die
Dekade hat auch in Österreich zu Diskussionsprozessen, der Bildung von
Netzwerken sowie der Erarbeitung einer Bildungsstrategie
für nachhaltige Entwicklung geführt. Eine vom Forum Umweltbildung eingerichtete
Bildungslandkarte
ermöglicht Bildungseinrichtungen,
-initiativen, Schulen und Unternehmen aus ganz Österreich, sich
mit ihren Angeboten der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu verorten und
sich so einer bildungsinteressierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

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In Salzburg wurde 2004 –
modellhaft für ganz Österreich – ein Netzwerk „Bildung für Nachhaltige
Entwicklung“ gegründet. Im September 2004 hatten der Verein Südwind [Globales
Lernen] sowie das Forum Umweltbildung [Umweltlernen] zu einem ersten
Roundtable eingeladen. Eines der Ziele war, die Vernetzung all jener
Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen anzuregen und langfristig
sicherzustellen, die sich im Bundesland Salzburg mit Bildung i. w. S., also
schulischer wie außerschulischer Bildung, Erwachsenenbildung, Aus- und
Fortbildung sowie Medienbildung beschäftigen. „Ziel des Netzwerkes ist es,
miteinander zu diskutierten, worum es in der Bildung für Nachhaltige
Entwicklung geht, was unsere jeweiligen Einrichtungen für die UN Dekade
planen und welche Möglichkeiten der Kooperation bestehen. Wir wollen
voneinander lernen und miteinander die Bildung für Nachhaltige Entwicklung
konkretisieren und weiterentwickeln. Und wir wollen unsere Erfahrungen in
die gemeinsame Erstellung der Bildungsstrategie einbringen.“ So Regina Steiner vom Forum Umweltbildung.
Dem Netzwerk gehören mittlerweile neben den
beiden initiierenden Einrichtungen auch das Pädagogische Institut Salzburg,
das Religionspädagogisches Institut, das Salzburger Bildungswerk, die Nationalparkakademie
Hohe Tauern, Öko-Himal, das Umwelt.Service.Salzburg, das Umweltreferat der
Erzdiözese sowie die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen an. Die
Organisationen werden jeweils durch fixe Delegierte vertreten, die
Kontinuität in der Zusammenarbeit gewährleisten. Das Netzwerk ist aber offen für Neue:
„Bildungseinrichtungen sowie Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsorganisationen
sollen in Austausch treten und enger zusammenarbeiten“, so Sonja Schachner von Südwind. Auch können
Einzelpersonen Mitglied des Netzwerks werden.
Bisherige Projekte
Netzwerktreffen: Auseinandersetzung mit spezifischen Themen, Abstimmung
von Aktivitäten (bisher 9 Treffen, Stand Oktober 2006)
Veranstaltungen: Vom 28.- 29. November 2005 wurde mit St. Virgil
Salzburg die Tagung „Zukünfte“ durchgeführt, die über die Dekade informierte
und bisherige Initiativen in Salzburg die Möglichkeit bot, sich zu
präsentieren. Am
20. Juli 2006 war Charles Hopkins aus Kanada, einer der Autoren des
Bildungskapitels der AGENDA 21, im Netzwerk zu Gast. Vom 29.- 31. März 2006 fand in Kooperation
mit der Nationalpark-Akademie Hohe Tauern eine weitere Veranstaltung mit internationalen ExpertInnen
statt, am 22. November eine Tagung zum Thema „Umgang mit neuen Bedrohungen“.
Geplante Projekte
Lehrgang: In Kooperation mit dem PI wird ein Lehrgang
„Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ erarbeitet.
Exkursion: Für Mai 2007 wird eine explorative Studienfahrt zu
Zentren Erneuerbarer Energie sowie Sozialer Innovationen im Burgenland und
in der Steiermark geplant.
Netzwerk-Knoten (Stand Oktober 2006):
Regina Steiner, Forum
Umweltbildung | Sonja Schachner, Südwind
| Claudia Winklhofer, Bernhard Girardi PI
| Ursula Bucher | Richard Breschar, Salzburger Bildungswerk | Kristina
Bauch, Nationalpark
Hohe Tauern | Hans Holzinger, JBZ
| Hans Neumeier, Umweltreferat der Erzdiözese | Heidi Grobauer,
Komment
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Quellen
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Bildung für Nachhaltigkeit konkret. Die
UN-Dekade gemeinsam gestalten. Tagungsband Nationalpark Hohe Tauern. 2006
Franz Radits u.a.: Gemeinsam
Forschen - Gemeinsam Lernen. Wissen, Bildung und Nachhaltige Entwicklung.
Innsbruck: Studienverlag 2005.
Homepage Forum Umweltbildung: www.umweltbildung.at
Selbstdarstellung des Netzwerks (Folder)
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Kontakt
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FORUM Umweltbildung: Mag. Regina Steiner, Hellbrunnerstr. 34, 5020
Salzburg, T 0662.8044.5815, forum.salzburg@umweltbildung.at
Südwind: Mag. Sonja Schachner, Josef-Preis-Allee 16/2,
5020 Salzburg, T 0662.827813, sonjas@suedwindsalzburg.at
PI Salzburg: Mag. Claudia Winklhofer, Akademiestraße 22, 5020 Salzburg, T
0662.840322-29, claudia.winklhofer@pi.salzburg.at
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Schlagwörter
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Lernen : Globales, Bildung : Nachhaltigkeit,
Vernetzung
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Verfasser
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Hans
Holzinger Zurück zur Übersicht
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Biolandwirtschaft

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Beschreibung

(AMA-Biozeichen)


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Wo „Bio“ drauf steht, sollte auch „Bio“
drin sein. Dafür sorgt eine klare gesetzliche Regelung, die im
österreichischen. Lebensmittel-Codex und in der EU-Verordnung 2092/91 festgeschrieben
ist. Jedes echte Bio-Produkt muss zumindest am „Bio-Hinweis“ „aus
(kontrolliert) biologischer Landwirtschaft (An-/Landbau)“ und an der
„Bio-Kontrollstelle“ erkennbar sein. Auf den Produkten des Handels findet
zumeist das nationale Bio-Erkennungszeichen (AMA-Biozeichen) in rot – für
überwiegend österreichische - oder schwarz – für überwiegend ausländische
Bioqualität – Verwendung.
Das Logo des
österreichischen Bioverbandes „Bio Austria“ befindet sich auf
dem Produkt, sofern nach den strengeren Richtlinien des Verbandes
produziert wurde (vgl. aktuelle Bio-Logos unter www.umweltzeichen.at/article/archive/215).
Die Biolandwirtschaft arbeitet ohne
Gentechnik, verzichtet auch auf den Einsatz von Pestiziden und verwendet
keine chemisch-synthetischen Handelsdünger. Giftige Lager- und Pflanzenschutzmittel
sind strengstens verboten. Die Haltung und Nutzung der Tiere erfolgt nach deren natürlichen
Bedürfnissen. Bio-Tiere werden mit biologischen
Futtermitteln gefüttert. Eine unabhängige Kontrollstelle überprüft jährlich
die Einhaltung dieser Bio-Vorschriften.
Bioprodukte findet man im SalzburgerLand
fast überall:
Die Erzeugnisse vom Käsehof Schleedorf werden
auch im Supermarkt verkauft und die Bäckerei Flöckner bietet seit 1996 Produkte aus biologischer Landwirtschaft an. Der Rochushof eröffnete 2003 ein
Biofeinkostgeschäft. Das SalzburgerLand ist mit rund 3.400 biologisch
wirtschaftenden Betrieben die Region mit dem höchsten Biobauernanteil in
der EU.
In Salzburg ist der
Landesverband von „BIO AUSTRIA“
ansässig. Ziel dieses Verbandes ist die Ökologisierung der Landwirtschaft,
die Versorgung der Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln und die Erhaltung
einer menschengerechten Umwelt. „Bio
Austria“ ist das Netzwerk aller österreichischen Bioverbände, dahinter
stehen 14.000 Bio-Bauern mit 250.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche.
Es ist der mitgliederstärkste Bio-Verband in Österreich und auch in Europa.
Die Bio-Bauern von Bio-Austria leben
die fünf Werte: Ökologie, Würde der
Tiere, Biobäuerliche Lebensmittelkultur, Fairness sowie Forschung &
Innovation.
Wo bekommt man Bio-Produkte?
Auf www.bioinfo.at können Sie die Onlinesuche nutzen und ihre persönlichen
Einkaufsadressen finden. Oder Sie fragen einfach beim Servicetelefon von
BIO AUSTRIA unter 0810.22 13 14 nach (innerhalb Österreichs zum Ortstarif)!
Darüber hinaus wurden für einzelne Bundesländer „Bio-Einkaufsführer“
erstellt.
Die „Bio-Genusskarte Salzburg“ (2005)
mit detaillierter Landkarte vom Land Salzburg gibt Auskunft über alle
Bio-Adressen in unserem Bundesland. Einzelexemplare können gratis bestellt
werden.
Eine interessante Möglichkeit ist auch Frenki’s Bio Box
in Hallwang bei Salzburg, bei der Online über 2000 Bioprodukte bestellt (biobox@franki.at)
werden können. Die Lebensmittel werden in einer praktischen Box
verlässlich, pünktlich und unkompliziert nach Hause geliefert.
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Infos
Quellen
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Netzwerk der Österreichischen
Bio-Bäuerinnen und -Bauern mit detaillierten Infos über vieles, was mit
„bio“ zusammenhängt:
www.bio-austria.at/bio_austria/konsumenteninfo/was_ist_bio
Lebensart. Die österreichische Zeitschrift
für Ökologie und Bio-Produkte, herausgegeben von der Umweltberatung und Bio Austria.
Eine umfassende Information
über biologischen Landbau und biologischen Lebensmittel bietet www.bioinfo.at.
Das
„EU-Bio-Zeichen“ findet sich häufig auf Bio-Lebensmitteln aus anderen
EU-Ländern. Die entsprechende EU-Verodnung über ökologische Landwirtschaft
und deren Kennzeichnung ist unter http://europa.eu.int nachzulesen.
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Kontakt
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BIO
AUSTRIA Salzburg
Schwarzstr. 19
T 0662.870571-313
salzburg@bio-austria.at
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Schlagwörter
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Biolandwirtschaft,
Lebensmittel, Bio-Bauern
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur
Übersicht
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Biomasse in Salzburg

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Beschreibung

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Warum Biomasse? Die Nutzung der heimischen Biomasse belässt das Geld im Land und sichert
Arbeitsplätze in der Region. Gerade in Zeiten der Verknappung fossiler
Energieträger wie Erdöl und die daraus resultierenden Abhängigkeiten und
Preissteigerungen wird Bioenergie von immer größerer Bedeutung. Daneben ist
die Nutzung von Bioenergie CO2-neutral und schützt
unser Klima.
Salzburg hat eine Spitzenstellung
in der Nutzung heimischer Biomasse zur Erzeugung von Wärme und erneuerbarem
Strom. Neben den beliebten privaten Anlagen (Ofenholz, Hackschnitzel,
Pellets) waren zu Beginn des Jahres 2006 bereits 67 Biomasse-Nahwärmeanlagen
sowie 11 Biomasse-Heizkraftwerke für die Erzeugung von Strom und Wärme in
Betrieb. 36 Mio. Liter Heizöl werden im Jahr durch die Verwendung von
Biomasse eingespart (Zahlen aus 2004) und damit auch über
90.000 t CO2/a. (www.salzburg.gv.at/themen/lf/bioenergie)

Abb.:
Biomasse-Nahwärme in Salzburg (Stand Ende 2005)
Zur Entwicklung: 1985 ging im Stift
Michaelbeuern die erste Biomasse-Nahwärmeversorgung in Betrieb. Seitdem
wurden im Jahr durchschnittlich zwei bis drei neue Anlagen errichtet. In
den vergangenen beiden Jahren ist ein wahrer Boom ausgebrochen: So kamen im
Jahr 2004 zehn neue Anlagen hinzu, 2005 gingen elf neue Anlagen in Altenmarkt,
Mittersill, Bischofshofen, Thalgau, St. Georgen, Bruck, Lessach, Göming,
Leogang, Neumarkt und im Werkschulheim Felbertal in Betrieb.
Auch erfolgreiche Kooperationen
mit der Wirtschaft können angeführt werden. 2005 ist mit dem Altenmarkter
Biomasse-Nahwärmeprojekt erstmals eine
Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Landwirtschaft und dem Skihersteller
Atomic gelungen. Im Sommer, wenn die Skiproduktion auf Hochbetrieb läuft,
beliefert das Biomasse-Heizwerk die Firma Atomic mit Prozesswärme. Im
Winter werden die an das Nahwärme-Netz angeschlossenen Gebäude der Gemeinde
und Privathaushalte versorgt.
Zu nennen ist auch die Nutzung
der Abwärme der Firmen M-Real und Kaindl, die gemeinsam mit der Wärme aus
den 2006 in Betrieb genommenen Ökostromanlagen bei der M-Real und der
MDF-Hallein die Ökoenergieregion Hallein, Oberalm, Puch, Elsbethen,
Wals-Siezenheim und Salzburg mit erneuerbarer Energie versorgen. Somit
kommen in mehr als der Hälfte der 119 Gemeinden Salzburgs Wärmekunden in
den Genuss umweltfreundlicher, kostengünstiger Wärme aus heimischen Wäldern
und industrieller Abwärme.
Die Biomasse-Nahwärmeanlagen
reichen von Mikronetzen zur Versorgung weniger benachbarter Objekte bis hin
zu Großanlagen, die ganze Ortskerne versorgen. "Die Anlagen haben gemeinsam
eine installierte Kesselleistung von 147 thermischen Megawatt und versorgen
über insgesamt 292 Kilometer Fernwärmeleitungen 3.930 Kundenobjekte",
so Dr. Gerhard Löffler, Experte für Biomasse-Anlagen beim Land Salzburg.
Biomasse fördert die regionale
Wertschöpfung und lokale Arbeitsplätze. Seit der Errichtung des ersten
Heizwerks in Michaelbeuern wurden ca. 230 Millionen Euro investiert. Für
den Betrieb der Anlagen wurden 2005 etwa 6 Millionen Euro aufgewendet, die
zu 64 Prozent in der jeweiligen Gemeinde, zu 82 Prozent im jeweiligen
Bezirk und zu 97 Prozent als regionale Wertschöpfung im Bundesland Salzburg
bleiben.
Durch die Einführung der
Biomasseanlagen wurden bisher – so Schätzungen – 400 – 700 neue Arbeitsplätze
geschaffen. 60 Prozent der Heizwerke im Bundesland (42 Anlagen) werden
von Land- und Forstwirten oder land- und fortwirtschaftlichen Genossenschaften
betrieben. Land und Forstwirte werden somit zu Energie-Dienstleistern – und
dies zu berechenbaren Preisen. Während sich der Ölpreis im letzten
Jahrzehnt verdoppelt, ist Energie aus Biomasse-Nahwärmenetzen indexgesichert
pro Jahr nur um 1,4 Prozent gestiegen. (Zahlen jeweils aus
„Biomasse-Nahwärme. Eine Erfolgsgeschichte aus Salzburg, 2006).
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Biogas
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Neben Biotreibstoffen
– nach der Biotreibstoffrichtlinie der EU sind ab 2007 4,3 Prozent, ab 2008
5,75 Prozent des Treibstoffverbrauchs daraus zu gewinnen – zählt auch Biogas
zu Energiequellen der Zukunft. In Salzburg sind
derzeit 6 landwirtschaftliche Biogasanlagen in Betrieb und liefern umweltfreundlichen
Strom und Wärme. Weitere 6 Anlagen befinden sich in Planung beziehungsweise
in Errichtung. Der erzeugte Ökostrom wird in das öffentliche Netz
eingespeist und versorgt 1250 Salzburger Haushalte mit umweltfreundlichen
Strom aus Gülle, Festmist, Grünschnitt, Heu, Grassilage und ähnlichem.
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Klimaschutz
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Auch Salzburg hat sich
verpflichtet, seinen Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Zieles zu
leisten. Für den Bereich Raumwärme und Warmwasser ist dieses Ziel durchaus
realistisch. 2004 wurde ein Kyoto-Umsetzungsprogramm
des Landes Salzburg für den Bereich Wärmeenergieversorgung
und Wärmeschutz erarbeitet und durch die Landesregierung beschlossen. Darin
ist festgehalten, dass zum Erreichen des Zieles der Klimastrategie neben
einer Forcierung der Sanierung des Gebäudealtbestandes 40.000 Wohneinheiten
von fossilen Energieträgern auf CO2 neutrale Abwärme oder
Biomasse umgestellt werden müssen. Der Ausbau der Biomasse ist somit
noch keineswegs abgeschlossen.
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Infos
Quellen
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Nähere Informationen über Förderungen
erteilt die Abteilung 4 der Salzburger Landesregierung: agrarwirtschaft@salzburg.gv.at.
www.salzburg.gv.at/themen/lf/bioenergie/foerderung_bioenergie.htm
Bundesländer-Listen mit allen Biowärme-Installateuren oder
Biowärme-Rauchfangkehrern sind beim Österreichischen Biomasse-Verband erhältlich: www.biomasseverband.at
Das Biowärme-Forum
Austria ist die Informationsplattform von
11 führenden österreichischen und deutschen Biomassekessel-Herstellern,
darunter auch das Salzburger Unternehmen Windhager: www.biowaerme-forum.at
Eine Broschüre zu Biogas gibt
es beim Umwelt.Service.Salzburg:
http://www.umweltservicesalzburg.at/download/BiogasanlagenBroschuere.PDF
Eine Übersicht über die
Biomasse-Entwicklung in Salzburg (Stand Ende 2005) gibt die Broschüre
„Biomasse-Nahwärme. Eine Erfolgsgeschichte aus Salzburg“, 2006.
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Kontakt
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Dr. Gerhard Löffler, Amt der
Salzburger Landesregierung, Kaigasse 14, 5010 Salzburg, 0662/8042-2348, gerhard.loeffler@salzburg.gv.at
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Schlagwörter
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Energie, Betriebe,
Gemeindeentwicklung, Landwirtschaft
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Verfasser
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Hans
Holzinger Zurück zur Übersicht
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Corporate Social Responsibility (CSR)

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Beschreibung
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„Als Corporate
Social Responsibility (CSR) wird unternehmerisches Handeln
bezeichnet, welches sich nicht nur auf die eigentliche Geschäftstätigkeit
eines Unternehmens konzentriert, sondern darüber hinaus auch integrativ
Verantwortung innerhalb der Gesellschaft übernimmt. Die Europäische
Kommission definiert CSR als ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage
dient, um auf freiwilliger Basis soziale und ökologische Belange in ihre
Unternehmenstätigkeit und in die Beziehungen zu den Stakeholdern zu integrieren.“
(Zitat: Nachhaltigkeit.at)
Global akzeptierter Ansatz
– Österreichs Plattform
CSR steht heute nicht nur in der EU,
sondern selbst bei internationalen Organisationen wie der Weltbank auf der Agenda. Zu den
aktuellsten Initiativen in diesem Bereich zählt die Allianz zwischen der Global Reporting Initiative und dem UN Global Compact. Einen Meilenstein
stellt die Erarbeitung einer Internationalen Norm zum Thema „CSR“, die ISO 26000 dar.
Seit Juni 2005 gibt es (in Nachfolge der Initiative „CSR
Austria“) mit respACT austria eine neue Plattform, die sich als
Ansprechpartner bei Fragen der Umsetzung von Nachhaltigkeit,
CSR und Wirtschaftsethik versteht. „Die wichtigsten
Handlungsfelder des Vereins respACT austria sind Kommunikation und
Öffentlichkeitsarbeit, Erfahrungsaustausch
sowie Wissenstransfer
und Bildung. In diesen Bereichen sollen, unter anderem
durch das Ansprechen wichtiger Interessengruppen, offene Fragen erörtert
und diskutiert und Lösungsansätze entwickelt werden.“
Salzburg
fördert CSR-Engagement von Unternehmen
Salzburg hat, initiiert von Ex-Sozial-Landesrat Erwin
Buchinger, 2006 mit der „CSR Initiative
Salzburg“ eine europaweit beispielhafte Förderaktion im Gesamtvolumen
von € 20.000,- ins Leben gerufen, um Salzburger Unternehmen vom Nutzen von
CSR zu überzeugen und die Umsetzung im Betrieb zu erleichtern. Konkret wird
die Teilnahme am CSR-Lehrgang von Quality Austria für Großbetriebe
mit € 700,- und für Klein- und Mittelbetriebe mit je € 1.100,- gefördert.
Der CSR- Lehrgang umfasst zwei Module von je drei Tagen. Zwischen den Modulen
wird eine Projektarbeit erstellt. Der Lehrgang schließt mit einer Prüfung.
Absolventen erhalten das Zertifikat „CSR- und Nachhaltigkeitsmanager“, das
über die European Organization for Quaility (EOQ) in 34
Ländern anerkannt wird. Im Lehrgang erstellt jeder Teilnehmer im Zuge der
Projektarbeit einen konkreten unternehmensspezifischen und evaluierbareren
Nachhaltigkeitsbericht.
Unternehmen,
die CSR auf ihre Fahnen geschrieben haben – zu ihnen zählen in Salzburg die
Firmen Wiberg und Palfinger –, berichten,
dass soziale Kompetenz, Motivation und Firmentreue der MitarbeiterInnen
nachweislich durch einschlägige Maßnahmen wachsen.
Umwelt.Service.Salzburg
Umwelt.Servive.Salzburg, eine Initiative in
der Trägerschaft des Landes sowie der Wirtschaftskammer Salzburg, die vom
Lebensministerium unterstützt wird, versteht sich als Informations- und Beratungsservice
für Umweltschutz und Nachhaltigkeit für Betriebe, Gemeinden und sonstige Einrichtungen.
Vor allem bei der Beratung von Unternehmen spielt CSR eine zunehmende
wichtige Rolle.
CSR in Forschung und Praxis
Das Spektrum CSR-relevanter Forschung
ist weit. Es reicht von der Erhebung von menschenrechtsrelevanten Aktivitäten
bis hin zur Erkundung familienfreundlicher Maßnahmen
in österreichischen Unternehmen. Die Kooperation zwischen der Volksbank und
der Fachhochschule Salzburg in Fragen der Wirtschaftsethik, die Publikation
eines auch international angewendeten Leitfadens durch die „CSR-Agentur“ [Wien und Salzburg] oder
die Publikation eines CSR-Leitfadens für das Gastgewerbe
durch die Wirtschaftskammer Österreich sind als weitere aktuelle
Aktivitäten in diesem Bereich zu nennen.
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Infos
Quellen
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Die
in der Beschreibung angegebenen Sites
sowie
Information zur Bewerbung an der CSR Initiative
Salzburg:
Land Salzburg
Quality Austria GmbH, DI Axel Dick, Mag. Anneliese Zobl
T 01.2748747-126, axel.dick@qualityaustria.com
Umweltservice
Salzburg, Faberstraße 18, 5020 Salzburg,
T 0662.8888-438, Leitung. DI
Wolfgang Konrad, info@umweltservicesalzburg.at,
www.umweltservicesalzburg.at,
Familienrelevante CSR-Maßnahmen österreichischer
Unternehmen 2005. Informationen: Österr. Institut
für Familienforschung, ÖIF Christine Geserick, T 01.5351454-11, christine.geserick@oif.ac.at
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Kontakt
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Auskünfte zu CSR-Initiativen
beim Amt der Salzburger Landesregierung:
Mag. Franz Thaurer, T
0662.8042-5051, franz.thaurer@salzburg.gv.at
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Schlagwörter
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CSR, Unternehmen, Soziales
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Verfasser
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Walter
Spielmann Zurück zur Übersicht
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e5-landesprogramm für
energieeffiziente Gemeinden

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Beschreibung


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Das Bundesland Salzburg hat 1997 sein Energieleitbild überarbeitet und
die Einsparungsziele am Toronto-Ziel ausgerichtet. Das Land hat sich dabei
ein engagiertes Ziel vorgegeben, nämlich die Reduktion des
(End-)Energieverbrauches um 28 % bis zum Jahr 2011, bezogen auf das Basisjahr
1994. Besonders auf Gemeindeebene
sind zahlreiche Handlungsmöglichkeiten im effizienten Energieeinsatz
gegeben (z. B. öffentliche Gebäude, Flächenwidmung, Bebauungsplanung,
bürgernahe Information). Zur Umsetzung des Salzburger Energieleitbildes
wurde u. a. das „e5-Landesprogramm
für energieeffiziente Gemeinden" gestartet.
Was ist e5? Das „e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden“
richtet sich an Gemeinden, die den effizienten Umgang mit der wertvollen
Ressource Energie und die Nutzung erneuerbarer Energieträger in den
Vordergrund stellen. Dabei geht es jedoch um mehr als nur um schöne Worte
und Absichtserklärungen, denn das e5-Programm ist ein Evaluierungs- und
Verbesserungsprozess, der auf bereits durchgeführten Aktivitäten und klar
definierten Teilzielen basiert. Ähnlich einem Qualitätssicherungsverfahren in der Wirtschaft wurde e5 ins
Leben gerufen, um für alle energieeffizienten Gemeinden in ganz Österreich
einen einheitlichen, objektiven Standard zu gewährleisten und ein überregional
anerkanntes Markenzeichen zu schaffen, das mit bis zu fünf „e“ eine dem
jeweiligen Umsetzungsgrad entsprechende Auszeichnung bietet.
e5 - Der Ablauf
e5 bietet Gemeinden Unterstützung in ihren Bestrebungen, langfristige
Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Gegenzug verpflichten sich die
Gemeinden, sich regelmäßigen Evaluierungen zu unterziehen. Mindestens alle
drei Jahre muss sich die Gemeinde einem externen Audit stellen. Als
Grundlage für die Bewertung dient ein umfangreicher Maßnahmenkatalog: sechs
Handlungsfelder mit 84 Maßnahmen ermöglichen die Erreichung von insgesamt
500 Bewertungspunkten.
Anhand dieses Katalogs wird penibel überprüft, welche energierelevanten
Aktivitäten die Gemeinde in den Bereichen kommunale Gebäude und Anlagen (z.
B. Schulen), Ver- und Entsorgung (z.B. Fernwärme, Abfall-wirtschaft),
Mobilität (z. B. öffentlicher Verkehr), Entwicklungs-planung (z.B. neues
Ortszentrum, Ausbau des Radwegenetzes), interne Organisation (z. B.
Dienstreiseregelungen), Kommunikation (z. B. Gemeindezeitung für
Bevölkerung) und Kooperation (z. B. mit ortsansässigen Wirtschaftspartnern)
gesetzt hat. Die Projekte müssen dokumentiert werden, die Qualität der
Umsetzung wird ebenso bewertet. Die im Maßnahmenkatalog vergebenen Punkte
ergeben im Verhältnis mit der maximal erreichbaren Punktezahl je Gemeinde
einen Prozentsatz, der gleichzeitig Erfolgsindikator ist und sich im
energiepolitischen Profil grafisch auf einen Blick darstellen lässt. Für fünf „e“ müssen 75% der möglichen
Punkte erreicht werden. Im Rahmen einer Auszeichnungsgala werden die „e“
den Gemeinden verliehen.
e5 - Der Nutzen für Gemeinden
Neben
der bereits erwähnten Qualitätssicherung und der imageträchtigen
Auszeichnung für erbrachte Einsparungsleistungen bietet das e5-Programm den
Gemeinden auch Hilfestellung bei Strukturierung und Umsetzung der
Energieaktivitäten und sorgt für Vernetzung und Weiterbildung der beteiligten
Akteure. Strukturen und Prozesse in energierelevanten Bereichen können
optimiert, Vergleiche mit anderen engagierten Gemeinden objektiv gezogen
werden. Ein Zugriff auf das Know-how von Energie-Mustergemeinden ist regional, national und international
möglich. Für die Gemeinde selbst geht es vor allem um langfristige Einsparungen
durch höhere Energieeffizienz und geringeren Energieverbrauch.
Österreichweit
gibt es mittlerweile 53 e5- Gemeinden, im Bundesland Salzburg werden 12 Modellgemeinden vom SIR betreut.
St. Johann mit 4„e" sowie Elixhausen, Grödig und Neumarkt mit je
3„e" sind die Spitzenreiter unter den Salzburger Gemeinden. Die
Gemeinde Wals-Siezenheim ist beispielsweise
seit 2000 Mitglied im Programm. Die jüngsten Aktivitäten in Richtung
bewusster Umgang mit Energieressourcen betrifft den Anschluss an die
Fernwärme des Schulzentrums Walserfeld und den Ersatz der alten Ölheizung
des Kindergartens durch eine Solaranlage. Weitere Aktivitäten wie ein
Block-Heizkraftwerk für das Altenheim sind geplant. Seit 2005 sind auch
Thalgau, Thomatal und Werfenweng (vgl. auch „Autofreie
Tourismusorte“) im Programm. In Werfenweng wurde die erste Solartankstelle
Österreichs errichtet, des weiteren wurde unlängst über eine Distanz von
700 Metern entlang der Wengerau ein Straßenzug mit siebzehn solarbetriebenen Straßenlaternen
in Betrieb genommen.
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Infos
Quellen
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Infos zum e5-Programm im Internet:
www.e5-gemeinden.at
und bei
www.sir.at (Salzburger
Institut für Raumordnung & Wohnen)
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Kontakt
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DI Helmut Strasser,
Salzburger Institut für Raumordnung & Wohnen
Alpenstr. 47, 5020 Salzburg
T 0662.623455-26
helmut.strasser@salzburg.gv.at
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Schlagwörter
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Energieleitbild, Gemeinden,
Energieeffizienz, Energiepolitik, Ressourcenschonung, Energie, Energie :
erneuerbare
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur Übersicht
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Energie-Aktiv

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Beschreibung


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Das Bundesland Salzburg hat zur Umsetzung seines Energieleitbildes das Programm Energie Aktiv mit mehreren Teilprojekten ins
Leben gerufen. Im Jahr 2002 hat die Salzburger Landesregierung
bereits die dritte Phase für die Aktion „Energie aktiv“ (mit 10
Schwerpunkten) eingeläutet.
Eines der
Umsetzungsprojekte auf Gemeindeebene
ist das „e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden“
(vgl. dazu eigene Projektbeschreibung), das 1998 in Salzburg
begonnen wurde.
Ein interessantes Umsetzungsprojekt, das europaweit auf Interesse
stößt, ist der Energieausweis. Dabei handelt es
sich um eine Zusammenstellung energetischer Kennzahlen,
die einen Vergleich unterschiedlicher Gebäude mit gleicher Nutzung
ermöglicht. Zusätzlich wird eine genaue Beurteilung der energetischen
Qualität eines Gebäudes bei Raumheizung und Wassererwärmung ermöglicht.
Primäres Ziel dieser „ID-Card“
für Gebäude ist es, Eigentümer über so genannte energiebezogene Markmale
ihrer Bauten zu informieren. Dadurch soll ein Anreiz für energiesparende
Investitionen gegeben werden. Die im Energieausweis festgehaltenen Daten ermöglichen
eine transparente Energiebuchhaltung und dienen als
Grundlage für die Kosten-Nutzen-Analyse von Bauten. Auf Basis der erfassten
Zahlen können Maßnahmen zur thermischen Verbesserung von Gebäuden optimal geplant
werden.
Das 10-Punkte-Umsetzungsprogramm
von „Energie aktiv“ umfasst darüber hinaus die „Weiterentwicklung der
Energieberatung“, das Schulprojekt „fifty-fifty“, eine Forcierung der
Biomasse (siehe eigenes Projekt) und Fernwärme sowie der Abwärmenutzung,
die Fortsetzung einer konsequenten Bewusstseinsbildung, regionale
Energieversorgungskonzepte und die verstärkte Einspeisung von Ökostrom in
das öffentliche Stromnetz.
Die
Weiterentwicklung der Energieberatung
basiert auf dem Ergebnis einer Evaluierung der seit 1984 bestehenden Aktion
des Landes Salzburg die zeigt, dass dieses Energieförderungs-Instrument
bisher maßgebliche Beiträge zur Erreichung der energiepolitischen Ziele
geleistet hat, aber sehr wohl ein Modifizierungsbedarf gegeben ist. Das
Energieressort und die Salzburg AG haben sich darauf geeinigt, in der
ersten Phase ein Beratungsprogramm für private Haushalte und Gemeinden des
Landes zu entwickeln und anzubieten. Der Umfang der kostenlosen
Basisberatung soll in etwa jenem entsprechen, der sich seit vielen Jahren
bewährt hat. In einer zweiten Phase sollen Betriebe in die Beratungsaktion
eingebunden werden.
Regionale Energiekonzept
Im Jahr 2000 hat der Regionalverband Lungau (mit finanzieller Unterstützung
des Landes) die ÖAR-Regionalberatungs
Ges.mbH. gemeinsam mit dem Institut für Energiewirtschaft der TU Wien mit
der Erstellung eines regionalwirtschaftlichen Energiekonzeptes für den
Lungau mit dem Titel „Nachhaltige Energieversorgungsperspektiven für die
Region Lungau“ beauftragt. Das Ergebnis wurde Ende 2000 vorgelegt. Die Umsetzung
wird vom Regionalverband Lungau betrieben. Eine ähnliche Studie über die Energieversorgung
im Großraum Salzburg Süd soll ein weiterer Baustein für flächendeckende
regionale Energieversorgungs-konzepte werden.
Fortsetzung konsequenter
Bewusstseinsbildung
Ähnlich
wie in den Vorjahren sollen auch in den kommenden drei Jahren zu den
relevanten energiepolitischen Schwerpunktthemen konkrete Marketing- und
PR-Aktivitäten mit dem Ziel durchgeführt werden, die Maßnahmenumsetzung zu
unterstützen und das Bewusstsein bei der Wirtschaft und der Bevölkerung des
Landes im Interesse eines effizienten und sparsamen Energieeinsatzes sowie
der Forcierung heimischer, erneuerbarer Energieträger zu erhöhen. Eine enge
Kooperation mit den energiepolitisch und energiewirtschaftlich relevanten
Akteuren im Land (Umweltressort, Energieversorger, Finanzierungsinstitute,
Interessensvertretungen etc.) und interessierten bzw. einschlägigen
Institutionen und Unternehmen ist vorgesehen.
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Infos
Quellen
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Der Energieratgeber Ausgabe
2007 bietet Infos und Tipps zum Energiesparen im Haushalt www.salzburg.gv.at/energieratgeber07_web.pdf
Beschreibung des Energieausweises unter www.salzburg.gv.at/energie_energieausweis.htm
Die
Seiten des Amtes der Salzburger Landesregierung bieten Wissenwertes zu den
Themen Energiepolitik, Energiesparen und erneuerbare Energieformen:
www.salzburg.gv.at/themen/ve/energie.htm
Infos zum „Energie aktiv“-Programm im Internet:
www.salzburg.gv.at/themen/ve/energie/energiepolitik/energie_aktiv.htm
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Kontakt
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Energieberatungsstelle des Landes Salzburg
T 0662.8042-4201
Rückfragen: DDI. Franz Mair
(Energieberatungsstelle)
T 0662.8042-3788
franz.maier@salzburg.gv.at
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Schlagwörter
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Energieleitbild, Gemeinden,
Energieeffizienz, Energiepolitik, Ressourcenschonung
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur Übersicht
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Entwicklungspolitischer Beirat der Landesregierung

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Beschreibung
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Die Anfänge der
Entwicklungspolitik des Landes Salzburg gehen auf das Jahr 1963 zurück.
Einzelne Projekte entwicklungspolitisch engagierter Organisationen sowie
Partnerdiözesen der katholischen Kirche wurden unterstützt.
Um eine bessere Koordinierung
der einzelnen Maßnahmen und eine Bewertung der verschiedensten Ansuchen
zu gewährleisten, wurde 1985 der „Entwicklungspolitische Beirat“ ins
Leben gerufen. Dieser berät die Landesregierung in der Auswahl der zu
unterstützenden Projekte und betreibt Öffentlichkeitsarbeit für entwicklungspolitische
Themen.
1994 wurden im Sinne einer
effizienten Bündelung der Aktivitäten Regionalkooperationen mit San Vicente in El Salvador und Singida in Tansania geschlossen, die je 20 Prozent
der insgesamt verfügbaren Mittel erhalten. Über die Förderung der Plattform
entwicklungspolitischer Organisationen unterstützt das Land Salzburg auch Bildungsarbeit
bei uns. 2005 hat der Beirat überdies beschlossen, bis zu 10 Prozent der
jährlich zu vergebenden Mittel an Projekte „Fairen Handels“ zu binden.
In seiner Sitzung am 8. März
2002 hat der Entwicklungspolitische Beirat vier aktuelle Ziele der
Entwicklungspolitik des Landes postuliert:
-
Überwindung der Kluft zwischen Arm und Reich durch
faire Wirtschaftsbeziehungen und globalen Wissenstransfer
-
Weltweite Durchsetzung der individuellen, politischen
und sozialen Menschenrechte
-
Schutz des Rechts auf kulturelle Vielfalt und
regionale Verfügung über die Ressourcen
-
Umsetzung des Prinzips der Nachhaltigkeit in
Nord und Süd
Das Budget für
Entwicklungspolitik des Landes betrug 2006 310.000 EUR. [Geförderte Projekte 2006]. Die Ausgaben 1995 -2003 sind ebenfalls auf
der Homepage nachzulesen Sie hier. In etwa vier Sitzungen pro Jahr berät
der „Beirat“ die eingelangten Projektanträge und bereitet diese für die Beschlussfassung
durch das Land auf.
Klare Grundsätze und
Kriterien helfen in der Beurteilung von Entwicklungsprojekten. Dazu
zählen: Zugewinn an Möglichkeiten zur Lebensbewältigung und Eigenständigkeit
(„Empowerment“); Stärkung der Aktivitäten der Zivilgesellschaft unter
besonderer Berücksichtung einer demokratischen, ökologischen und konfliktvermindernden
Entwicklung; regionale Zusammenarbeit im wirtschaftlichen und sozialen
Bereich; ausgewogene Mittelverteilung zwischen den Kontinenten; hoher Grad
der Beteiligung der Zielgruppen; Stärkung der Unabhängigkeit der Betroffenen;
vorrangige Förderung von Frauenprojekten; Bevorzugung von Projekten mit
einem Salzburg-Bezug; die Projekte sollen möglichst in absehbarer Zeit
selbsttragend werden; den Kriterien entsprechende Projekte können
wiederholt gefördert werden; Projekte der Bewusstseinsbildung werden
besonders gefördert; es müssen Möglichkeiten der Kontrolle der
Mittelverwendung gegeben sein.
Prinzipien für Bildungsprojekte im Inland sind:
prozessorientiertes Lernen, längerfristige Vorhaben, demokratisches,
offenes und vernetztes Lernen, Darlegung kontroversieller Standpunkte,
aktivierendes Lernen, zu kritischem, ganzheitlichem Denken anregendes
Lernen.
Mit dem 2005 gemeinsam mit dem
Landesschulrat Salzburg initiierten Wettbewerb „Go Fair – Eine
Welt in der Schule“ förderte der Beirat erstmals auch Aktivitäten von
Salzburger Schulen. Insgesamt 13 Schulen wurden für ihre Projekte
ausgezeichnet.
Die Mitglieder
des Entwicklungspolitischen Beirats werden vom Land
Salzburg jeweils für drei Jahre bestellt.
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Infos
Quellen
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Grundinformationen
gibt die Broschüre „Entwicklungspolitik des Landes“ (Salzburg 2003) sowie
[demnächst] die Homepage der Salzburger Landesregierung: www.salzburg.gv.at. Die
Modellhaftigkeit des „Beirats“ auch für andere Bundesländer beschreibt u.a.
www.oneworld.at/suedwind.magazin/root/z_detail.asp?ID=3874.
Über die Regionalkooperation
mit Singida informiert der Verein Städtepartnerschaft www.singida.at, über jene mit San Vicente der
Verein Intersol www.intersol.at.
Die Projekte des Wettbewerbs
„Go Fair – Eine Welt in der Schule“ sind
nachzulesen auf einer CD. Bestellung unter www.jungk-bibliothek.at.
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Kontakt
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Paul Pirker, Vorsitzender des
Entwicklungspolitischen Beirats, Verein Städtepartnerschaft, T 0662.829114,
leon.magnet@nextra.at.
Dr. Franz Wasner,
Geschäftsführer, Postfach 527, 5010 Salzburg
T 0662.8042-2116, franz.wasner@salzburg.gv.at.
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Schlagworte
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Globalisierung,
Konsum, Entwicklungszusammenarbeit, Bildung
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück zur Übersicht
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EuRegio

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Beschreibung

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Was ist EuRegio? Die EuRegio ist ein
freiwilliger und partnerschaftlicher Zusammenschluss von Gemeinden aus dem
Land Salzburg (56 + 1 OÖ) sowie aus den Landkreisen Berchtesgadener Land
(15) und Traunstein (22 + 1 Altötting), den beiden Landkreisen selbst,
Interessensvertretungen und einzelnen Privatpersonen. Dieser Verbund orientiert
sich an folgenden Leitvorstellungen: Umsetzung des Europagedankens auf regionaler
Ebene, Entwicklung der EuRegio als Arbeits- und Lebensraum für ihre
BewohnerInnen, Ausbau der EuRegio im Wettbewerb der Wirtschaftsräume sowie
Entwicklung von Umwelt- und Lebensqualität in der EuRegio. Die Bewahrung
einer intakten Umwelt sowie deren nachhaltige Nutzung haben dabei einen
hohen Stellenwert. Umgesetzt wird dies in ökologisch bedeutsamen Projekten.
Dabei fungiert die EuRegio mit
ihrer Geschäftsstelle in der Regel als Plattform und Koordinator für
grenzüberschreitend angelegte Projekte.

Karte der EuRegio
Nachhaltige Projekte in der EuRegio (Auswahl)
EuRegio-Fachtagungen für Natur- und Landschaftsentwickelung: Gemeinsam mit Salzburger und
bayerischen Einrichtungen (Naturschutzbund, Akademie für Naturschutz und
Landschaftspflege, Land Salzburg) werden Fachtagungen durchgeführt, um
grenzüberschreitend Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zu geben: 2001
(WassErleben), 2004 (Natur-Kultur-Leben) und 2006 (Almwirtschaft). Ebenso
wurde ein Symposium „Lebensqualität durch Nähe – Ja ich bin dabei!“
durchgeführt (2001, mit einem Katalog einschlägiger Organisationen) sowie
ein Katalog für Modellprojekte in erneuerbaren Energien herausgegeben (2.
Auflage, 2002).
SeenLandwirtschaft in der EuRegio: Gemeinsam mit
bayerischen und österreichischen Behörden, Interessensvertretungen und Partnern
aus Bayern, Salzburg und Oberösterreich wird im Rahmen des INTERREG IIIA-
Projektes „SeenLandWirtschaft- Nachhaltige Landwirtschaft in der
euRegionalen Seenlandschaft“ daran gearbeitet, die Reduzierung von
Nährstoffeinträgen und damit die Erhaltung bzw. soweit möglich eine
Verbesserung der Wasserqualität der Projektseen Mondsee, Irrsee und
Waginger-Tachinger See zu erreichen und die Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden
Seengebiet zu fördern. Aus diesem Projekt heraus wurde ein weiteres INTERREG
IIIA- Projekt von der Landwirtschaftskammer Salzburg in Zusammenarbeit mit
dem Amt für Landwirtschaft und Forsten in Traunstein gestartet, das sich
mit der gewässerschonenden Düngung
von drainierten Grünlandflächen im EuRegio- Voralpengebiet (Pilotgebiet
Salzburg) befasst.
Almen der bayerisch- österreichischen
Kalkhochalpen: Die Almen der bayerisch- österreichischen Kalkhochalpen
stehen im Rahmen eines INTERREG IIIA- geförderten Pilotprojekts im
Mittelpunkt, um ausgehend von einem grenzüberschreitenden Testgebiet (Dachstein,
Salzburger Land und Berchtesgadener Land) einen Ansatz zu entwickeln, auf
dessen Basis eine landschaftliche Analyse durchgeführt und modellhaft grenzüberschreitende
Planungs- und Entscheidungsgrundlagen mit einer guten fachlichen Fundierung
für eine nachhaltige Nutzungsplanung ausgearbeitet werden können. Ziel dabei
ist, einen Beitrag zur Erhaltung und Sicherung der Almen als wichtiges
kulturhistorisches und landschaftsökologisches Erbe zu erreichen. Das
Projekt wird vom Land Salzburg, Referat 4/22 - Agrarwirtschaft, Bioenergie
und Bodenschutz gemeinsam mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten in
Traunstein getragen und federführend von der Universität Salzburg, Fachbereich
Geographie, umgesetzt.
Zusammenarbeit der Direktvermarkter: Die bayerischen und Salzburger
Direktvermarkter arbeiten schon seit einiger Zeit zusammen. Ergebnisse
dieser Kooperation sind bisher zwei EuRegio-Hoffeste (2003, 2006) sowie
zwei Salzburg-bayerische Ernte-Herbste (2004, 2005). Der große Erfolg und
Besucheransturm motiviert die Akteure zu weiter führenden Aktivitäten wie
z. B. einem Stammtisch der Direktvermarkter für einen zwanglosen Informationsaustausch.
Bio zu Tisch: Im INTERREG III A-geförderten
Projekt „Bio zu Tisch" widmen sich die Bioverbände Bioland Bayern und BIO ERNTE AUSTRIA Salzburg dem
Thema „Bio-Verpflegung in Großküchen".
Hochwertige Rohstoffe und Know-how sind Voraussetzung für den erfolgreichen
Einsatz von Bio-Produkten.
Die Bioverbände bieten hierzu professionelle Unterstützung beim Einstieg in
die Verwendung ökologisch erzeugter Lebensmittel an. In einem
Parallelprojekt werden Landwirte beraten und geschult, um die Bio-Weidegans
als „Rupertigans“ in der EuRegio als Marktnische zu besetzen.
Weitere Projekte:
„Nachhaltige
Siedlungsentwicklung in der EuRegio“
„Umweltmonitoring Salzburg- Bayern“
Zahlreiche Verkehrsprojekte zur Verkehrsvermeidung und Optimierung
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Infos
Quellen
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www.euregio.sbg.at
www.seenlandwirtschaft.net
EuRegio
Entwicklungskonzept
(www.salzburg.gv.at/pdf-sir_ro_euregio_kurz-fassung.pdf)
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Kontakt
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EuRegio
Sägewerkstr. 3
D-83395 Freilassing
T +49.8654.772-109
office.euregio@tzf.de
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Schlagwörter
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Euregio, Direktvermarktung, Gewässerschutz,
Landwirtschaft
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur Übersicht
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Fairer
Handel

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Beschreibung




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Der
Handel zwischen Nord und Süd vollzieht sich auf einer schiefen
Ebene. Die ProduzentInnen in den Ländern des Südens müssen zu Niedrigstpreisen
verkaufen. Die großen Gewinnmargen fallen bei Importeuren, Händlern und
Zwischenhändler aus dem Norden an. Die Abhängigkeit von Kursschwankungen an
den Rohstoffbörsen verschlimmert die Lage etwa der Kaffee- oder
Baumwollbauern zusätzlich. Ungerechte Bodenbesitzverhältnisse (Großgrundbesitz)
sowie ausbeutende Produktionspraktiken in den Großplantagen nagen an der
Natur sowie an der Gesundheit der LandarbeiterInnen.
Fairer
Handel garantiert
menschenwürdige Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung, fördert ökologische
Produktionsweisen, schafft Marktzugänge für Kleinbauernorganisationen und
HandwerkerInnen und gewährleistet Transparenz in den Herstellungs- und
Handelsbedingungen.
Salzburg
ist seit 1975 Sitz der EZA Fairer Handel GmbH, einer
Pionierunternehmen im Fairen Handel, das sich zu Österreichs größter Importorganisation
für Fairen Handel entwickelt hat. Gesellschafter sind der Verein Aktion 3.
Welt A3W e.V. und die Katholische Männerbewegung Österreich, Oberösterreich
und Innsbruck.
Mit der
Übersiedlung in die neue, architektonisch ansprechende und energieoptimierte
Zentrale nach Köstendorf-Weng im Jahr 2005 gelang ein weiterer Quantensprung.
Das Sortiment der EZA umfasst
Lebensmittelprodukte und Handwerksartikel von rund 100 Partnerorganisationen
aus 30 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Mehrheitlich arbeitet
die EZA mit Kleinbauernvereinigungen und Zusammenschlüssen von HandwerkerInnen
bzw. deren Vermarktungsorganisationen. Kaffees, Tees, Kakao, Schokoladen,
Fruchtsäfte, Zucker, Reis und das Guaraná-Getränk GUARANITO sowie Fußbälle
tragen das FAIRTRADE-Gütesiegel für Fairen Handel. 60 Prozent
der Lebensmittel stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
Das Unternehmen bietet österreichweit die breiteste Auswahl von
Bio-Arabica-Hochlandkaffees und Bio-Schokoladen aus Fairem Handel, darüber
hinaus sind Tees, Kakao, Gewürze, Reis, Reiskräcker, Quinoa und Nudeln aus
kontrolliert biologischem Anbau.
Mit
sechs Weltläden – diese Fachgeschäfte für Fairen Handel sind die
stärkste Kundengruppe der EZA – und zahlreichen Pfarr- und Gemeindegruppen
weist Salzburg auch ein breites Netz für den Verkauf der Produkte an.
Mittlerweile werden Faire Produkte – von Kaffee bis Bananen - auch in
vielen Supermärkten des Landes angeboten. Fair gehandelte Produkte aus dem
Süden zählen überdies zum Standardsortiment vieler Bio-Bauernmärkte und
Hofläden.
Der
Salzburger Landtag hat bereits vor Jahren einen Beschluss zur Unterstützung
des Fairen Handels gefasst. Die entsprechende Umstellung des
Beschaffungswesens – etwa Fairer Kaffee in der Amtsstube - erfolgte (bislang)
nur in Einzelinitiativen. 2005 beschloss der Entwicklungspolitische Beirat des
Landes, bis zu 20 Prozent der Fördermittel für Projekte Fairen Handels zu
reservieren. Der Verein Südwind Salzburg führt seit vielen Jahren
Workshops für Faire Produkte (Kaffee, Kakao, Bananen) an Schulen durch.
„Bio-Faire Wochen“ machen Werbung für Fairen Handel mit dem Süden und
Bioprodukten aus Salzburg.
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Infos
Quellen
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Einen
Überblick über Fairen Handel in ganz Europa gibt die von dem in Salzburg
lebenden Nord-Südexperten Jean-Marie Krier herausgegebene Studie „Fair
Trade in Europe“: www.european-fair-trade-association.org. Wertvolle
Infos gibt es auch unter www.fairtrade.at sowie
www.eza.cc.
Die
Adressen der sechs Salzburger Weltläden (Bischofshofen, Golling,
Saalfelden, St. Johann sowie Salzburg-Gneis und Salzburg-Stadt sind zu finden
unter www.weltlaeden.at.
Infos
zu den Workshops für Faire Produkte erhält man/frau unter www.suedwindsalzburg.at.
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Kontakt
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EZA Fairer Handel GmbH: Andrea Reitinger, Öffentlichkeitsarbeit
Wengerstr. 5, 5203 Köstendorf. T: 06216.20200-24
andrea.reitinger@eza.cc.
Südwind Salzburg: Sonja Schachner, Bereich „Workshops“
Josef-Preis-Allee 16/2. 5020 Salzburg. T: 0 662.82 78 13,
sonjas@suedwindsalzburg.at.
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Schlagworte
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Globalisierung, Konsum, Ernährung,
Entwicklungszusammenarbeit, Bildung
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück zur
Übersicht
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Fraueninitiativen

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Beschreibung


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Geschlechtergerechtigkeit ist
ein zentrales Merkmal einer sozial nachhaltigen Gesellschaft. Mehrere
Einrichtungen in Stadt und Land Salzburg, die in vielen Fällen aus der
Frauenbewegung heraus entstanden sind, thematisieren dieses Ziel.
Das Frauenbüro der Stadt
Salzburg
sowie das Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit
des Landes Salzburg
sind
Informations-, Beratungs- und Lobbyingeinrichtungen für Gleichstellungsfragen. Politische Initiativen für
Chancengleichheit etwa am Arbeitsmarkt, die Umsetzung von
Gendermainstreaming in Politik und Wirtschaft (d. h. Prüfung aller Vorhaben
hinsichtlich Geschlechtergerechtigkeit), die Unterstützung im Zugang zu Informationen
für Frauen sowie Bewusstseinsbildung, etwa durch Veranstaltungen, zählen zu
den Aufgaben. Ein Anliegen besteht auch in der Sensibilisierung für eine
gendergerechte Sprache, die etwa im Bereich von Verwaltungen und Behörden
urgiert wird.
Am 21. Februar 2007 gab es ein
großes Auftaktsymposium zum Europäischen Jahr
der Chancengleichheit für alle. Der jährlich am
8. März, dem Internationalen Frauentag, vergebene Troll-Borostyáni-Preis zeichnet Frauen aus
unterschiedlichen Berufsfeldern für ihre Leistungen aus. 2007 war der Preis
für eine Salzburger Journalistin ausgeschrieben.
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Mädchen-förderung


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Nur exemplarisch können einige Projekte der Frauenförderung angeführt
werden.
„make-it!“, das bei der Jugendeinrichtung Akzente
angesiedelte Büro für Mädchenförderung des Landes Salzburg, setzt
sich für die Schaffung von Rahmenbedingungen ein, „damit Mädchen die Entwicklung
einer eigenständigen Persönlichkeit und Unabhängigkeit erlangen können“.
Das ebenfalls von
Akzente durchgeführte Projekt „Mit Mut! die eigenen Talente entdecken“ unterstützt Mädchen im
Sich-Einlassen auf technische Berufe. Demselben Ziel dient der „Girlsday“, der in Kooperation u. a. mit
dem Frauenreferat des ÖGB, der Wirtschaftskammer und den Frauenbüros von
Stadt und Land durchgeführt wird.
Das
Projekt „GenderAlp“ wird gesondert beschrieben.
Wertvolle
Infos und Adressen auch zum Bundesland Salzburg bietet die Plattform für Frauennetzwerke.
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Gewalt
gegen Frauen




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Frauenhäuser bieten von Gewalt bedrohten
oder betroffenen Frauen und deren Kindern Schutz, Hilfe und Beratung. Gewalt
bezieht sich dabei auf physische, psychische oder sexuelle Übergriffe in
Beziehungen (Ehe, Lebensgemeinschaft, Familie, soziales Umfeld). Geboten
werden i. d. R. geschützte Unterkunft für Frauen und deren Kinder,
psycho-soziale und juristische Beratung in Gewaltsituationen, die
Begleitung zu Ämtern und Behörden sowie Kinderbetreuung im Frauenhaus. Manche
Einrichtungen bieten auch ambulante Beratung und Begleitung für Frauen, die
nicht im Frauenhaus wohnen (siehe dazu auch den Verein „Autonome Österreichische Frauenhäuser“).
In Salzburg gibt es drei
Frauenhäuser, jenes in der Stadt Salzburg, das Haus Mirjam in der Stadt
Hallein (Zielgebiet Tennengau) und das Frauenhaus Pinzgau in Saalfelden.
Letzteres ist zuständig für den Pinzgau,
Pongau und Lungau und bietet auch den Frauennotruf Innergebirg rund um die
Uhr.
Die Interventionsstelle
Salzburg –
künftig "Gewaltschutzzentrum" –
unterstützt im Bundesland Salzburg alle von häuslicher Gewalt und
Stalking Betroffenen. Das Ziel ist die Wiedererlangung von Sicherheit. Die
Unterstützung ist kostenlos und vertraulich. Die Frauennotrufstelle bietet – wenn gewünscht – anonym Hilfe
in Notsituationen,
ebenso die österreichweite Frauenhelpline 0800.222 555.
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Infos
Quellen
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Homepages der vorgestellten
Einrichtungen und Initiativen:
www.salzburg.gv.at/themen/gv/frauen
www.stadt-salzburg.at/internet/salzburg_fuer/frauen/p2_93593.htm
http://www.frauenhaus-salzburg.at; www.aoef.at/start.htm; www.frauenfakten.at;
www.interventionsstelle-wien.at/hilfe/index.htm?interventionsstellen.htm
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Kontakt
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Frauenbüro der Stadt Salzburg: Mag.a Dagmar Stranzinger,
Leiterin, Schloss Mirabell, 5024 Salzburg; T 0662.8072-2043,
frauenbuero@stadt-salzburg.at
Büro
für Frauenfragen und Chancengleichheit des Landes: Mag.a Romana
Rotschopf, Leiterin, Michael-Pacher-Straße 28, 5020 Salzburg, T 0662.8042-4040, romana.rotschopf@salzburg.gv.at
Make it - Büro für Mädchenförderung des Landes Salzburg:
Teresa
Lugstein, Glockengasse 4c, 5020 Salzburg; T. 0662.849291-1 make.it@akzente.net
Projekt mut! – Mädchen und Technik: Ruth Mayr, Michael-Pacher-Str.
28, 5020 Sbg., T 0662.8042-4047 projekt-mut@salzburg.gv.at
Frauenhaus
Salzburg: T
0662.458 458, office@frauenhaus-salzburg.at
Frauenhaus Pinzgau: PF 63, 5760 Saalfelden, T
06582.743021,
frauenhaus@aon.at. 24h-Frauennotruf Innergebirg:
0664.500 68 68
Frauenhaus Hallein: "Haus
Mirjam",
T 06245.80 261 hausmirjam@aon.at, ebenfalls
24h besetzt.
Interventionsstelle Salzburg: Dr. Renate
Hojas, T 0662.870100 istsalzburg@netway.at
Frauennotruf: Mag. Andrea Laher, T
0662.881100, frauennotruf.salzburg@aon.at
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Schlagwörter
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Frauenrechte, Gleichbehandlung,
Gewalt : Frauen
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück
zur Übersicht
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Gemeindeentwicklung
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Beschreibung






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Die Initiative zur Gestaltung des unmittelbaren Lebensraumes
im Bundesland Salzburg hat sich 1987 als ganzheitliche BürgerInnen-Bewegung
etabliert. Im Mittelpunkt der vom Salzburger Institut für Raumordnung (SIR) gemeinsam mit dem Salzburger Bildungswerk (SBW) wahrgenommenen Aktivitäten, die vom Land Salzburg
getragen sowie vom Raiffeisenverband Salzburg, dem ORF und den Salzburger
Nachrichten unterstützt werden, steht die Initiierung und Begleitung von Gemeindeprojekten
nach der Divise „Hilfe zur Selbsthilfe“. Bewusstsein für den eigenen
Lebensraum zu schaffen, zählt zu den zentralen Anliegen. Eine Reihe innovativer
Projekte verweisen auf den Erfolg dieses Ansatzes.
Das
Generationendorf
Das Zusammenleben der Generationen ist von permanentem
Wandel gekennzeichnet. Neue Formen des Dialogs sind gefragt. Die Gemeindeentwicklung
Salzburg reagiert darauf mit dem Projekt „Generationendorf“, das in einer ersten Phase von 2003 – 2005 in drei
Gemeinden durchgeführt wurde. Das freiwillige Engagement von Alt und Jung
steht dabei im Mittelpunkt. In Elixhausen wurden u. a.
die Idee eines „begehbaren Adventkalenders“, der regelmäßige Austausch von
SeniorInnen und Kindergarten sowie Initiativen zum Abbau von Barrieren für
Menschen mit Behinderungen realisiert. Zudem wurde 2004 eine gemeindeeigene
„Kummer- und Ideen-Nummer“ eingerichtet. Besonders erwähnenswert: In einem
„Sozialzeitausweis“ werden die von den BürgerInnen erbrachten freiwilligen
Leistungen verzeichnet – als Zeichen der Anerkennung und als Nachweis der
Kompetenz. (Ab 2006 wird ein Bonusmodell erprobt). „Damit es nicht verloren
geht“, lautete der Titel eines Teilprojekts in Ramingstein, bei dem Wissenswertes
aus alter Zeit vermittelt wurde. Eine öffentliche
„Ideenbörse“, deren Befunde anonym diskutiert wurden, sowie ein Kochkurs
für Männner waren weitere Aktivitäten der Lungauer
Gemeinde. In St. Koloman wurde u. a.
eine „Woche der Generationen“ realisiert bei der Spiele, Lieder und Tänze
„von einst und jetzt“ auf dem Programm standen. Insgesamt – ein Ansatz mit
großer Resonanz und Folgewirkung: Generationendorfgemeinden ab 2006 sind
St. Martin bei Lofer, Elsbethen, Salzburg-Aigen, Salzburg-Parsch und Bruck.
Crafts –
Wiederbelebung alter Handwerkstechniken
(2003 – 2005)
Die Erhaltung und Entwicklung handwerklicher Traditionen
sowie die Vermittlung der Handwerkstechniken zur Sicherung der Sanierungskompetenz
in alpinen Regionen stehen im Mittelpunkt des EU-Interreg III-B-Projektes „Crafts“. Der thematische Schwerpunkt
liegt bei der Wiederbelebung handwerklicher Traditionen auf der Basis neuer
Technologien. Damit sollen innovative Entwicklungen ermöglicht werden. In
Salzburg wird dieser Ansatz beim Schmiedbauerngehöft in Seeham umgesetzt:
Das kulturhistorisch interessante Gebäude wird revitalisiert und soll künftig
sowohl für kommunale als auch für kulturelle Zwecke genutzt werden.
RegioMarket: Lebensraum Lungau
Zielsetzung dieses Interreg III
B-Projekts (2006 – 2008), an dem u. a. Partner aus Frankreich, Slowenien,
Italien und Bayern mitwirken, sind die Optimierung von regionalem Marketing
und Netzwerkbildung zur Entwicklung einer gemeinsamen Vermarktungs- und
Markenbildungsstrategie für den gesamten Alpenraum. Im Zentrum steht dabei
die Unterstützung des regionalen Marketings für die nachhaltige Nutzung der
Produkte und Ressourcen der Region Lungau. Die Palette der geplanten
Aktivitäten umfasst die Analyse der bestehenden Strukturen und Angebote,
die Entwicklung einer Marketing-Strategie für nachhaltige Produkte bis hin
zur Einrichtung von Qualitätsstandards und Marken.
„Impulsregion 21“ – Europäischer Dorferneuerungspreis
Die „Impulsregion 21“, ein Netzwerk der Gemeinden
Schleedorf, Mattsee und Neumarkt innerhalb des Salzburger Seenlandes, baut
auf den bisherigen Dorferneuerungsaktivitäten der drei Gemeinden auf und
überzeugt durch die Fokussierung auf Stärken und Synergien mit deutlicher
regionaler Ausstrahlung sowie die Konzentration auf behutsame Aneignung und
wirtschaftliche Nutzung der Landschaft im
Bereich Erholung, Bio-Vermarktung und Gesundheitsvorsorge. Dieser
Initiative wurde 2006 ein „Europäischer Dorferneuerungspreis“ zuerkannt.
Weitere Aktivitäten
Aktuelle Akzente der
Gemeindeentwicklung im Land Salzburg stellen weiters u. a. die
„Revitalisierung Birkenmoor“ in Eben/Pg., die Errichtung eines
„Wasserparks“ auf rund 12.000 m2 mit einem ganzjährigen Familien-
und Freizeitangebot in Russbach sowie die Förderung
gemeinde- und grenzüberschreitender Zusammenarbeit v. a. auch durch
Fachexkursionen dar.
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Infos
Quellen
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Die angezeigten Links sowie
diverse Unterlagen der angeführten Kontaktadressen
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Kontakt
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Salzburger
Institut für Raumordnung (SIR), Alpenstraße 47, PF 2, 5033 Salzburg. T
0662.623455, sir@salzburg.gv.at.
Rückfragen: DI Peter Haider, T 0662.623455, peter.haider@salzburg.gv.at und DI Christine Stadler, chistine.stadler@salzburg.gv.at sowie
Salzburger Bildungswerk (SBW), Imbergstraße 2/III, 5020 Salzburg, T 0662.872691, office@sbw.salzburg.at
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Schlagwörter
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Gemeindeentwicklung, Soziales
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Verfasser
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Walter Spielmann Zurück
zur Übersicht
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GenderAlp!
Raumentwicklung für Frauen und Männer

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Beschreibung

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„GenderAlp! Raumentwicklung für Frauen und Männer“ ist ein internationales Projekt ko-finanziert
mit Mitteln des EU-Förderprogramms Interreg IIIB – Alpine
Space. Der Name setzt sich einerseits aus "Gender Mainstreaming“,
andererseits aus dem Bezug zum geographischen Raum, in dem das Projekt
umgesetzt wird, zusammen. Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben
die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und
Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine
geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.
In „GenderAlp!“ arbeiten zwölf Städte und
Regionen des alpinen Raums (in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien
und Slowenien) an Fragestellungen zu Raumplanung und öffentlichen Budgets
unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit zwischen Frauen und
Männern. Ziel ist die Erreichung einer besseren Lebensqualität, eine
Verbesserung der Standortqualität für Unternehmen und Menschen, mehr
Wettbewerbsfähigkeit der Regionen und mehr Arbeitsplätze. Das Projekt mit
einer dreijährige Laufzeit von 2005 bis 2007 verfügt über ein Gesamtbudget
von 2,3 Mio. Euro.
Das Land Salzburg
übernimmt in „GenderAlp!“ sowohl die Rolle als „Leadpartner“ als auch die
Rolle als Partner bei regionalen Projekten. Die Leadpartnerfunktion ist in
Form eines Konsortiums zwischen den Abteilungen Raumplanung,
Wirtschaft/Tourismus/Energie und Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit
gestaltet - die Aufgabe der operativen Abwicklung von GenderAlp wird vom Büro für Frauenfragen
und Chancengleichheit des Landes Salzburg wahrgenommen.
Insgesamt werden unter dem Dach von „GenderAlp!“ 32 regionale
Teilprojekte zu den Themen „Gender Mainstreaming in der Verwaltung“,
„Gender Planning“ und „Gender Budgeting“
realisiert.
Ein
besonderer Schwerpunkt des Projekts ist die Erarbeitung von konkreten
Methoden und Instrumenten für die Verwaltungen auf lokaler, regionaler und
nationaler (teilweise transnationaler) Ebene, um Gender Mainstreaming in
der praktischen Arbeit und den Entscheidungen von Verwaltung und Politik
besser umzusetzen. Die GenderAlp!-Toolbox wird wertvolle Werkzeuge für
EntscheidungsträgerInnen in Politik und Verwaltung sowie für
Gender-Trainings beinhalten.
Das Salzburger Projekt „Bedarfsgerechtes Wohnen und Arbeiten in
Salzburg für Frauen und Männer" ist eines der 32
Teilprojekte. Darin gilt es, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen
und Männer an die Wohn- und Arbeitsplatzstandorte zu erkennen und in der
Standortentwicklung, einerseits durch Standortentscheidungen in der Raumplanung und anderseits durch
entsprechende Förderungen der öffentlichen Hand zu berücksichtigen. Zwei
Teilprojekte „Bedarfsgerechte Raumplanung“ und „Geschlechtergerechte
Regionalentwicklung" widmen sich
diesen Fragestellungen. Im Juni 2006 wurde der Endbericht des Projekts
„Bedarfsgerecht Planen für Frauen und Männer“ der Öffentlichkeit
vorgestellt und steht zum Download als Kurzfassung oder als Langfassung zur Verfügung.
Der Endbericht für das zweite Teilprojekt wurde für Ende 2006 avisiert.
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Infos
Quellen
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Detaillierte
Informationen zu den Aktivitäten der internationalen PartnerInnen aus
Deutschland, Frankreich, Italien und Slowenien sind unter www.genderalp.com zu finden. Auf www.genderalp.si präsentiert sich das Projekt in
slowenischer Sprache.
Die österreichischen PartnerInnen (Land Niederösterreich, Land Oberösterreich,
BOKU Wien, Salzburger Verwaltungsakademie und Land Salzburg) und deren
Projekte sowie Ergebnisse sind auf
www.genderalp.at näher
beschrieben.
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Kontakt
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Projektleiterin: Mag.a Romana Rotschopf
GF Projektleiterin: Heidrun Wankiewicz
T 0662.8042-4040
und
E-mail genderalp@salzburg.gv.at
Astrid Lamprechter, Information & Publicity/Gender Budgeting
T 0662.8042-4051
astrid.lamprechter@salzburg.gv.at
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Schlagwörter
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Geschlechterrolle,
Raumplanung, Europa, Gender Budgeting
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück
zur Übersicht
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Gesundheitsvorsorge des Landes

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Beschreibung

Foto: Forum „Gesundes Österreich“
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Die
Weltgesundheitsorganisation bezeichnet Gesundheit als einen „Zustand
des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und
nicht lediglich das Freisein von Krankheit und Schwäche“. Gesundheitsvorsorge
führt nicht nur zur Verringerung menschlichen Leids und zur Steigerung
individuellen Wohlbefindens, sondern trägt auch dazu bei, volkswirtschaftliche
Negativkosten gering zu halten.
Eine Studie des IHS
„Ökonomischer Nutzen betrieblicher Gesundheitsvorsorge“ hat
Einsparpotenziale von bis zu 3,6
Mrd. EUR errechnet, das sind 1,3 Prozent des BIP. Verstärkte Aufmerksamkeit
wird psychischer Gesundheit zuteil. Depressionen werden nach
Schätzung der WHO in 20 Jahren nach Herzkrankheiten das zweithäufigste
Leiden sein. Die Kosten psychischer Erkrankungen betragen laut
IAO-Schätzungen bereits bei 3 bis 5 Prozent des BIP [Stelzig 2006].
Das Recht
auf Kranksein sowie das Recht auf medizinische Versorgung im
Krankheitsfalle ohne soziale Barrieren sind ein wichtiger Bestandteil einer
sozial nachhaltigen Gesellschaft. Ebenso wichtig und klug ist aber die Achtung
auf Gesundheitsvorsorge – Information und Aufklärung, präventive
Sozialpolitik sowie gesunderhaltende Lebens- und Arbeitsbedingungen können
dazu beitragen.
In
der sozialen Nachhaltigkeitsforschung werden pathogenetische Monitoringfelder
(Kriminalität, Drogenmissbrauch, Einsamkeit und soziale Isolierung,
Individueller Krankheitszustand) unterschieden von salutogenetischen
Monitoringfeldern (Individuelle Gesundheit und Ernährung, Gerechtigkeit
und Existenzsicherung, Soziale Beziehungen und Solidarität, Partizipation
und Demokratisierung) [Müller-Christ u.a. 2005]
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Die Salzburger
Gesundheitspolitik ist vorsorgeorientiert, wie zahlreiche Projekte der
Landessanitätsdirektion zeigen. Der „Salzburger Gesundheitsbericht
2002. Gesundheitszustand
und Gesundheitsverhalten der Salzburger Bevölkerung, Inanspruchnahme und
Leistungen des Salzburger Gesundheitssystems“ stellt den Gedanken der Prävention ins Zentrum der
Zukunftsplanungen. Eine Aktualisierung erfolgt im Jahr 2008.
Die Gesundheitsziele für das
Land Salzburg wurden im Jahre 2004 im Auftrag der Leiterin des
Gesundheitsressorts, Frau LHF Mag.a Gabi Burgstaller, von der
Landessanitätsdirektion festgelegt. Der Projektzeitraum reicht bis 2010.
Im
Vordergrund steht die Reduzierung der häufigsten sowie das Gesundheitsversorgungssystem
am stärksten belastenden Krankheiten sowie die Erkennung und Überwindung
regionaler Defizite im Bereich der Prävention.
Die Ziele sind:
1.
Reduzierung von
Herz-Kreislaufkrankheiten
2.
Reduzierung von
Lungenkrankheiten – Raucherberatung
3.
Reduzierung von
Krebserkrankungen
4.
Reduzierung von psychischen
Erkrankungen (Suizidprävention/sonstige psychische Krankheiten)
5.
Reduzierung von Unfällen
6.
Verbesserter Impfschutz für
Erwachsene
7.
Reduzierung der Karies –
Zahnvorsorge bei Risikogruppen
8.
Förderung der Bewegung –
Bewegung in der Gemeinde
9.
Reduktion der Belastungen im
Wohnumfeld – der umweltfreundlichste Nachbar
10.
Früherkennung und
Reduzierung des Diabetes mellitus Typ 2 – Diabetes mellitus Typ 2-Schulung
neu
Die Förderrichtlinien
für sämtliche vom Land unterstützten Gesundheitsprojekte wurden auf diese
Gesundheitsziele abgestimmt. Ein Beispiel ist das gemeinsam mit zahlreichen
Partnern 2006 gestartete Programm „Gesundes Salzburg
2010“. Dieses zielt auf eine höhere Selbstbestimmung der Bevölkerung
über ihre Gesundheit. Thematisiert werden die Bereiche Ernährung, Bewegung,
Entspannung, Nicht-Rauchen und normaler Bauchumfang. In Pilotgemeinden wird
in Stichproben der Gesundheitszustand der Bevölkerung erhoben.
Aufklärungsmaßnahmen sind geplant. Es geht darum, die „Verhältnisse“ und
das „Verhalten“ zu beeinflussen, so heißt es im Projektbericht.
Die Projektliste „Vorsorgemedizinische Maßnahmen im Bereich der
Landessanitätsdirektion Salzburg“ führt
32 Maßnahmen – von Krankheitsfrüherkennung über Bewegungsprogramme bis hin
zu Raucherberatung – sowie die jeweiligen Projektpartner hierfür an. Eine
wichtige Rolle kommt dabei dem
Arbeitskreis für Vorsorgemedizin zu.
Das Netzwerk Gesundheit, eine Untergruppe des „Netzwerk Salzburg“,
erarbeitet unter der Leitung des Direktors der Salzburger Gebietskrankenkasse,
Harald Seiss, ebenso Vorschläge für eine zukunftsfähige Gesundheitsstrategie
wie die von LHStv. Wilfried Haslauer initiierte Plattform Gesundheit.
Um mit gutem Beispiel
voranzugehen, hat der Dienstgeber Land Salzburg ein vom Fonds Gesundes Österreich unterstütztes Projekt ProCura - Betriebliche
Gesundheitsförderung in der Landesverwaltung gestartet. Aufbauend auf eine
umfassende MitarbeiterInnenbefragung werden derzeit zahlreiche
Aktivitäten auf der Verhaltens- und Verhältnisebene gesetzt.
Vom Land Salzburg werden auch
zahlreiche Initiativen und Projekte von Partnern im Gesundheitswesen
gefördert und unterstützt, die exemplarisch in „Gesundheitsvorsorge:
weitere Initiativen“ beschrieben werden.
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Infos
Quellen
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Salzburger
Gesundheitsbericht 2002. Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten
der Salzburger Bevölkerung, Inanspruchnahme und Leistungen des Salzburger
Gesundheitssystems.
Vorsorgemedizinische
Maßnahmen im Bereich der Landessanitätsdirektion Salzburg.
Landessanitätsdirektion. Stand Oktober 2006.
Richtlinien
der Landessanitätsdirektion Salzburg zur Bereitstellung von Budgetmitteln
für Projekte und Aktivitäten in der Gesundheitsvorsorge, -beratung und
–förderung.
Gesundes Salzburg 2010.
Projektbeschreibung 2006.
www.pmu.ac.at/Dateien/allgemeine/GS2010_070126_Pressekonferenz_Unterlagen.pdf
Georg Müller-Christ u.a.:
Nachhaltigkeit unter Beobachtung. München: oekom, 2005.
Weitere im Text per Link
zitierte Studien.
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Kontakt
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Landessanitätsdirektion: Dr. Christoph König, Leiter,
Sebastian-Stief-Gasse 2, 2. Stock, 5020 Salzburg, T 0662.8042-2310
christoph.koenig@salzburg.gv.at
Amt
der Salzburger Landesregierung: Abt. 9, Gesundheitsplanung,
Fachreferent Mag. Hansjörg Gmeiner, T 0662.8042–2525,
hansjoerg.gmeiner@salzburg.gv.at.
ProCura: Amt
der Salzburger Landesregierung, Personalabteilung, Mag.a Monika
Parhammer, Kaigasse 14-16, 1. Stock, Zi. 138
T 0662.8042-2822,
monika.parhammer@salzburg.gv.at.
Netzwerk Gesundheit: Dr. Harald Seiss,
info@netzwerk-salzburg.at.
Plattform Gesundheit: Frau Dr. Stocker. T
0662.8042-2190
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Schlagwörter
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Gesundheitsvorsorge, Gesundheitskosten,
Bildung
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Verfasser
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Hans Holzinger
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Gesundheitsvorsorge: weitere
Initiativen

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Beschreibung
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In Salzburg gibt es – vielfach
in Kooperation mit dem Land – wertvolle zivilgesellschaftliche Initiativen,
die sich der körperlichen wie psychischen Gesundheitsvorsorge widmen. Neben
Krankenkassen und Versicherungen, Initiativen aus Medizin und
Psychotherapie, tragen auch Sportvereine, Fitness- und Wellnesseinrichtungen,
Natur- und Wandervereine zur Gesundheitsprävention bei.
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Foto:
Diakonie

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Im Rahmen des Projektes „WEG – Wirtschaftlicher Erfolgsfaktor Gesundheit“, getragen
von der Salzburger
Gebietskrankenkasse, werden betriebliche Gesundheitsprojekte
gefördert. Als Beispiele können die Salzburger Betriebe Salzburg AG,
M-Real, Bergbau Wolfram Mittersill oder die Salzburg AG genannt werden.
GIZ Gesundheits-Informations-Zentrum,
die kostenfreie Serviceeinrichtung der Salzburger Gebietskrankenkasse
bietet seit dem Jahr 2000 allen SalzburgerInnen persönliche Beratung,
Orientierung im Gesundheits- und Sozialwesen und eine
Gesundheits-Bibliothek. Informationen zu körperlichen und seelischen
Erkrankungen und Möglichkeiten gesundheitsfördernder sowie
gesundheitserhaltender Maßnahmen werden weitergegeben. Weiters werden
Gesundheits-Informations-Tage sowie Gesundheitsvorträge in Stadt und
Land Salzburg organisiert.
Das bereits seit 1994
existierende Zentrum Frauengesundheitszentrum ISIS engagiert sich für ein
ganzheitliches Gesundheitsverständnis aus Frauensicht, in dem die
Zusammenhänge zwischen weiblichen Lebensbedingungen und Krankheitsursachen
beleuchtet werden. ISIS ist auch für Gendersensibilität in Salzburger
Gesundheitsprojekten zuständig.
„profit“ – So nennt sich ein Programm
zur „betrieblichen Gesundheitsförderung“, das von der Sportunion Salzburg
gemeinsam mit „proges. – gesundheitsmanagement“ (Zusammenschluss von
SportmedizinerInnen u. a.) angeboten wird. Der ASKÖ führt ein Programm „Rückenfit“ durch. Das Uniqua-Gesundheitszentrum im Diakonissenkrankenhaus steht
als Beispiel für eine Kooperation einer Versicherung mit einem Krankenhausträger.
„Vorsorgen ist
besser als heilen“
- Unter diesem Motto konnten die SalzburgerInnen vom 10. – 14. Oktober
2006 erstmals kostenlos in allen Apotheken wichtige Gesundheitswerte wie
Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin und Bauchumfang bestimmen lassen. Die
anlässlich des „Tages der Apotheke“ durchgeführte, vom Land Salzburg
unterstützte Aktion hat einen Grund: Laut Erhebungen leiden 100.000
SalzburgerInnen unter zu hohem oder erhöhten Blutdruck. Jede/r zweite hat
zu viel Speck am Bauch. Bei den Cholesterin-Werten ist die Lage noch
bedenklicher (Quelle: SN 7. 10. 2006, Apothekerkammer).
Das Kuratorium für psychische
Gesundheit trägt Sorge für die Sicherung und Förderung
der psychischen Gesundheit der Menschen in Salzburg. Im Bedarfsfall wird
über kompetente Hilfe informiert. Besonderes Augenmerk wird auf die
Information der Bevölkerung über die „Gesunderhaltung der Seele“ gelegt. In Kooperation mit den
Medienpartnern Salzburger Nachrichten und ORF werden Vortragsveranstaltungen
in Stadt und Land Salzburg durchgeführt, die die Aufklärungsarbeit und
Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen unterstützen.
Demselben Ziel für
allgemeinmedizinische Themen widmet sich die Reihe Minimed-Studium der Salzburger Landeskliniken
in Kooperation mit den Salzburger Nachrichten und der SGKK sowie die
SN-Rubrik Gesundheit aktuell.
Pro Mente Salzburg führt seit 2006 einen
Präventionstag für psychische Gesundheit durch. In Fachvorträgen sowie
Veranstaltungen für ein breites Publikum werden Fragen der Verhinderung und
Früherkennung psychischer Erkrankungen thematisiert.
Dem leider an Bedeutung
gewinnenden Problem des Mobbings begegnet die Arbeiterkammer
Salzburg. Mobbing ist ein soziales Phänomen, das die Ausgrenzung von
Menschen aus dem Arbeitsleben bewirkt. Wenn Mobbing auftritt, ist es
notwendig, dass Betroffene Hilfestellung erleben und wissen, wohin sie sich
wenden können. Eine Broschüre der AK beinhaltet eine Reihe
von Kontakt- bzw. Beratungsadressen.
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Infos
Quellen
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Psychische Gesundheit. Ein
sensibler Lebensbaum. Zeitschrift von pro mente austria 2006/3. Mit
Beiträgen von M. Stelzig, R. Fartacek u. a.
www.sgkk.at: Die Homepage der Salzburger
Gebietskrankenkasse bietet wertvolle Informationen zur Gesundheitsvorsorge.
www.kuratorium-psychische-gesundheit.at: Die Homepage bietet eine
Übersicht über die Veranstaltungen des Kuratoriums für psychische Gesundheit
und der beteiligten Vernetzungspartner.
Mobbing.
Broschüre der AK Salzburg. Verfasserin: Mag.a Cornelia Schmidjell,
Salzburg 2006.
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Kontakt
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Frauengesundheitszentrum ISIS: Aline Halhuber, Alpenstraße 48, 5020 Salzburg T 0662.442255, a.halhuber@fgz-isis.at.
Gesundheitsinformationszentrum
GIZ: Mag.a Margit Somweber, Christine Appesbacher,
Faberstr. 17, 5024 Salzburg, T 0662.871491 giz@sgkk.at. Nach
Umzug der SGKK: Engelbert-Weiß-Weg 10, 5020 Salzburg, T 0662.8889–8800.
Betriebliche
Gesundheitsvorsorge: Elisabeth Zeisberger, SGKK,
T 0662.8889–385,
elisabeth.zeisberger@sgkk.at
Kuratorium
für psychische Gesundheit: Prim. Dr. Manfred Stelzig, Enzingergasse 16, 5020 Salzburg T. 0662.890936
office@kuratorium-psychische-gesundheit.at
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Schlagwörter
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Gesundheitsvorsorge, Gesundheitskosten,
Betriebe, Sport, Bildung
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück
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Gewaltprävention

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Beschreibung
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Die Gewährleistung
rechtsstaatlicher Prinzipen sowie der Schutz von Schwächeren zählt zu den
zentralen Aufgaben jedes Rechtsstaats. Eine zur Gänze gewaltfreie
Gesellschaft wird wohl Utopie bleiben, möglich sind jedoch gesellschaftliche
Rahmenbedingungen, die Gewalt verringern oder dieser vorbeugen. Sozial
nachhaltig wird eine Gesellschaft somit, wenn sie sich durch Gewaltarmut
auszeichnet und auch struktureller Gewalt (z. B. Diskriminierung) entgegenwirkt.
In Salzburg existiert eine
Vielzahl von Einrichtungen, die sich dem Schutz vor Gewalt, der
Gewaltprävention und dem Erlernen gewaltfreier Konfliktbearbeitung verschrieben
haben.
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Kinder

Foto: Kija Salzburg
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Die
Kinder- und Jugendanwaltschaft
Salzburg (kija)
thematisiert die Rechte der jungen Generation, die etwa in der Kinderrechtskonvention festgelegt sind. Durch
öffentliche Stellungnahmen und Mitarbeit in verschiedenen Gremien wird Lobbying
für Kinder- und Jugendanliegen betrieben, in Schulworkshops
Aufklärungsarbeit geleistet. Ein Themenschwerpunkt der letzten Jahre war „Trennung und
Scheidung“,
ein Schwerpunkt für 2007 lautet „Jugend ohne Netz“, in dem soziale Risiken von
Kindern und Jugendlichen thematisiert werden. Über die Initiative „callandmail“ antworten Jugendliche auf
Fragen anderer Jugendlicher. Zudem gibt es eine kostenlose Krisenhotline.
Im Team der kija befinden sich
Psychologinnen, Juristinnen und Sozialarbeiterinnen.
Therapeutische Hilfe für Kinder, die (familiärer)
Gewalt ausgesetzt waren, aber auch bei anderen Problemen, bieten das Kinderschutzzentrum Salzburg und die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Christian-Doppler-Klinik,
die derzeit am Aufbau eines Anti-Gewaltnetzwerkes gemeinsam mit den
Jugendämtern u. a. arbeitet. Anonym und vertraulich können sich Kinder und
Jugendliche an die kidsline Salzburg wenden. Professionell geschulte
Ehrenamtliche geben Hilfestellung bei unterschiedlichsten Problemen (kids-line
Beratungstelefon: 0800.234 123). Hilfe gibt es auch bei „Rat auf Draht 147“,
der Kinder- und Jugendlichen-Hotline des ORF.
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Frauen
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Frauenhäuser bieten von Gewalt bedrohten
oder betroffenen Frauen und deren Kindern Schutz, Hilfe und Beratung [s. Fraueninitiativen].
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Konflikt-bearbeitung

Foto: Friedensbüro
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Mit Konflikten gewaltfrei
umgehen zu lernen, ist ein wichtiges Ziel der Gewaltprävention. Das Friedensbüro Salzburg bietet Workshops für Kinder
und Jugendliche, SchülerInnen werden zu MediatorInnen ausgebildet. Ein
weiterer Schwerpunkt sind Fortbildungen für Lehrer- und SozialarbeiterInnen.
2007 startete ein Lehrgang für
Deeskalation.
Die Plattform gegen die
Gewalt in der Familie
startete 2006 ein Projekt im Lungau, in dem Gewalt gegen Frauen und deren
Wahrnehmung erhoben wurde.
Das Männerbüro Salzburg bietet Männern Beratung in schwierigen Lebenslagen
und Unterstützung in der Bearbeitung von Lebenskonflikten. Speziell der
Gewaltprävention widmet sich die Beratungsstelle Männerwelten. Auszusteigen aus der Spirale
der Gewalt in Konfliktsituationen, selbst Verantwortung zu
übernehmen und neue
Möglichkeiten der Lebensgestaltung zu entdecken, ist das Ziel.
Hilfestellung
für gewaltfreie Konfliktbearbeitung leisten auch die ambulante Krisenintervention von Pro Mente
sowie die Telefonseelsorge.
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Suizid-prävention

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Eine
besondere Form der Gewalt ist jene gegen sich selbst. Mit 58.000 Suiziden pro Jahr in
der EU übersteigen diese mittlerweile die Verkehrstoten! In Salzburg wird Suizidprävention seit 2000 von der Landesregierung
finanziert – mit Erfolg. Zwischen 2001 – 2005 war ein Rückgang der Suizide
um 15 Prozent (gegenüber 1996-2000) zu verzeichnen. Ein Pilotprojekt Suizidprävention für junge Menschen wird seit 2005 vom Public Health Institut der PMU in Kooperation mit dem
Hilfsnetzwerk Großarltal durchgeführt. In einem
Anti-Stress-Training lernen VolksschülerInnen positive
Stressverarbeitungsstile.
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Infos
Quellen
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Homepages der vorgestellten
Initiativen:
www.kija.at/sbg; www.christian-doppler-klinik.at/jugendpsychiatrie www.kinderschutzzentrum.at; www.ts142.at/kids_line.html;
www.friedensbuero.at; www.salzburg.at/notfall.html; www.kirchen.net/kmb/page.asp?id=5392
www.maennerwelten.at; www.ts142.at; www.realize99.com/plattformgegendiegewalt
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Kontakt
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Kinder- und Jugendanwaltschaft:
Dr. Andrea Holz-Dahrenstaedt, Leiterin, andrea@kija.at; T 0662.430550
Kinder-
und Jugendpsychiatrie: OA Dr. Leonhard
Thun-Hohenstein, T 0662.4483-4511, L.Thun-Hohenstein@salk.at
Kinderschutzzentrum:
T 0662.44911-0, kisz.sbg@netway.at
Kidsline Salzurg: Mag.a Luisa Grabenschweiger,
Koordinatorin,
T 0662.627703-18, kids-line@ts142.at Krisenhotline:
0800.234123
Männerbüro
Salzburg: Eberhard Siegl, Leiter, T 0662.8047-7552, maennerbuero@salzburg.co.at
Männerwelten: Mag.
Harald Burgauner, Leiter, T 0662.883464
office@maennerwelten.at
Telefonseelsorge:
Mag. Gerhard Darmann, T 0662.627703 gerhard.darmann@ts142.at. Rufnummer 142 rund um die Uhr.
Friedensbüro Salzburg: Dr. Ingo
Bieringer, Hans-Peter Graß,
T 0662.873931, office@friedensbuero.at
Suizidprävention: Dr. Reinhard
Fartacek, Sonderauftrag für Suizidprävention, CDK, T
0662/4483-4341. fartacek@lebens-klick.info
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Schlagwörter
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Kinderrechte, Gewalt : Schutz,
Suizidprävention, Konfliktbearbeitung
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück
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Global Marshall Plan-Initiative

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Beschreibung

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Ziel der Global Marshall Plan
Initiative (GMPI) ist eine fairere Gestaltung der Globalisierung und der
weltökonomischen Prozesse in Form einer weltweiten Ökosozialen
Marktwirtschaft, mit der sowohl für ökonomische als auch für ökologische
und soziale Aspekte das Prinzip der Nachhaltigkeit verfolgt wird. Es geht
um einen besseren weltweiten Ordnungsrahmen, eine nachhaltige und zukunftsfähige
Entwicklung, die Überwindung der Armut, den Schutz der Umwelt und um Gerechtigkeit.
Der Global Marshall Plan umfasst insbesondere die
folgenden fünf Kernziele:
·
Durchsetzung der weltweit vereinbarten
Millenniumsziele der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2015. Die im Jahr 2000
von 191 Staaten beschlossen Ziele:
1.
Extreme Armut und Hunger halbieren
2.
Grundschulbildung für alle Kinder gewährleisten
3.
Gleichstellung der Frauen fördern
4.
Kindersterblichkeit senken
5. Gesundheit
der Mütter verbessern
6. HIV/Aids,
Malaria und andere Krankheiten bekämpfen
7. Ökologische
Nachhaltigkeit anstreben
8. Globale
Partnerschaft für Entwicklung erreichen.
·
Aufbringung von zusätzlich 100 Mrd. US$
jährlich ab 2008 (verglichen mit dem ODA-Level 2004) zur Finanzierung der
Millenniumsziele und Globaler Öffentlicher Güter.
·
Faire und wettbewerbsneutrale
Aufbringung der benötigten Mittel auch über Belastung globaler
Transaktionen.
·
Schrittweise Realisierung einer
weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft und Überwindung des globalen Marktfundamentalismus
durch Etablierung eines besseren Ordnungsrahmens der Weltwirtschaft. Dies
soll im Rahmen eines fairen Weltvertrages geschehen. Dazu gehören Reformen
und eine Verknüpfung bestehender Regelwerke und Institutionen für
Wirtschaft, Umwelt, Soziales und
Kultur (z. B. in den Regelungsbereichen UN, WTO, IWF, Weltbank,
ILO, UNDP, UNEP und UNESCO).
·
Eine faire partnerschaftliche
Zusammenarbeit auf allen Ebenen und ein adäquater Mittelfluss. Die
Förderung von Good Governance, die Bekämpfung von Korruption sowie
koordinierte und basisorientierte Formen von Mittelverwendung werden als entscheidend
für eine selbstgesteuerte Entwicklung angesehen.
Finanzierung
Die GMPI
unterstützt das Ziel, 0,7% des BNP für Entwicklungs-zusammenarbeit aufzubringen. Neben der
Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im Agrarsektor, der Etablierung
einer besseren Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd v. a. auch durch die Entschuldung
finanziell armer und ärmster Länder setzt die GMPI auf die Erschließung neuer Finanzmittel, die sich aus globalen
Wertschöpfungsprozessen speisen und somit weder die nationalen Haushalte
belasten noch Wettbewerbsverzerrungen verursachen. Mögliche Finanzierungsmechanismen
sind eine Abgabe auf Devisentransaktionen, eine Steuer auf Kerosin bzw.
Schifffahrtstreibstoff oder Sonderziehungsrechte beim Internationalen
Währungsfonds.
Netzwerk für eine Welt in Balance
Die GMPI versteht
sich als integrative Plattform für eine Welt in Balance. Sie versammelt in
einer breiten Allianz positiv ausgerichtete Kräfte aus Politik, Wirtschaft,
Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die sich dem Ziel einer fairen
Globalisierung verpflichtet fühlen.
Gründer der Initiative waren der Club
of Rome, der Club of Budapest, das Ökosoziale Forum Europa und die Stiftung
Weltvertrag. Maßgebliche Proponenten
der Initiative sind Prof. Dr. Dr.
Franz Josef Radermacher, VK a. D. Dr. Josef Riegler und EU-Kommissar a D. Dr. Franz Fischler (Präsident d.
Ökosozialen Forums Europa)
Die Initiative wird in Österreich durch
ein Netzwerk von 26 Partnerorganisationen getragen. Wesentliche Unterstützer der
Initiative in Österreich sind [mit Ende 2006] 7 der 9
Bundesländer, darunter auch Salzburg
(nach Beschluss des Landtags vom 1.2.2006), AIESEC, Caritas Österreich, die Grüne Wirtschaft, das
Institut für Umwelt-Friede-Entwicklung, der Umweltdachverband, die
Universität und der Universitätsklub Klagenfurt und viele andere.
Die GMPI setzt auf die gleichzeitige Verfolgung von ‚bottom-up’- und
‚top-down’-Ansätzen, also breite Bewusstseinsbildung und gezielte Lobbyarbeit.
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Infos
Quellen
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Eine
ausführliche Darstellung der GMPI ist zu finden unter www.nachhaltigkeit.at/reportagen.php3?id=3
Regelmäßig informiert das Büro der GMPI in Hamburg über
aktuelle Entwicklungen. In Österreich fungiert das Ökosoziale Forum Europa als
Trägerorganisation und informiert ebenfalls mit einem Newsletter über
aktuelle Entwicklungen in Österreich (Kontaktperson ist
Mag. Klemens Riegler).
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Kontakt
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Agenda.Salzburg,
Dr. Gunter Sperka, gunter.sperka@salzburg.gv.at,
T 0662.8042-4500 sowie Bibliothek für Zukunftsfragen,
Dr. Walter Spielmann, w.spielmann@salzburg.at, T 0662.873206
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Schlagwörter
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Global
Marshall Plan-Initiative, Entwicklungszusammenarbeit, Globalisierung, Wirtschaft
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Verfasser
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Walter Spielmann Zurück
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Holzcluster

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Beschreibung

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Kräfte regional
bündeln und gemeinsam als starkes Kooperationsteam in den Wettbewerb
treten, das ist eine der größten Herausforderungen für die heimischen
holzver- und bearbeitenden Unternehmen. Die vielen Holzbetriebe beim dazu
notwendigen Aufbau von Netzwerken und Kooperationen zu unterstützen, hat
sich die folgende Initiative vorgenommen.
Der Holzcluster Salzburg ist eine aktive und
informative Plattform für annähernd 1.200 Salzburger Betriebe. Als
informelles Netzwerk pflegt der Holzcluster den ständigen Wissensaustausch
mit Tischlern, Zimmerern und Sägern sowie Interessensvertretungen und
öffentlichen Institutionen. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen haben
bei Kooperationen die Chance, die jeweiligen Stärken miteinander zu
verbinden und sich dadurch gegenseitig zu ergänzen. Die entstehenden Synergien
bilden nicht nur entscheidende Vorteile gegenüber Mitbewerbern, sondern vor
allem Stärkefelder, mit denen neue Märkte erschlossen werden können. Der
Aufbau und die Pflege solcher Stärkefelder ist eine der Kernkompetenzen des Holclusters
Salzburg.
Der Holzcluster ist
in erster Linie Initiator und Impulsgeber für Projekte. Dabei werden
insbesondere Branchenprojekte entlang der ganzen Wertschöpfungskette
forciert, aber auch interdisziplinäre und Strategieprojekte für den
Holzcluster selbst. Ziel ist es, mit ausgewählten Schlüsselprojekten Multiplikatoren zu setzen, um die Wettbewerbsfähigkeit
der Holzbranche zu stärken.
coopINNO nennt sich das
kooperative Innovationsmanagement in der Salzburger Holzwirtschaft. Im
Mittelpunkt des Projektes stehen Unternehmenskooperationen, die gemeinsam
mit den Beratungspartnern neue Modelle für gemeinsames
Innovationsmanagement entwickeln und umsetzen.
Ziel des Projekts Holz und Tourismus ist es, das Entwicklungspotenzial von Holz als
Bau- und Gestaltungsmaterial im Tourismus näher zu erforschen. Holz als
authentisches Produkt wird nicht nur von Touristen geschätzt, es ist
zunehmend auch ein bevorzugtes Baumaterial und Gestaltungselement für
touristische Ausstattungen.
Logistik
wird immer mehr zum Schlüsselfaktor der Wettbewerbsfähigkeit der Salzburger
Holzwirtschaft. Vorstudien haben ergeben, dass insbesondere in
innerbetrieblichen Abläufen (Lieferant – Lager – Produktion – Lager -
Kunde) große Verbesserungspotenziale vorhanden sind. Genau hier setzt das
Projekt Verbesserung der Logistikprozesse an.
Projektziel von GIS: Waldbewirtschaftungspläne für Salzburg (GIS = Geographisches Informationssystem) ist die Entwicklung und
Implementierung von GIS-unterstützten Wirtschaftsplänen, um die Versorgungssicherheit
der Salzburger holzbe- und verarbeitenden Betriebe zu gewährleisten.
Brücken
wurden schon seit jeher in und von der Öffentlichkeit ganz bewusst
wahrgenommen. Der Rohstoff Holz spielte dabei als Baustoff schon seit
Menschengedenken eine große Rolle. Ziel des Projekts Brücken aus Holz ist die Entwicklung
eines standardisierten Systems in der Form eines Leitdetailkataloges für
Holzbrücken. Auch die Entwicklung eines benutzerfreundlichen
Wartungsmanuals ist Inhalt dieses Projektes.
Viele der etwa 125
Salzburger Holzbau- & Zimmereibetriebe haben sich auf den Holzhausbau
spezialisiert. Die Chancen, neue Märkte zu erobern, sind durchaus gegeben.
Es mangelt jedoch zum Teil an gemeinsamen Vermarktungsstrategien bzw. an
der Konzeption eines gemeinsamen Außenauftrittes. Ziel der Salzburger Holzbaumeister ist deshalb der Aufbau einer gemeinsamen Dachmarke und die
Bündelung der einzelnen Firmenressourcen für den gemeinsamen Marktauftritt.
Darüber hinaus bietet der
Salzburger Holzcluster spezielle Weiterbildungsmodule (im Holztechnikum
bzw. der Fachhochschule Kuchl) an. Weitere Partner auf Salzburger und
bayerischer Seite sollen ins Boot geholt werden. Ziel ist die Einrichtung
einer gemeinsamen Holzakademie, in der alle
Angebote abgestimmt und anschließend beworben werden.
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Infos
Quellen
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Umfangreiche Infos zum
Holzcluster, detaillierte Beschreibungen der Projekte und Vorhaben sind
unter www.holzcluster.at/html/start/Index.html nachzulesen.
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Kontakt
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Clustermanagement Holz, Markt 136, 5431 Kuchl,
T 06244.30328
Dr. Waltraud Winkler-Rieder (Cluster-Managerin)
w.winkler-rieder@holzcluster.at
Mag. Herbert Lechner (Projektmanager)
herbert.lechner@holzcluster.at
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Schlagwörter
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Holzcluster, Holz, Brückenbau,
Holzbaumeister
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück
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Kirchliche
Initiativen für Nachhaltigkeit

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Beschreibung

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Ob in der Pfarrarbeit, durch
Bildungsangebote von der Eltern-Kind-Gruppe bis zur Erwachsenenbildung
sowie durch öffentliche Stellungnahmen – Kirchen können ein wichtiger
Multiplikator für Anliegen der Nachhaltigkeit sein. Kirchen können als
großer Wirtschaftskörper aber auch selbst Nachhaltigkeit umsetzen – durch
vorbildhafte Energielösungen in den eigenen Gebäuden, die Umstellung auf
biofaire Verkostung oder alternative Mobilitätslösungen. Traditionell stark
engagiert sind Kirchen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. An Aufmerksamkeit
gewinnt der interreligiöse bzw. ökumenische Dialog. Beides ist für globale
Nachhaltigkeit von großer Bedeutung.
Als wichtige Stellungnahmen der
Kirchen sei auf die 2007 herausgekommenen Leitlinien zur
Schöpfungsverantwortung der Erzdiözese Salzburg sowie
auf das Sozialwort (soziale Dimension) der
christlichen Kirchen verwiesen.
Im Folgenden werden ohne
Anspruch auf Vollständigkeit einige kirchliche Nachhaltigkeitsinitiativen
in Salzburg vorgestellt.
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Umwelt-referat
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Zentrale Anlaufstelle der
katholischen Kirche für ökologische Nachhaltigkeitsfragen ist das Umweltreferat
der Erzdiözese mit dem Umweltbeauftragten. Ziel des Referats ist
es, Umweltanliegen in das praktische Tun der Kirche zu integrieren sowie
durch Initiativen und Aktionen bewusstseinsbildend zu wirken. Exemplarisch
sei auf die österreichweite Aktion „Autofasten“ verwiesen, die in Kooperation
mit den Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche sowie den Verkehrsverbünden in
der Fastenzeit zur Erprobung einer vom Auto unabhängigeren Mobilität aufruft.
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Energie-
und CO2-Bilanz
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Bis Ende 2007 wird eine
diözesanweite Energie- und CO2-Bilanz erstellt. Eine vom
Umweltreferat der Erzdiözese 2004 erstellte Energie- und Kohlendioxid–Bilanz
für alle 13 Lungauer Pfarren zeigt, dass bereits 73,4 % der für Heizung
verwendeten Energie aus erneuerbaren Quellen stammt und nur mehr zu einem
Viertel fossile Energie verbrannt wird. Damit ist das Dekanat Tamsweg nicht
nur Vorreiter in der Erzdiözese Salzburg, sondern auch beispielgebend für
öffentliche und private Institutionen. Auf diese Weise sparen die Lungauer
Pfarren schon bisher 228 Tonnen Kohlendioxid im Jahr ein.
Nach der Pfarrgemeinderatswahl
2007 werden alle Pfarren eingeladen, erstmals Umweltbeauftragte zu
benennen, die als ersten Schritt in möglichst vielen Pfarren
Energiebuchhaltung einführen werden.
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St.
Virgil
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Vorbildhaft wirkt auch das
Bildungszentrum St. Virgil Salzburg: Im Gastronomiebetrieb werden
ausschließlich fair gehandelter Kaffee und zu einem beträchtlichen Teil
Bio-Lebensmittel verwendet. St. Virgil ist immer wieder Gastgeber und
Initiator von einschlägigen Veranstaltungen, so etwa der Österreichischen Pastoraltagung 2007 zu „Schöpfungsverantwortung“ oder
des Grundkurses
„Nachhaltigkeit“, der 2007 zum
zweiten Mal kirchlichen MitarbeiterInnen eine Grundausbildung in Sachen
Nachhaltigkeit vermittelt. Ab 2007 werden in St. Virgil auch wesentliche Teile
des Projekts Sustainable Churches stattfinden, das zum Ziel hat,
innerhalb von 3 Jahren in über 30 kirchlichen Betrieben und Pfarren Umweltmanagement
einzuführen. St. Virgil ist Klimabündnisbetrieb, EMAS-zertifiziert, verfügt über ein
transparentes Leitbild und publiziert regelmäßig
Nachhaltigkeitsberichte.
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Referat
für Ökumene
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Interreligiöser Dialog wird in
Zukunft an Bedeutung gewinnen. So ist der Islam in der Stadt Salzburg
mittlerweile die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft. Das Referat für Ökumene
und interreligiösen Dialog der Katholischen Kirche fördert und koordiniert
den Austausch zwischen Religionsgemeinschaften in Salzburg. Einen Überblick
über die christlichen Kirchen
in Salzburg
findet man auf dem Internetportal der Katholischen Kirche. Die Rubrik „andere
Religionsgemeinschaften“ ist derzeit in Arbeit.
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Weltkirche
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Initiativen der
kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit in Salzburg haben bereits
eine lange Tradition. Es gibt Diözesan-, Pfarr- und Schulpartnerschaften,
die „Weltkirche“ verkörpern.
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Buddhismus
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Die Plattform engagierter
Buddhisten im Buddhistischen Zentrum Salzburg setzt sich ebenfalls
mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Die Gruppe unterstützt u. a.
einen Global Marshall Plan.
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Infos
Quellen
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Das Internetportal der Katholischen Kirche informiert über Einrichtungen
und Aktivitäten. Suchhinweise auf Nachhaltigkeits- und Umweltbelange sind
auf der Homepage leider nicht vorhanden.
Eine Übersicht über Salzburger
Einrichtungen der christlichen Kirchen zu sozialer Nachhaltigkeit findet
man im Dossier „Sozialwort konkret“.
http://www.kirchen.net/upload/9801_Sozialwort%20konkret%20Linkliste%20-%20m%C3%A4rz%2005.pdf
Österreichweite Infos erhält
man unter www.schoepfung.at sowie bei der ARGE Schöpfungsverantwortung. www.argeschoepfung.at
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Kontakt
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Umweltreferat der Erzdiözese:
Dr. Hans Neumayer, Kapitelplatz 2,
5020 Salzburg, T 0662.8047-2063 umweltreferat@seelsorge.kirchen.net
Umweltbeauftragter Evangelische
Kirche in Salzburg und Tirol:
Dr. Werner Schwarz, Schöneck 11,
6422 Stams, werner.schwarz@gmx.net,
Sozialwort der Kirchen: www.sozialwort.at. Ansprechpartner in Salzburg:
Dr. Josef Mautner, Katholische Aktion
T 0662.8047-7555 josef.mautner@kirchen.net
Diözesankommission
für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit: GF Toni
Ehammer, T 0662.8047-7605 toni.ehammer@welthaus.at
St. Virgil Salzburg: Mag.
Peter Braun¸
Direktor T 0662.65901-512; Peter.Braun@virgil.at, Ing. Reinhard
Weinmüller, Verwaltungsdirektor T 0662.65901-517, reinhard.weinmueller@virgil.at
Plattform
engagierter Buddhisten: Axel Träxler, axeltraex@sbg.at
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Schlagwörter
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Spiritualität, Dialog :
interreligiöser, Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, Nachhaltigkeitsbericht,
Biomasse, Mobilität
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück
zur Übersicht
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Klimabündnis Salzburg

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Beschreibung





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In
den letzten Jahrzehnten zeigen sich neben stets auftretenden Schwankungen
deutliche Klimaveränderungen. Markant ist der Anstieg der
Temperatur im globalen Mittel um etwa 0,6 °C - in Europa verzeichnen wir
einen Anstieg um etwa 0,8 °C, in Österreich um 1,8 °C. Der Grund
wird, und da sind sich die meisten Experten einig, in der Zunahme der
Treibhausgaskonzentration der Atmosphäre gesehen. Deren Ursache sind zu 90
Prozent menschliche Aktivitäten (4. UN-Weltklimabericht). Im Kyotoprotokoll hat sich Österreich
verpflichtet, diese Treibhausgase gemessen an den Werten von 1990 um 13
Prozent zu verringern. Davon sind wir aber gegenwärtig noch weit entfernt.
Österreich verpufft derzeit 1/3 mehr CO2 als es laut Kyotoprotokoll dürfe. (vgl. http://oe1.orf.at/inforadio/72457.html?filter=0)
Das
Land Salzburg hat die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen früh erkannt.
Mit Beschluss der
Landesregierung vom 22.10.1990 ist Salzburg als erstes
österreichisches Bundesland dem Klimabündnis zum Erhalt der Erdatmosphäre
der europäischen Gebietskörperschaften beigetreten. Seit damals wird
fachübergreifend versucht, klimaschädigende Treibhausgase in Salzburg zu verringern.
Nicht zuletzt wurde dadurch die Absicht bekundet, die im Manifest
europäischer Städte und Regionen zum Bündnis mit den Völkern Amazoniens geforderten
Reduktionen der treibhausrelevanten Gase so rasch wie möglich anzustreben
und andererseits die indigenen Völker Amazoniens zu unterstützen.
Um
eine bessere Abstimmung bei der Betreuung der Klimabündnis-Gemeinden
sicherzustellen, wurde im Jahr 1998 eine eigene Klimabündnis-Regionalstelle
Salzburg eingerichtet.
Mit Mitteln des Landes Salzburg werden laufend Aktivitäten und
Veranstaltungen des Klimabündnisses gefördert. Die zweite wichtige Säule
des Klimabündnisses in Salzburg sind die Gemeinden, die die Klimabündnisregionalstelle
und die Projekte in Amazonien unterstützen.
Am
9. 2. 2006 fand die feierliche Manifestunterzeichnung der Salzburger Gemeinde Mattsee als 600ste
Klimabündnis-Gemeinde in Österreich statt. Mit der zuletzt beigetretenen
Gemeinde Hof sind nun im Bundesland Salzburg 32 Gemeinden im Klimabündnis
vertreten. Somit leben bereits über 50 Prozent der 518.000 Salzburger in
einer Klimabündnis-Gemeinde (inkl. Stadt Salzburg).
Die
Gemeinden verpflichten sich wie alle anderen Klimabündnispartner zu einer
umfassenden Reduktion der Treibhausgase und zum Schutz des tropischen
Regenwaldes als wichtiger „CO2-Speicher“. Darüber hinaus
verpflichten sich die Gemeinden im Sinne der Klimabündnis-Ziele auf
Tropenholz, auf FCKW, H-FCKW und H-FKW zu verzichten sowie Öffentlichkeitsarbeit
zur Klimabündnis-Themen zu betreiben.
Das
Projekt „Kluge Köpfe Im Klimabündnis“ hat zum Ziel, dass ähnlich den
Klimabündnis-Gemeinden sich engagierte Schulen am Klimaschutz beteiligen.
Durch fächerübergreifenden Unterricht zu Klimaschutzthemen zeigen sie, dass
der Klimaschutz ein Anliegen für sie ist. Die jüngste Schule im
Klimabündnis ist die HBLA Ursprung, welche auch die Salzburg-Ausscheidung
des österreichweiten Klimabündnis-Klimaquiz gewonnen hat. Weitere Angebote
für Schulen sind unter anderem Workshops zu Klimaschutzthemen, Vorträge, die
Erlebnisausstellung „Klima verbündet“ und die „Grüne Meilen Kampagne“.
Weiters
unterziehen sich jedes Jahr Betriebe einem Klimacheck. Betriebe, die
ökologische Mindeststandards erfüllen oder diese in den folgenden Jahren
anstreben, genügen damit den Kriterien eines Klimabündnisbeitritts. Betrachtet werden bei diesem
Aufnahmeverfahren neben dem Energieverbrauch für die Raumwärme, die Warmwasserbereitung,
Strom und Prozessenergie und Verkehr auch die wichtigen Bereiche der
Mitarbeitermotivation/-organisation sowie die Haltung zu den sozialen und
ökologischen Zielen des Klimabündnisses. 2006 erfüllten 8 neue Betriebe
diese Anforderungen, und 10 bestehende wurden auf die Erreichung ihrer
festgelegten Ziele evaluiert.
Schließlich
organisiert das Klimabündnis u. a. den Autofreien
Tag. Ziel dieser europäischen Initiative ist es, die BürgerInnen für umweltfreundliche
Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu
schaffen und umweltverträgliche Verkehrslösungen aufzuzeigen.
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Infos
Quellen
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www.klimabuendnis.at/
Salzburger Landesregierung www.salzburg.gv.at/themen/nuw/umwelt/klimaschutz.htm
Kyoto-Fortschrittsbericht
Österreich 2004. Umweltbundesamt. www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/BE245.pdf
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Kontakt
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Klimabündnis
Salzburg, Regionalkoordination, Elisabethstraße 2
Ing. Robert Pröll, salzburg@klimabuendnis.at
T 0662.826275
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Schlagwörter
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Klimabündnis,
Klimaänderung, Kyotoprotokoll
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück
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„Leben 2014“ Oberpinzgau

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Beschreibung

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In
einem 3-jährigen Studienprojekt (Juni 2002 – Juni 2005) entwickelten
Studierende der Universität für Bodenkultur Wien und der Universität
Salzburg in enger Zusammenarbeit mit Nationalparkgemeinden des Oberpinzgaus
Strategien für die Zukunft der Region.
Durch
Beteiligung von Studierenden mehrerer Studienrichtungen und der Bevölkerung
fand auf breiter Basis Wissensaustausch statt, von dem alle Beteiligten
profitierten: die Studierenden durch praxisnahe Ausbildung, die
Mitwirkenden der Region durch Ergebnisse, die zukunftsgerichtet und praktisch
umsetzbar sind.
Für sechs so genannte „Polaritätsfelder“ wurden
in regionalen Arbeitskreisen und basierend auf einer „Systemanalyse“
Zukunftsszenarien entwickelt.
Polaritätsfeld 1: Einzeln & Gemeinsam. Leitfrage: Wie
können die Beziehungen zwischen den Gemeinden im Oberpinzgau so ausgewogen
gestaltet werden, dass alle daraus Nutzen ziehen?
Polaritätsfeld 2: Wildnis & Kultur. Leitfrage: Wie
können Nationalpark, Landwirtschaft und Tourismus in der Region zusammenwirken?
Polaritätsfeld 3: Innen & Außen. Leitfrage: Wie können
Einflüsse von außen mit den bestehenden regionalen Potenzialen des Oberpinzgaus
zu einer tragfähigen Zukunftsentwicklung zusammengeführt werden?
Polaritätsfeld 4: Jung & Alt. Leitfrage: Welche sozialen
und freizeitbezogenen Leistungsangebote braucht der Oberpinzgau in Zukunft,
damit die Region für die Bevölkerung lebenswert ist?
Polaritätsfeld 5: Schnell & Langsam. Leitfrage: Wie sollen
umfassende und nachhaltige Mobilitätskonzepte für die Region Oberpinzgau im
Jahr 2014 aussehen?
Polaritätsfeld
6: Tradition
& Innovation. Leitfrage: Wie können neue wirtschaftliche Impulse
im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation gesetzt werden?
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Vorschläge für Umsetzungsprojekte
Gemeindekooperation: Funktionierender Regionalverband mit einer interkommunalen
Kommunikationsplattform (BürgermeisterInnen, Verwaltungsbeirat,
Fachbeirat), einem Verbandsmanagement sowie einem aufzubauenden
Dienstleistungszentrum.
Wirtschaft: Oberpinzgauer Taler als Regionalwährung;
„PinzHaus“ als Kooperationsprojekt von Holz be- und verarbeitenden
Betrieben; Einrichtung von Biogasanlagen und Ansiedlung einer grünen
„Bioraffinerie“; Oberpinzgauer Wasservertrieb durch Zusammenschluss lokaler
AbfüllerInnen.
Tourismus: Pferdewanderungen in der Nationalparkregion; Leben
1814 - Betreutes Hüttendorf, das den Almbedingungen des 19. Jahrhunderts
nachempfunden ist; Working@lm – In Ruhe Arbeiten (temporäres Arbeiten in
reizvoller, anregender Umgebung mit hochwertiger technischer Ausrüstung für
ManagerInnen, Geschäftsleute, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen);
Barierrefreier Tourismus.
Mobilität: Radleihsystem „PinzGaul“; Mitfahrbörse
Oberpinzgau; Ausweitung des ÖBB-Discobusses zum Oberpinzgauer Samstagsshuttle.
Landwirtschaft: Auf dem Weg zur Bioregion Oberpinzgau /
Bioagentur; Regionalmarke Oberpinzgau; Bäuerliche Produktregale in Supermärkten
und bei Nahversorgern; Treffpunkt Biobauernhof; Forschungswerkstatt
Oberpinzgau des nachhaltigen bäuerlichen Wirtschaftens; Nischenprodukt
„AgroVinoPastoral-System“, das auf Obst-, Wein-, Beeren und Kräuteranbau in
Berggebieten bei globaler Klimaerwärmung setzt!
Kunst
und Kultur:
Projekt „KunstVerjüngung“ (Pflanzung verschiedener Baumarten nach
künstlerischem Entwurf auf einer Windwurffläche); „Mähbilder – Kunst in der
Wiese“; Arnowegabschnitt wird als Kunstweg gestaltet.
Soziale
Dienste: „Kükennest“
– Kinderbetreuung am Bauernhof als Alternative zum Kindergarten;
Talente-Tauschbörse; „VitalIT“ – Koordination von Gesundheitsinitiativen
für SeniorInnen.
Umsetzungsstand:
Große
Fortschritte wurden im Bereich des Regionalverbands aller Oberpinzgauer
Gemeinden erzielt. Projekte werden gemeinsam entwickelt und durchgeführt.
Die Koordinierung obliegt einem bestellten Projektmanager. Kooperationen im
kommunalen Beschaffungswesen, die Einigung auf die Mittersiller Verkehrsumfahrung
sowie die Umsetzung eines interkommunalen Steuerausgleichs zwischen Stuhlfelden,
Mittersill und Hollersbach sind – so der Regionalmanager Michael Payer –
erfolgreiche Beispiele. Auch das Projekt „KunstVerjüngung“ konnte
mittlerweile verwirklicht werden.
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Quellen
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M. Glanzer u.a.: Leben 2014 – Perspektiven
der Regionalentwicklung in der Nationalparkregion Hohe Tauern /
Oberpinzgau. Neukirchen: Verlag Tauriska, 2005.
Bernhard Freyer u.a. (Hg.): Transdisziplinäre
Kooperation der universitären Ausbildung. Die Fallstudie „Leben 2014“ in
der Nationalparkregion Hohe Tauern / Oberpinzgau. Wien: Facultas, 2006.
Homepage: www.boku.ac.at/ifl/pinzgau
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Kontakt
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Mag.a Ulli Vilsmaier, Geografisches Institut der Universität Salzburg,
Hellbrunnerstraße 34, 5020 Salzburg
T 0662-8044-5235
ulli.vilsmaier@sbg.ac.at
Michael Payer, Regionalmamanager Pinzgau, Bezirkshauptmannschaft 5700 Zell am See, T
06542.7606817 oder 0664.3562595, info@regpi.at, www.regpi.at.
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Schlag-wörter
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Regionalentwicklung, Partizipation, Wissenschaft,
Tourismus, Landwirtschaft, Gemeindeentwicklung, Kultur
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück
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Lokale
Agenda 21

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Beschreibung
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Die Agenda 21 wurde bei der UN-Konferenz für
Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro von den Regierungen von 180
Staaten beschlossen und bei der Nachfolgekonferenz 2002 in Johannesburg bekräftigt.
Sie beschreibt in 40 Kapiteln die Zukunftsherausforderungen für das 21. Jahrhundert
und schlägt – im Sinne einer Mehrebenenpolitik - Maßnahmen auf globaler,
nationaler und regionaler Ebene vor. Der lokalen Ebene wurde bewusst große Bedeutung zugemessen, da dort
die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar angesprochen werden können (Kapitel 28).
Die „Lokale Agenda 21“
(Kapitel 28) versteht sich als Strategie, Nachhaltigkeit auf regionaler und
lokaler Ebene zu verankern und die BürgerInnen auf diesem Weg zur
Mitwirkung zu gewinnen. Ziel ist die
nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt in Städten
und Gemeinden.
Über
Aktivitäten in Österreich sowie einzelne LA21-Gemeinden informiert die
österreichische Nachhaltigkeitshomepage.
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Gemeinden

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In Salzburg gibt es derzeit (Stand 2006) zwei
LA21-Gemeinden sowie eine Impulsregion für nachhaltige Entwicklung.
Die Stadtgemeinde Neumarkt zeichnet sich aus durch seine gemischte
Wirtschaftsstruktur: Landwirtschaft mit mittlerweile 50 Prozent Bio-Anteil,
Gewerbe mit vielen Klein– und einigen Leitbetrieben und zentralörtliche
Dienstleistungen (Schulen, Ärztezentrum, Gericht) sind das wirtschaftliche
Rückgrat. Zugleich ist Neumarkt ein wertvolles Erholungs- und Kulturzentrum
(Natura-2000, Pilgerweg Via Nova, Museum Fronfeste), was etwa ein
Wettbewerb „Wohlfühlorte in Neumarkt“ gezeigt hat. 2001 hat die Gemeindevertretung
Neumarkt den Beschluss für einen „Lokale Agenda 21”-Prozess gefasst.
Im Herbst 2004 konnte mit Unterstützung der Abteilung
Umweltschutz des Landes sowie von Umwelt.Service.Salzburg ein Bürgerbeteiligungsprozess
gestartet werden. In Zukunftsforen erarbeitete Vorschläge werden
projektorientiert, etwa im „Stadtverein“, umgesetzt. Nachhaltigkeitsindikatoren
sollen die Entwicklung der Stadtgemeinde messbar machen. Oktober 2004 war
Neumarkt LA21-Modellgemeinde auf dem österreichischen Nachhaltigkeitsportal. 2005 wurde die Klimabündnisgemeinde
für seine Energie- und LA21-Aktivitäten mit dem ÖGUT-Umweltpreis ausgezeichnet.
2006 hat sich als zweite Salzburger Gemeinde Dorfgastein entschlossen, einen Lokale
Agenda 21-Prozess zu starten.
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Impulsregion

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2005 haben sich Schleedorf [s.
auch Schaudorf Schleedorf], die Marktgemeinde Mattsee
sowie die Stadt Neumarkt zur Impulsregion 21 zusammengeschlossen, um
gemeinsam in einem Exkursionsservice modellhafte Projekte anderen verfügbar
zu machen. Der 4. Österreichische LA21-Gipfel (2007) wird
in Mattsee stattfinden und in diesem Rahmen die Agenda-Region präsentieren.
2006 wurde die Impulsregion im Rahmen des Europäischen Dorferneuerungspreises
ausgezeichnet.
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Unterstützung durch das Land - Wettbewerbe
Das Land Salzburg unterstützt Gemeinden auf dem Weg zu
einer nachhaltigen Entwicklung. Notwendig sind ein entsprechender Gemeinderatsbeschluss
sowie die Beschreibung der Vorhaben anhand einer Nachhaltigkeitscheckliste.
Das Umwelt.Service.Salzburg, das von Land Salzburg,
Wirtschaftskammer und Lebensministerium getragen wird, schreibt die Wettbewerbe
Agenda-Projekte und Agenda-Betriebe aus.
Mit diesen sollen Anreize gegeben werden, um neue Ideen zum Thema
„Nachhaltigkeit“ in Betrieben, Gemeinden und Regionen zu initiieren. Die
beiden Wettbewerbe sind insgesamt mit jeweils 100.000 EUR dotiert. 2005
wurden erstmals Projekte auf diesem Weg gefördert.
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Kontakt
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Land
Salzburg:
Dr. Markus Graggaber, Abt. Umweltschutz des Landes,
T 0662.8042-4738, markus.graggaber@salzburg.gv.at
Dorfgastein:
Bgm. Rudolf Trauner, T 0664/9245839, rudi.trauner@solarbad.at
Neumarkt:
Bgm. Dr. Emmerich Riesner, T 06216.52120, riesner@neumarkt.at,
Ingrid Weydemann, T 06216.5704, museum@neumarkt.at
Mattsee:
Bgm. Matthäus Maislinger, T 06217.7885-11,
buergermeister@mattsee.at
Schleedorf:
Bgm. DI Georg Wallner, T 06216.4100-21,
gem-schleedorf@salzburg;
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Schlagwörter
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Gemeinde, Partizipation,
Regionalentwicklung, Tourismus
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück
zur Übersicht
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Menschenrechtsbericht Salzburg

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Beschreibung

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Beim Thema „Menschenrechtsverletzungen“ denken wir an diktatorische
Regimes, an Frauenhandel, Menschenschmuggel, ausbeuterische Bedingungen in
Billiglohnländern, an Kinderarbeit und Kindersoldaten. Die Mehrzahl der
weltweiten Menschenrechtsverletzungen, dokumentiert in den jährlichen
Berichten von amnesty international, sind diesen Bereichen zuzuordnen.
Doch Verfehlungen gibt es auch in demokratischen Staaten, auch in
Österreich und auch in Salzburg.
Die Salzburger „Plattform für Menschenrechte“ versteht sich als Anwalts- und Lobbyorganisation für Menschenrechte
in Salzburg. Das Komitee ist ein Zusammenschluss von sozialen und
kulturellen Einrichtungen, von kirchlichen und politischen Gruppierungen
sowie Privatpersonen aus Stadt und Land Salzburg. (Die Organisationen sind auf der Homepage mit jeweiligen Links zu
finden).
Die Plattform setzt
sich ein für die „unbedingte und unteilbare Geltung der Menschenrechte“ und
für die „Gleichberechtigung aller Kulturen und Lebensweisen – auch und
gerade im gesellschaftlichen Alltag“. Sie wendet sich gegen
Rassismus und gegen die
Diskriminierung von Minderheiten und will dazu beitragen, „in Salzburg ein
offenes, konstruktives und integratives Klima zu schaffen und zu fördern“
(zit. n. der Homepage)
Angestrebt werden diese Ziele durch Veranstaltungen,
Ausstellungen, Pressearbeit, Gespräche mit Betroffenen sowie
Einrichtungen, die mit Menschenrechtsverletzungen konfrontiert sind.
„Jugend ist die Zukunft, Oida!“ – so ein beispielhaftes Projekt
aus 2006/2007, in dem die Ausbildungssituation von Jugendlichen mit migrantischem
Hintergrund thematisiert wurde.
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Eine wichtige Aufgabe sieht die Plattform in einem Monitoring der Menschenrechtslage in Salzburg. Mitgliederorganisationen der Plattform
wie das Flüchtlingshaus der Caritas, Helping Hands, die Schubhaftbetreuung
des Evangelischen Flüchtlingsdienst, der Verein VIELE oder die Homosexuelleninitiative
HOSI, vernetzte Initiativen wie die ai-Flüchtlingsgruppe, die Salzburger
Frauenhäuser sowie einzelne RechtsanwältInnen stellen Falldokumentationen
und Hintergrundberichte zur Verfügung.
Die Fälle werden auf der Homepage und im seit 2004 jährlich erscheinenden
Salzburger Menschenrechtsbericht dokumentiert. Letzterer enthält auch Fachbeiträge zu Themen wie
Fremdenrecht und Asylpolitik, schulische Integration, soziale Ungleichheit.
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Fallberichte
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Derzeit sind 9 Fallberichte auf
der Homepage dokumentiert:
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Ausstellung
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Die Ausstellung „Mein Österreich“ stellt Menschen mit
Migrationserfahrung in den Mittelpunkt und spürt ihrer individuellen Geschichte
als Teil österreichischer Geschichte und Gegenwart nach. In 20
sozialphotographischen Portraits von Markus Zeiler werden Menschen
unterschiedlichster Herkunft vorgestellt. Ihr Lebensmittelpunkt ist Österreich.
Den Portraits stehen Photos gegenüber, die ihr persönliches Österreich-Bild
zum Ausdruck bringen. Markante Aussagen über Österreich spiegeln ihre
eigenen Erfahrungen mit dem Land und seinen Menschen.
Zur Ausstellung gibt es auch ein Buch, das auch Interviews
mit den Porträtierten enthält (erschienen im Anton-Pustet-Verlag, 2006).
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Infos
Quellen
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Der Salzburger Menschenrechtsbericht 2006 ist als Broschüre erhältlich,
kann aber auch im Internet nachgelesen werden.
Mehr Infos sind erhältlich unter www.menschenrechte-salzburg.at.
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Kontakt
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Sprecher: Dr. Josef Mautner, T
0662.8047-7555
josef.mautner@ka.kirchen.net
Projektbüro:
Mag.a Maria Sojer-Stani, c.o. Kirche & Arbeitswelt der Kath.
Aktion, Kirchenstraße 34, 5020 Salzburg T 0662.451290-14, office@menschenrechte-salzburg.at
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Schlagwörter
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Menschenrechte, Migration, Asyl, Bildung
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück zur Übersicht
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Mobilitätspreis

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Beschreibung
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Der Mobilitätspreis ist Österreichs größter Wettbewerb für eine
sichere und ökologisch verträgliche Mobilität und wird jährlich vom Verkehrsclub
Österreich (VCÖ) ausgerichtet. Der VCÖ ist die größte Organisation hierzulande, die sich als Spezialist
für eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente
Mobilität einsetzt. Dessen inhaltliche Arbeit basiert auf Grundlagen, die
vom VCÖ-Forschungsinstitut erarbeitet werden. Die Befunde der
VCÖ-Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ zeigen, dass kein anderer Sektor so viel Erdöl verbraucht wie der
Verkehr. Außerdem wird dargestellt, dass die Abgase des Verkehrs, dauerhafter
Verkehrslärm und Verkehrsunfälle in Österreich Gesundheitskosten von 1,8
Milliarden Euro im Jahr verursachen. Den Energieverbrauch des Verkehrs und damit auch die Treibhausgas-Emissionen sowie die
Gesundheitskosten erheblich zu verringern, stellt sich somit als zentrale
Zukunftsaufgabe.
Einen Anreiz dafür bietet der
2006 zum 15. Mal durchgeführte VCÖ-Mobilitätspreis, der zunächst auf Landesebene und schließlich bundesweit Initiativen von Gemeinden,
Unternehmen, Betrieben, Schulen, Vereinen oder Privatpersonen sucht.
Gefragt sind jeweils Projekte zu einem Schwerpunkt, 2006 stand unter dem
Motto „energieeffizient mobil“,
2005 ging es um Projekte zu „jung.sicher.ökomobil“
und 2004 „besser gesund mobil“.
Salzburger Unternehmen und
Organisationen konnten mit ihren Projekten immer wieder auch österreichweit
reüssieren. Einen großen Erfolg feierte Salzburg beim VCÖ-Mobilitätspreis 2003. Für die vorbildhaften,
zukunftsorientierten Mobilitätsmanagement-Projekte wurden die Gemeinden Werfenweng,
die VS St. Johann im Pongau sowie der Tälerbus in der Kategorie Verkehrsunternehmen ausgezeichnet.
2004 wurde das in Hallein ansässige Unternehmen Johnson & Johnson
mit dem Projekt „sicher und gesund unterwegs“ Sieger der Kategorie Unternehmen.
Ziel des Projekts war die Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel und das
Radfahren mit kostenlosen Jahreskarten der Salzburger Verkehrsbetriebe
sowie mit überdachten Fahrradständern und Duschen für die Radfahrer.
Das Projekt
Nachtbus von Akzente Salzburg mit dem Ziel der Integration aller
Nachtbusse im Bundesland Salzburg in den Verkehrsverbund, sowohl was den
Tarif als auch den Fahrplan angeht, erhielt 2005 den begehrten Preis in der Kategorie Verkehrsunternehmen.
Der Koordinator der Salzburger Nachtbusinitiative, Gerhard Rindler, betont
als Ziel der Initiative, dass Jugendliche in den Regionen nach dem
Fortgehen sicher nach Hause kommen und nicht auf Eltern, teure Taxis oder
gar das eigene Auto angewiesen sind. Der Erfolg dieses Projektes zeigt sich
auch daran, dass die Steiermark das Salzburger System übernommen hat.
Die Firma MDF-Hallein gewann den VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg 2006 für die Verlagerung des Rohstofftransports von der Straße
auf die Schiene. MDF stellt mitteldichte Faserplatten her, der Rohstoff
dafür sind Hackschnitzel, die seit Dezember 2005 täglich in 57 Containern
aus Fügen in Tirol auf der Schiene nach Hallein transportiert werden. Damit
können täglich 40 Lkw-Fahrten bzw. pro Jahr rund 8.000 Lkw-Fahrten
eingespart werden.
Österreich-Gewinner in der Kategorie Vereine und Organisationen wurde
2006 der Salzburger Tennisverband. „Mit dem Zug zum Match“ heißt die Initiative des Tennisverbands,
der die Anreise der Spieler zu den Meisterschaftsspielen mit dem Zug zum
Ziel hat.
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Infos
Quellen
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VCÖ-Publikationen aus der
Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“:
„Radfahren – Potentiale und
Trends“. Wien 2006.
„Lkw-Maut auf allen Straßen – Daten und Fakten“. Wien 2006.
„Fokus Flugverkehr – Folgen des Wachstums“. Wien 2006.
„Ökonomisch effizienter Verkehr – Nutzen für alle“. Wien 2005.
„Brennpunkt Verkehrssicherheit – Österreich im EU-Vergleich“. Wien 2005.
„Effizienter Güterverkehr – Profit für Wirtschaft und Umwelt“. Wien 2005.
„Öffentlicher Verkehr mit Zukunft“. Wien 2005.
„Gesundheit und Verkehr“. Wien 2004.
Kinder – die Verlierer im Verkehr“. Wien 2004.
„Mobilitätsmanagement – Nutzen für alle“. Wien 2004.
Information zum Salzburger
Mobilitätspreis:
www.vcoe.at/mobilitaetspreis/salzburg
Die entsprechenden Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Website
des VCÖ unter www.vcoe.at/mobilitaetspreis.
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Kontakt
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VCÖ (Verkehrsclub Österreich)
Mag.a Susanne Hitter-Fertl
T 01.893.2697
mobilitaetspreis@vcoe.at
VCÖ Salzburg
Mag. Karl Regner, T0662-643191, regner.karl@lion.cc
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Schlagwörter
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Mobilitätsmanagement, Energieeinsparung, Fahrrad, ÖPNV, Verkehr,
Maut, Verkehrssicherheit, Lärm
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur Übersicht
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Mobilito

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Beschreibung

“Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“
(J.W.v. Goethe)
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„Mobilito“, die Mobilitätszentrale in
Salzburg, ist eine Gesellschaft des Regionalverbandes Pongau und wird von
25 Pongauer Gemeinden betrieben. Mobilito ist Kooperationspartner der ÖBB,
Mitglied in diversen Organisationen, z.B. in der IG Sanfte Mobilität und bei Nets, dem Netzwerk für Sanfte Mobilität im europäischen
Tourismus (vgl. Autofreie Tourismusorte) sowie Teil von „Alps Mobility“, einem transnationalen Pilotprojekt für umweltfreundliche
Reiselogistik, verknüpft mit elektronischen Buchungs- und
Informationssystemen in alpinen Tourismusregionen.
Mobilito versteht sich als modernes Kundenzentrum
des öffentlichen Verkehrs und als Kompetenzzentrum für sanft-mobiles Reisen
innerhalb Europas. Die
Dienstleistungen sind breit gefächert und umfassen alle Formen
zeitgemäßer Mobilität. Sie reichen von einer virtuellen Landkarte für den
öffentlichen Verkehr über Ausbildungsangebote und Workshops bis hin zu Anreiselogistik-Konzepten
für (Groß-)Veranstaltungen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Mobilitätsberatung für Unternehmen, Gemeinden und Regionen.
Mobilito ist außerdem ein vollkonzessioniertes Reisebüro mit Schwerpunkt „Sanfte Mobilität“.
Darüber hinaus zeichnet Mobilito für die Bestellung und Koordination
des „Pongau Taktes“, dem regionalen
ÖV-System mit seinem Schienen-, Bus- und Linien-/Anrufsammeltaxi-Angebot
verantwortlich. Die Fahrpläne des Pongau-Taktes sind online über das Fahrplanauskunftssystem
von Mobilito abrufbar. Derzeit arbeitet man am „Pongau-Takt-Neu“, der im Dezember 2007 starten soll.
Im Auftrag des Landes Salzburg betreut die Mobilitätszentrale auch
das Projekt „Fahrgemeinschaften
Salzburg“. Täglich pendeln über 42.000
Personen vom Umland in die Stadt Salzburg. Durchschnittlich sitzt nur in
jedem 5. Auto mehr als eine Person. Durch diese geringe Auslastung wird
viel Platz im Straßenraum benötigt, Treibstoff verschwendet und die Umwelt
extrem belastet. Nicht zuletzt gilt die Kostenersparnis als gewichtiges Argument für die Bildung von Fahrgemeinschaften.
Darüber hinaus profitiert sowohl der Fahrer einer Fahrgemeinschaft als auch
der Mitfahrer von zahlreichen Vergünstigungen (beim Parken, Halbpreis bei
allen Linien des Salzburger Verkehrsverbundes). Das Team im Kundenzentrum steht allen Interessenten
für Auskünfte zur Verfügung und hilft dabei, Fahrgemeinschaften zu vermitteln.
(Kontakt: T 06462.33030-33)
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Infos
Quellen
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Unter www.mobilito.at findet man alle wichtigen Infos
rund um das Reisen mit dem öffentlichen Verkehr in der Region Pongau und
den vielfältigen Dienstleistungen und Angeboten der Mobilitätszentrale.
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Kontakt
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Stephan Maurer
T 06462.33030-0 oder
sma@mobilito.at
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Schlagwörter
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Fahrgemeinschaften, Sanfte Mobilität, ÖPNV,
Autofreier Tourismus, Mobilitätsberatung, Mobilitätszentrale, Mobilitätsmanagement
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur Übersicht
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Nationalpark Hohe Tauern

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Beschreibung

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Großschutzgebiete wie
der Nationalpark Hohe Tauern sind Rückzugsgebiete für bedrohte Pflanzen-
und Tierarten und ein Garant für den Erhalt historisch gewachsener
Kulturlandschaften. Der Nationalpark trägt somit zum Schutz der Alpen als
einem besonderen Lebensraum bei. Ein wichtiges Ziel und Anliegen ist
Bildung für alle Altersgruppen. Nicht nur zahlreiche Initiativen im
schulischen Bereich, sondern auch Angebote der Erwachsenenbildung sind der
Beweis dafür.
Neben der Nationalpark-Werkstatt in Hollersbach, dem Nationalparkzentrum BIOS in Mallnitz, der mobilen Wasserschule und
dem Haus des Wassers in St.
Jakob i. Defereggental (Osttirol) zählt auch die Nationalparkakademie zu den
Bildungseinrichtungen des Nationalparks Hohe Tauern.
Die Akademie ist ein Bildungsprojekt der Nationalparkländer Kärnten,
Salzburg und Tirol als ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung des genannten
Bildungsauftrages.
Naturvermittlung heißt aber nicht nur Theorie,
sondern auch Praxis. Die Akademie bietet Tagungen, Seminare und Exkursionen
mit nationalparkbezogenen Themen wie Alpine Ökologie, Natur- und Kulturlandschaft,
Tourismus, Umweltpädagogik oder Jagd sowohl für ExpertInnen als auch für
Laien. Nicht zuletzt werden im Rahmen der Nationalparkakademie die NationalparkbetreuerInnen
ausgebildet. Diese Schulungen sind auch für externe BesucherInnen
zugänglich! Die „Nationalparkwochen“
bilden jedes Jahr einen Programmschwerpunkt im Veranstaltungskalender.
Neben zahlreichen Veranstaltungen
zu unterschiedlichen Themen fanden im Jahr 2006 in Salzburg Aktivitäten zur „Bildung für eine
nachhaltige Entwicklung konkret. Die UN-Dekade gemeinsam gestalten“ im Rahmen der Nationalpark-Akademie in Kooperation mit dem Salzburger
Netzwerk "Bildung für eine
Nachhaltige Entwicklung" (BINE) und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur
statt. Im Rahmen dieser Tagung wurde u. a. gefragt, was denn konkret von
einer „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ geleistet werden sollte, was
wir alles können und wissen müssten, um eine nachhaltige Entwicklung
gewährleisten zu können, welche Lehrmethoden hierfür angesagt wären oder
wer dazu welchen Beitrag leisten könnte? Neben Referaten und
Filmvorführungen stand mit der „Indianischen
Ratsversammlung“ auch eine spannende und hierzulande noch selten
angewandte Methode zur Findung von Lösungen auf dem Programm.
Auf dem Erfolg der mobilen Wasserschule aufbauend, bietet der Nationalpark ab 2007 für Schulen ein
Programm zu den Themen „Alpines Klima und Klimawandel“ an.
Einen Beweis für den richtigen
Mix an Veranstaltungen sieht die Nationalparkakademie in der Besucherstatistik für das Jahr 2004:
Mit 553 Besucher bei zehn Veranstaltungen war ein Zuwachs von rund 30
Prozent im Vergleich zu 2003 festzustellen.
Übersichtskarte Nationalpark Hohe
Tauern

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Infos
Quellen
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Informationen zur Nationalparkakademie
sowie das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.hohetauern.at unter
der Rubrik „Bildung“ – „Akademie“ Hier hat man auch die Möglichkeit, sich
online zu einer Veranstaltung anzumelden.
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Kontakt
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Mag. Nadja Schöpf
Kirchplatz 2, 9971 Matrei i. O.
T 04875.5112 – 23
n.schoepf@hohetauern.at
oder nationalparkakademie@hohetauern.at
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Schlagwörter
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Nationalpark Hohe Tauern, Ökologie, Naturschutz, Alpen
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur Übersicht
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Naturschutzinitiativen

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Beschreibung



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Zahlreiche
Naturschutzinitiativen liefern erhebliche Impulse für die Beschäftigung mit
Nachhaltigkeit und Naturschutz im Bundesland Salzburg.
Ein Vorzeigeprojekt des Naturschutzbundes Salzburg ist das Projekt „Wiesen am
Wallersee“ im Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Wallersee –
Wengermoor“. Seit 1991 werden Flächen
gepachtet und nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Mit Unterstützung
des BM für Land- und Forstwirtschaft wurde im Projektgebiet des
Naturschutzbundes ein wissenschaftliches Monitoring durchgeführt. Die
Untersuchungen lieferten eine Reihe von konkreten Vorschlägen für
Landschaftspflegemaßnahmen. In weiterer Folge wurden in dem Gebiet mit
einem EU-geförderten LIFE-Projekt des Landes Salzburg konkrete
Umsetzungsschritte und großflächige Moorrenaturierungsmaßnahmen gesetzt.
Mit der Broschüre
„Wohlfühl-Stadt Salzburg“ hat der Naturschutzbund auch das Thema Stadtökologie
aufgegriffen. Die Publikation basiert auf einer Fachtagung, die als Gemeinschaftsprojekt
von Stadt Salzburg, INITIATIVE ARCHITEKTUR und Naturschutzbund Salzburg
mit weiteren Partnerorganisationen als Beitrag zur UN-Dekade „Bildung
für Nachhaltige Entwicklung“ durchgeführt wurde. Sie verfügt über einen umfangreichen Serviceteil mit
Anregungen und nützlichen Adressen zu dieser Thematik. Die gedruckte
Version (erschienen Juli 2006) ist bei Naturschutzbund Salzburg (€ 2,-)
erhältlich. Hier kann eine digitale Version heruntergeladen werden.
Weiter sind Initiativen zu
erwähnen wie die Öko Strombörse Salzburg, die als gemeinnütziger Verein
getragen wird von der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie (AEE), dem Naturschutzbund
Salzburg, der Plattform gegen Atomgefahren (PLAGE) und der Salzburg AG. Wichtigstes Ziel der Öko
Strombörse ist die Förderung des umweltverträglichen Ausbaus von
Ökostromanlagen und von Stromsparmaßnahmen im Bundesland Salzburg.
Eine derzeit in Salzburg (und
österreichweit) betriebene Kampagne des Naturschutzbundes heißt „überLEBEN“.
Österreich hat sich auch international dazu verpflichtet, die Vielfalt der
Arten und Lebensräume zu erhalten. „Halt the loss of
biodiversity“ (Stopp dem Verlust der Lebensvielfalt) – dieses Ziel
haben sich nämlich 2002 alle Umweltminister Europas gemeinsam vorgenommen.
Ein Beitrag zur Erfüllung dieses ambitionierten Vorhabens bis zum Jahr 2010
ist in Österreich die Informationskampagne „überLEBEN“. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN arbeitet ebenfalls an der
Erreichung dieses Ziels unter dem Motto „Countdown 2010“.
Auch lokale Initiativen wie z. B. die Biotopschutzgruppe Pinzgau tragen
mit ihren vielfältigen Aktivitäten (Anlage von Tümpeln,
Biotoppflegemaßnahmen, Errichtung von Naturerlebniswegen u.a.) zum Erhalt
von Lebensräumen und zur örtlichen Akzeptanz des Naturschutzes bei.
Bereits im Jahre 1927 wurde der
Naturschutz in den Satzungen des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) verankert. Umweltpolitisch aktiv
wird der Alpenverein etwa bei strittigen Seilbahnprojekten, wie den zuletzt
in Sportgastein und Rauris geplanten Vorhaben. Für den Alpenverein sind
beide Projekte inakzeptabel und auch rechtlich nicht haltbar, da sie
insbesondere auch der Alpenkonvention
diametral entgegenstehen.
Die Sektion Salzburg des ÖAV hat im Frühjahr 2006
den Schitourenführer „Salzburger Schitouren mit Bahn und Bus“ (pdf-Download) herausgegeben.
Beschrieben sind darin fast zwei Dutzend Skitouren, zu denen man mit ÖBB
oder Bus natur- und sozialverträglich sowie nervenschonend anreisen kann.
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Infos
Quellen
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Website www.naturschutzbund.at und
www.salzburg.gv.at/themen/nuw/naturschutz/naturprojekte.htm
Salzburger Schitouren
mit Bahn und Bus. Hrsg. v. Österr. Alpenverein, Sektion Salzburg. Red.
Bearb. v. Roland Kals. Salzburg 2006. 42 S., kostenlos, www.alpenverein-salzburg.at
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Kontakt
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Hannes Augustin, Geschäftsführer
Museumsplatz
2, 5020 Salzburg
T 0662.642909
hannes.augustin@naturschutzbund.at
Roland Kals (Geschäftsführer der ÖAV-Sektion Salzburg)
roland.kals@alpenverein-salzburg.at
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Schlagwörter
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Naturschutz, Ökologie,
Alpenkonvention, Biodiversität,
Umweltschutz
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur Übersicht
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Ökologischer Wohnbau

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Beschreibung
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Wie wir unsere Häuser
errichten, welche Materialien wir dafür verwenden, wie das Wohnumfeld und
die Erreichbarkeit zentraler Infrastrukturen gestaltet ist, hat nicht nur
Auswirkungen auf den ökologischen Rucksack unseres Wohnens, sondern
auch viel mit Wohlbefinden und Lebensqualität zu tun.
Immerhin verbringen wir in den gemäßigten Klimazonen an die 80-90 Prozent
unserer Lebenszeit in Gebäuden, mehr als die Hälfte davon in der eigenen Wohnung.
Auch wenn es hervorragende
architektonische und energetische Zukunftslösungen im Bereich Einfamilienhäuser
gibt, so fällt die Grundentscheidung über sozialökologisches Wohnen im
Bereich der Errichtung von Wohnanlagen. Verdichteter Wohnbau schneidet
nicht nur hinsichtlich Flächenverbrauch und zentralörtlicher
Erreichbarkeit, sondern auch in Bezug auf Energieeffizienz (weniger
Außenflächen) sowie Leistbarkeit bzw. einem entsprechenden
Preis-/Leistungsverhältnis besser ab als der Einfamilienhausbau.
Im Folgenden werden daher exemplarisch
vorbildhafte Projekte des geförderten ökologischen Wohnbaus im Bundesland
Salzburg vorgestellt.
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Passivhaus-standard

Foto: Paul Ott
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Nach dem ersten europaweit
zertifizierten Sozialbau im Passivhausstandard (Wien) hat Heimat
Österreich auch in Salzburg eine Passivstandardwohnanlage, und zwar in
Holzbauweise, errichtet. Dem Wohnbauprojekt „Passivhaus Samer
Mösl in Langwied“ wurde 2006 in der Kategorie
Fachjury und Publikumsjury der 1. Rosenheimer Holzbaupreis verliehen. Von
den 60 Einheiten sind 24 Klein-, 21 Dreizimmer- und 15 Vierzimmerwohnungen.
Die Ausrichtung der Baukörper-Längsachsen in SW/NO-Richtung bietet jedem
Raum Sonneneinstrahlung im Tagesablauf, sodass bei allen Fenstern passive
Gewinne erzielbar sind. Eine kostengünstige, nicht wartungsintensive
Pelletsheizung versorgt die Siedlung mit Energie. Ergänzt wird sie durch
eine 200 Quadratmeter große Solaranlage auf dem Dach des mittleren Hauses
sowie kontrollierte Lüftungen in den Wohnungen.
Infos: Heimat Österreich, T 0662.437521-0, http://www.hoe.at
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Viel Grün

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Ein architektonisch sehr
durchdachtes Wohnprojekt hat Heimat Österreich im Stadtteil Parsch
realisiert, in dem in sechs Wohnhäusern insgesamt 79 Wohnungen
untergebracht sind. Der hohe Grünanteil, die Differenzierung und Vielfalt
in der Bepflanzung sowie Balkone, Terrassen und Gärten sorgen für hohe
Lebensqualität, exzellente Wärmedämmwerte und Sonnenkollektoren zur
Unterstützung der Heizung und Warmwasserbereitung für niedrigen
Energieverbrauch. Das Projekt wurde zum Energy Globe 2006 eingereicht.
Infos: Heimat Österreich, T 0662.437521-0, http://www.hoe.at
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Größtes Niedrig-energiehaus

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Im Salzburger Stadtteil Itzling errichtete die gswb das
größte Niedrigenergiehaus des Bundeslandes mit 91 Mietwohnungen (Projekt Franz-Ofner-Straße, Übergabe: Herbst 2007). Die Mieten sind besonders günstig,
die Betriebskosten aufgrund niedrigen Energieverbrauchs ebenso. Die auf dem
begrünten Dach installierte Solaranlage liefert etwa 100.00 KWh pro Jahr.
Somit ist die Hälfte des Energiebedarfs für Warmwasser durch die Sonne
gedeckt. Der durchschnittliche Energieverbrauch des gesamten Hauses macht
nur rund 260.000 KWh pro Jahr aus – ein vergleichbares Haus in
traditioneller Bauweise würde laut gswb rund 610.000 KWh/Jahr mehr
verbrauchen. Die Energieersparnis gegenüber einem Wohnhaus mit Ölheizung
beträgt rund 50.000 Liter Heizöl. Infos: gswb, T 0662.433181, www.gswb.at.
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Zentralität
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„Auf dem Land und doch nur
wenige Minuten in die Stadt“. Mit diesem Motto wirbt die gswb für
eine 2006 fertiggestellte Niedrigenergie-wohnanlage
in Bergheim. Aktive und passive Sonnenenergienutzung,
lichtdurchflutete Wohnungen, großzügige Gärten und Terrassen sowie
Kindergarten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in fußläufiger Entfernung
bieten Lebensqualität bei niedrigen Energiekosten.
Infos: gswb, Hans Pichler, T 0662.433181-57, www.gswb.at.
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Solarsiedlung

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Bereits 1999 fertiggestellt
wurde die international anerkannte Solarsiedlung Gneis, bestehend aus sechs Reihenhauszeilen mit insgesamt 61 Wohneinheiten.
Die Gebäudestruktur ist linear, einfach und damit
kostengünstig. Die Wohnanlage zeichnet sich u. a. aus durch eine ansprechende
Architektur mit großen Glasfassaden, eine Solarthermieanlage (Großflächenkollektor 410m², 100m³-Warmwasser-Speicher)
sowie eine automatische Lüftungsanlage. Frischluft wird aus dem Wintergarten
angesaugt. Auf diese Weise wird die Zuluft vorgewärmt. Die Energie der
Abluft wird zur Heizung der Kellerräume genutzt (Bauträger gswb).
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Atriumhäuser
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Noch älter ist das Wohnprojekt Atriumhäuser-Rif,
das 1985 unter dem Motto „Gemeinsam planen, gemeinsam bauen und zusammen
wohnen“ errichtet wurde. Die 32 Haushalte umfassende Wohnanlage ist nicht
nur architektonisch und raumästethisch interessant (hoher Holzanteil, verwinkelte
Terrassen und Gemeinschaftsgärten, Erdwärme), sondern auch hinsichtlich
Wohnform. Die Wohneinheiten werden ergänzt durch glasüberdachte,
gemeinschaftlich genutzte Atrien (Innenhöfe), eine Gemeinschaftssauna sowie
einen eigenen Ort für Kulturveranstaltungen.
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Sanierung
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Zunehmend
wichtiger im Bereich „ökologischer Wohnbau" werden Gebäudemodernisierungen
sowie Sanierungen, um die bestehende Bausubstanz auf einen neuen
Energiestandard zu bringen. Ein Vorzeigebeispiel ist die Sanierung der Südtirolersiedlung
in Schwarzach (gswb), bei der auch die BewohnerInnen partizipativ
eingebunden waren.
Das
Projekt "baulandgewinn" beschäftigt sich seit Jahren mit Nachverdichtung
von bestehenden Ein-/Zweifamilienhausstrukturen, die ersten Objekte wurden
2007 realisiert.
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Ausblick
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Einen
guten Überblick über die Entwicklung der Gebäudequalität und Energiestandards
in Salzburg gibt die Statistik der Wohnbauförderung des Landes (DI Franz
Mair), die etwa die Zunahme an Solarwärme- oder Biomassenutzung
verzeichnet. Die Entwicklung der Solaranlagen zwischen 1991 und 2005
zeichnet die SIR-Studie „Solarkennzahlen Salzburger Gemeinden“ nach. Die
IG Passivhaus verzeichnet österreichweit die Verbreitung
von Passivhäusern.
Ausblick
in die Zukunft: Das
SIR versucht derzeit, mit den Bauträgern
einen gemeinsamen Gebäudestandard zu propagieren, den klima:aktiv-Haus-Standard
bzw. den klima:aktiv Passivhausstandard (im Rahmen des klima:aktiv Programms des
BMU. Neben Energie geht es dabei, so DI Helmut Strasser, auch um Lage/Infrastruktur,
Baustoffe u. a. Die gswb hat im Sommer 2006 erstmals ein Gebäude im Rahmen
eines Wettbewerbs nach klima:aktiv Haus-Standard ausgeschrieben.
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Infos
Quellen
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Norbert Mayr: Wohnanlage Samer
Mösl. In: www.nextroom.at
ee.powerhouse.db: Architektur-Datenbank der TU Darmstadt.
Energy Globe 2006 Salzburg: Powerpoint-Präsentation.
Gesamtheitliche Sanierung.
Innovativer Wohnbau in Salzburg - ein Forschungsprojekt. SIR. www.salzburg.gv.at/sir_haupt
Solarkennzahlen Salzburger
Gemeinden. Studie von SIR und Energie aktiv des Landes. www.salzburg.gv.at/sir_haupt
Projekt Baulandgewinn: www.bau-land-gewinn.at/index.shtml
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Kontakt
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DI Helmut Strasser, SIR, T
0662.629915 helmut.strasser@salzburg.gv.at
DI Franz Mair, Abt. 15 der
Salzburger Landesregierung
T 0662.8042-3788, franz.maier@salzburg.gv.at
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Schlagwörter
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Solarenergie, Biomasse, Wohnen,
Raumordnung
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück zur Übersicht
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S-Bahn
Salzburg
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Beschreibung


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Land
und Stadt Salzburg sind verkehrstechnisch wohl eine der exponiertesten
Regionen in Österreich. Hier gilt es nicht nur den Transitverkehr auf der Tauernautobahn, sondern auch den
zunehmenden Autoverkehr in und um Salzburg in den Griff zu bekommen. Der
Bau der 2.Tunnelröhren durch Tauern und Katschberg ohne Umweltverträglichkeitsprüfung
heizen das Problem weiter an. Tatsache ist, dass der öffentliche Verkehr in
den letzten 10 Jahren um 4 Prozent zurückgegangen, der Autoverkehr um 9
Prozent gestiegen ist und die CO2-Emissionen ebenfalls angestiegen
sind (vgl. Peter Haibach: Stellungnahme zum Landesmobilitätskonzept 2015).
Das
Kyoto-Ziel einer Senkung der Treibhausgasemissionen ist längst in weite
Ferne gerückt. Nach dem jüngsten Umweltbundesamt-Bericht lag Österreich
2005 bei 93,2 Mio. Tonnen, laut Kyoto-Verpflichtung dürften jedoch im
Zeitraum 2008 bis 2012 nur 67 Mio. Tonnen ausgestoßen werden. (vgl. www.orf.at/ticker/241559.html)
Bis
zum Jahr 2011 wird die Verkehrsleistung des MIV (Motorisierter
Individualverkehr) im Zentralraum Salzburg voraussichtlich weiter ansteigen.
Die Grenzen der Belastbarkeit sind jedoch bereits jetzt erreicht. Tägliche
Staus an den Einfallstraßen der Stadt Salzburg führen nicht nur zu enormen
Belastungen der AnrainerInnen, sondern auch
zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten (Zeitverluste).

Mit
dem „NAVIS“ - Nahverkehrsinfrastrukturprogramm Salzburg
haben sich Land Salzburg, Stadt Salzburg und die Republik Österreich 1998
auf ein zukunftsweisendes Verkehrsinvestitionsprogramm geeinigt, das diesem
Trend entgegenwirken soll. Ziel ist der massive Ausbau und die
Modernisierung des Öffentlichen Personennahverkehrs, ein zentraler
Bestandteil davon die S-Bahn Salzburg.
Mit
insgesamt 31 Stationen, einem dreigleisigen Ausbau zwischen Salzburger
Hauptbahnhof und Saalachbrücke/Freilassing sowie regelmäßigen
Taktverbindungen wird die S-Bahn im Endausbau eine leistungsfähige
Alternative zum Individualverkehr in Salzburg darstellen. 12 der 31 S-Bahn
Stationen werden neu errichtet bzw. sind zum Großteil bereits fertig
gestellt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Kooperation zwischen
der Deutschen und Österreichischen Bahn über den grenzüberschreitenden
S-Bahnverkehr zwischen Salzburg und Bayern (Freilassing und Berchtesgaden).
Um
den Weg der aktiven Kommunikation und des Dialogs zu gehen, wurde für das
Projekt S-Bahn ein Ombudsmann bestellt, der allen Betroffenen und
Interessierten bei Problemen und aktuellen Fragen zu den Baumaßnahmen als
Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Die
Salzburger Verkehrsplattform setzt
sich seit vielen Jahren für einen klaren Vorrang des Öffentlichen Verkehrs
in der Verkehrspolitik ein. Gefordert werden u. a. Maßnahmen zur
Parkraumbewirtschaftung, Beschränkungen für Reisebusse sowie die Einführung
einer Citymaut. Grundsätzlich hält die Verkehrsplattform,
in der Umwelt- und Verkehrsinitiativen aus Salzburg, Oberösterreich und
Bayern vertreten sind, das Verkehrsproblem hierzulande durch kurz-, mittel-
und langfristige Maßnahmen aus eigener Kraft für lösbar. Ein
anspruchsvolles Zehn-Jahres-Programm wäre für die Initiative etwa die Umsetzung
der RegionalStadtbahn durch die Stadt in den Süden Salzburgs (Alpenstraße).
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Infos
Quellen
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www.s-bahn-salzburg.at/
www.salzburger-verkehrsplattform.org
Regionale
Schienen Online. Salzburger
Fachzeitschrift für Personen und Güterverkehr (www.regionale-schienen.at/)
www.pro-bahn-oesterreich.org und www.salzburger-verkehrstage.org
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Kontakt
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Peter
Guggenberger (S-Bahn-Ombudsmann)
ombudsmann@s-bahn-salzburg.at
T 0662.633255-102
Salzburger
Verkehrsplattform, (Sprecher Mag. Peter Haibach)
T 0664.4269607 der 06274.4966 (auch Fax)
haibach@sbg.at bzw. office@regionale-schienen.at
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Schlagwörter
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Verkehrspolitik,
Öffentlicher Verkehr, S-Bahn
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Verfasser
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Alfred Auer Zurück zur Übersicht
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Schaudorf
Schleedorf

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Beschreibung

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Das Schaudorf Schleedorf ist aus einem Leitbild
entstanden, welches gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt wurde. Die bis
vor zehn Jahren fast ausschließlich landwirtschaftlich geprägte Gemeinde entschloss
sich, das Dorf BesucherInnen zu öffnen. Man besann sich auf seine Stärken:
Intakte Natur, hohe Selbstorganisation der DorfbewohnerInnen,
funktionierende Landwirtschaft und Pioniergeist. So entstand das Schaudorf Schleedorf, welches in
seiner Art einzigartig ist. TagesbesucherInnen werden durch das Dorf
geführt und haben die Möglichkeit, die fünf Schaudorf-Betriebe zu besuchen: Erlebnismuseum AgriCultur,
Salzburger Käsewelt, Trachtenschneiderei Wimmer, Dorfschmiede und Schau-Bäckerei.
Dieser sanfte Tagestourismus belebt das Dorf und dient als Frequenzbringer
für die Nahversorger, die Gasthäuser, die Schneiderei und die Salzburger
Käsewelt. Außerdem konnten Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden.
Dafür wurde Schleedorf unter
anderem mit dem Preis Gemeinde 2000 ausgezeichnet.
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Schaudorf-Betriebe


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Museum AgriCultur-Haus der Naturgeschichten
Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen hat sich dieses besondere Museum
weit über die Grenzen Salzburgs hinaus einen Namen gemacht. Es wurde von
DDr. Bernhard Iglhauser und vom Künstler Otto Beck gestaltet und
präsentiert Lebensbilder von Forschern und Pionieren, welche die Salzburger
Kulturlandschaft maßgeblich mitgestaltet haben. Bewusster Umgang mit der
Natur und die Wertschätzung der ökologischen Vielfalt werden vermittelt.
Darüber hinaus hat das Museum als das Zentrum des Schaudorfs eine wichtige Funktion im Dorfleben übernommen.
Salzburger Käsewelt
Österreichs erste
Bio-Schaukäserei ist Teil des genossenschaftlich organisierten Käsehof, zu
dem sich mehrere kleinere Käsereien zusammengeschlossen haben, um den
Herausforderungen der EU gerecht zu werden. Als Teil der Genussregion „Flachgauer
Heumilchkäse“ unterstützt der Betrieb die
beteiligten Landwirte in Verarbeitung und Vermarktung ihrer Produkte. Den
jährlich über 40.000 BesucherInnen wird die Käseproduktion anschaulich gezeigt
und erklärt. Wer möchte, kann selber Käse machen oder Butter rühren.
Wimmer schneidert
Wie kann eine Schneiderei mit neun Mitarbeiterinnen in einem Dorf
mit knapp 1000 Einwohnern erfolgreich sein? Die Familie Wimmer zeigt in
ihrem 250 Jahre bestehenden Betrieb, wie man durch Tradition und Kreativität
eine Marktnische nützt. Aus heimischen Naturmaterialien wie Leinen, Loden und
Leder entstehen langlebige und zeitlose Kleidungsstücke nach Maß. Dabei
werden sowohl traditionelle Trachten hergestellt als auch neue Ideen verwirklicht.
In der historischen Dorfschmiede
und in der Schau-Bäckerei können
Besucher selbst Hand anlegen.
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Exkursionsservice
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Gemeinsam mit der Stadt Neumarkt und dem Markt
Mattsee startet das Dorf Schleedorf als Impulsregion
21 ein Exkursionsservice, das die Entwicklung im ländlichen Raum in
diesen drei sehr unterschiedlichen Gemeinden zum Thema hat. Der Beitrag
Schleedorfs bezieht sich hauptsächlich auf die Präsentation des Schaudorf Schleedorf
und seiner Philosophie.
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Kontakt
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Info
Schaudorf Schleedorf, T 06216.6911-0, info@schaudorf.at
Salzburger
Käsewelt, T 06216.4198, office@kaesewelt.at
Wimmer
schneidert, T 06216.6562, lebensfreude@wimmertracht.at
Bürgermeister
DI Georg Wallner, T 06216.4100-21,
gem-schleedorf@salzburg.at
Ideenkreis
Karlo M. Hujber, T 06216.42380,
simone.hujber@ideenkreis.com
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Schlagwörter
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Gemeindeentwicklung,
Partizipation, Tourismus
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Verfasser
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Helma Bergmair / Hans Holzinger Zurück zur Übersicht
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SOL - Menschen für Solidarität, Ökologie und
Lebensstil

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Beschreibung

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„Das 21. Jahrhundert erfordert
einen neuen Lebensstil - einen Lebensstil, der Solidarität und Ökologie
ernst nimmt. Denn auch die Benachteiligten bei uns und in anderen Ländern
und die Menschen künftiger Generationen haben ein Anrecht auf ein erfülltes
Leben in einer intakten Umwelt.“ Damit
begründet der Verein SOL seine Existenz. SOL
– diese drei Buchstaben stehen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil.
SOL hat ca. 1.800 Mitglieder in
ganz Österreich, von denen rund 100 in verschiedenem Ausmaß (fast
ausschließlich ehrenamtlich) aktiv sind. Die anderen Mitglieder
unterstützen die Arbeit durch regelmäßige finanzielle Beiträge. Eine
SOL-Gruppe trifft sich auch in Salzburg.
Eine Besonderheit sind die SOL-Stammtische.
In ganz Österreich sollen sich Menschen, die an einem anderen Lebensstil
interessiert sind, treffen, um sich über ihre Ideen, Erfahrungen und
Zukunftsprojekt auszutauschen. Wie finden sich die Menschen?
Wer den SOL-Aufruf
– eine Art Selbstverpflichtung für
einen verantwortungsvollen Lebensstil – unterzeichnet und die Rubrik
„Vernetzung“ ankreuzt, wird über die Regionalgruppen mit den übrigen
vernetzt. Der Aufruf kann auch elektronisch unterzeichnet werden.
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SOL-Projekte


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Folgende Projekte werden von SOL umgesetzt:
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Viermal im Jahr
erscheint die Zeitschrift
SOL Inhalte
·
Als Beilage zur
Zeitschrift erscheint jeweils ein Dossier „Sustainable Austria“ zu einem
ausgewählten Thema.
·
Die Regionalgruppen
treffen sich einmal im Monat. Termine
hier!
·
Wir betreiben
und unterstützen Nachhaltigkeits-Projekte interessiert, mitzumachen?
·
Die SOL-Jugendgruppe vermittelt bereits den 6- bis
18-jährigen entsprechende Einsichten und Haltungen. Naturentdeckercamp
·
Viermal im Jahr
tauschen wir bei einem Quartalstreffen unsere Erfahrungen und Gedanken
aus (Das nächste Mal Ende Juni 2004 im Südburgenland) Termine
·
Jedes Jahr wird
ein Symposium
über Aspekte der nachhaltigen Entwicklung abgehalten. Bisherige
Themen "Formen der Arbeit - formen wir die Arbeit!", "Genuss
und Nachhaltigkeit"; "Handel(n) und Genuss", "Formen des Wohnens - formen wir das Wohnen!"; "Thema Jugend: MACHT * ARBEIT * SINN", Warum Handeln wir –
Zivilgesellschaftliches Engagement.
·
Das SOL Buch "Genuss und
Nachhaltigkeit" ist im Herbst 1999 im
Promedia-Verlag erschienen. (3., stark erweiterte Auflage: Mai 2002) Shop
·
Im Projekt „futuro“ werden für ausgewählte Produkte Preise ermittelt, die
die ökologischen und sozialen Kosten berücksichtigten.
·
Die SOL-Bildungsagentur
für Nachhaltigkeit vermittelt
Workshops und Vorträge.
·
2007 werden in
Wien und Salzburg Lehrgänge für Sozialkapital mit Prof. Ernst Gehmacher
durchgeführt.
Quelle: Homepage
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SOL-Gruppe
Salzburg
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Die
SOL-Gruppe Salzburg trifft sich seit 2003 im Lesecafe der Robert-Jungk-Bibliothek
für Zukunftsfragen – jeweils am 2. Dienstag des Monats.
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Infos
Quellen
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Dan
Jakubovicz: Genuss und Nachhaltigkeit. Handbuch zur Veränderung des
persönlichen Lebensstils. Wien: Promedia, 2002.
Homepage:
www.nachhaltig.at
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Kontakt
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SOL-Gruppe
Salzburg
Walter Galehr, T 0662.660010, walter.galehr@sol
Hans Holzinger, JBZ, T 0662.873206, h.holzinger@salzburg.at
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Schlagwörter
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Lebenstil
: nachhaltiger, Vernetzung
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück zur Übersicht
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Sozial-Oskar

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Beschreibung

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Jeder vierte Mensch ist – so Zahlen
der Weltgesundheitsorganisation - im Laufe seines Lebens von einer
psychischen Krankheit betroffen. Psychische Erkrankungen wurden lange Zeit
tabuisiert, die Betroffenen stigmatisiert. Allmählich steigt das
Bewusstsein für die Leiden psychisch Erkrankter sowie für differenzierte
Behandlungsmethoden.
Neben der Vorbeugung
(Psychohygiene, Schaffung von Rahmenbedingungen für psychische Gesundheit)
kommt der Reintegration psychisch Erkrankter in die Gesellschaft sowie in
das Arbeitsleben eine wichtige Rolle zu. Pro Mente Salzburg (PMS) verfolgt seit 1976 als
gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitsrehabilitation und psychosoziale
Rehabilitation dieses Ziel. Krisenintervention, psychosoziale Versorgung
und Arbeitstraining zählen zu den Angebotsfeldern.
In einem 1991 gegründeten Arbeitstrainingszentrum erhalten psychisch Erkrankte
die Chance, in unterschiedlichen Berufsfeldern Qualifikationen zu erwerben.
In insgesamt vier Branchen – Büroservice, Holzwerkstatt, Textilwerkstatt,
Fertigungswerkstatt werden Auftragsarbeiten für Wirtschaftsbetriebe
durchgeführt.
Wichtig für die Arbeitsintegration ist die Kooperation mit öffentlichen
und privaten Auftraggebern sowie mit örtlichen Unternehmen, die Subaufträge
vergeben und Menschen mit psychischen Erkrankungen einstellen.
Der Salzburger
Sozial-Oskar dient diesem Ziel. Er wird seit
1998 mit Unterstützung eines Ehrenkomitees sowie des Landes an Einzelpersonen
sowie an Unternehmern verliehen, die sich durch besonders hohes soziales
Engagement auszeichnen.
Der Sozial-Oskar wurde 2006
bereits zum 8. Mal (aus rechtlichen Gründen zum letzten Mal unter
diesem Namen) an Einzelpersonen, aber auch an Unternehmen
verliehen, die sich um die Integration
von Menschen mit Beeinträchtigungen (Psyche, Geist oder Körper) bemühten
und dabei besonderes soziales Engagement zeigten.
Die Palette reicht
vom Medizinalrat, der das Vertrauen von schizophrenen, aber
krankheitsuneinsichtigen Menschen gewinnen konnte, sich behandeln zu
lassen, Frisören, die schizophrenen Bewohnern eines Wohnheims
freundlich und billig die Haare schneiden, bis hin zu weltumspannenden
Konzernen, die regelmäßig die Pro Mente- Werkstätten mit Aufträgen beliefern
und zusätzlich eine Chance auf einen Arbeitsplatz innerhalb der Firma
bieten, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Der Sozial-Oskar stellt eine
Möglichkeit dar, sich bei sozial engagierten Betrieben für ihre
Kooperationsbereitschaft und ihr Engagement zu bedanken und dies auch einer
breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Auswahl der PreisträgerInnen trifft
alljährlich das LeiterInnenteam der PMS aufgrund der vorliegenden
Nominierungen, durchgeführt durch die
MitarbeiterInnen der PMS, die positive Erfahrungen mit dem
jeweiligen Unternehmer gemacht haben. Alljährlich gibt es, so die Auskunft
von PMS, ein intensives Ringen
darum, wer die 10 Oskars erhält, da die Nominierungen stets sehr
zahlreich sind. In den letzten Jahren wurden auch Ehren-Sozial-Oskars
von der Geschäftsführung vergeben.
Die Firma Wiberg GmbH wurde – so ein Beispiel – 2006 ausgezeichnet,
weil sie einerseits Aufträge in der ATZ Fertigungswerkstatt bearbeiten lässt, aber
andererseits auch schon seit Jahren regelmäßig TeilnehmerInnen die
Möglichkeit bietet, Praktika zu absolvieren und immer wieder bereit ist,
auch Übernahmen in feste Dienstverhältnisse anzubieten.
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Sozial-Oskar
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Die PreisträgerInnen der letzten Jahre:
2006: Bäckerei Brandl; Zell am See;
Bio NahrungsmittelGmbH, Grödig; Binder Holzbausysteme GmbH, Unternberg;
Reichl GmbH, Salzburg; Stary Haustechnik GmbH&CO KG, Salzburg; Bundesgymnasium
Seekirchen; Kardinal Schwarzenberg’sches Krankenhaus BetriebsgmbH, Schwarzach; Herbert Lohfeyer, Unken;
Wiberg GmbH, Salzburg; Maximarkt Bruck HandelsgmbH, Bruck; Generali VersicherungsAG;
M. Kaindl Holzindustrie KG; Porsche Bank AG; Spar Österreichische
Warenhandels AG.
2005: Carl Steiner handwerks- und
Industriebedarf GmBH; CCS-Gebäudereinigung, Zweigstelle Krankenhaus
Schwarzach im Pongau; Fensterbau Salzburg GmbH, Thalgau; Perro GmbH,
Salzburg; Ubisoft Warenhandels GmbH, Salzburg; Fritz Kühmayer – Schilder,
Schriften, Siebdruck, Zell am See; Feldinger´s Ökohof, Wals; Tischlerei
Doppler, Unternberg im Lungau; Dr. Erich Wanek, Salzburg, Ulrike und
Rüdiger Horstmann, Salzburg; Senator Otto Wittschier, Euro-Finanzservice AG
zell am See, Holzschnitzer Martin Seer, Wagrain.
2004: Betriebsversorgungsstelle des Militärkommandos,
Salzburg;
Robert Brown - Restaurator für Musikinstrumente, Oberndorf bei Salzburg; Digital Elektronik GesmbH, Tamsweg; EZA Entwicklungszusammenarbeit mit der Dritten Welt
GesmbH, Bergheim; Gasthof-Pension Frohnwies, Familie Hermann Dankl,
Weißbach bei Lofer; Landesgendarmeriekommando Salzburg, Salzburg; MedR. Dr.
Heinrich Michl und sein Team: Dr. Helga Michl-Rauch, Daniela Ebli, Gerlinde
Gruber, Salzburg; Mepla-Werke Lautenschläger GesmbH & Co KG, Salzburg; Plasmazentrum Plasma Control, Baxter AG, Salzburg; Regenerationszentrum Goldegg der Salzburger
Gebietskrankenkasse, Goldegg
Ehren-Sozial-Oskar 2004: Herbert
Gschwendtner, ORF Radio Salzburg
2003: ADEG C&C Großmarkt GmbH & Co KG, Maishofen; Frischeis
J. u. A GmbH, Bergheim; Hotel
Krallerhof Altenberger GmbH & Co KG, Leogang; Kirchner
Säge- und Hobelwerk GmbH, Radstadt; MERKUR
Markt Otto Holzbauer-Straße, Salzburg; Salesianer
Miettex GmbH & Co KG, Grödig; Sporthotel - Wagrain Berger GmbH,
Wagrain; Swietelsky BaugesmbH, Salzburg; Verein
für Partnerhunde, Oberndorf b. Salzburg; Volksbank Salzburg regGenmbH,
Salzburg
Ehren-Sozial-Oskar
2003: Elfi Geiblinger, ORF Salzburg
2002: Bauhof Zell am See, Zell am See; Buchbinderei Bichl, Siezenheim; Entacher
KG Sägewerk & Holzhandel, Großarl; Hagleitner Betriebshygiene, Zell am
See; Landeskrankenhaus
St. Veit, St. Veit im Pongau; Landes-Landwirtschaftsschule
Tamsweg, Tamsweg; Morawa Pressevertrieb GmbH,
Salzburg; Internationale
Stiftung Mozarteum, Salzburg; Ramsauer & Stürmer Software
GmbH, Salzburg; Herr Dr. Peter Schuller-Götzburg, Salzburg
Ehren-Sozial-Oskar
2002: Rotary Club Salzburg West, Salzburg
2001: Ausbildungsinstitut für Gruppe und
Bildung, AGB, Salzburg; AVOS, Salzburg; Baier Technik GesmbH & Co KG,
Eugendorf; Buchbinderei
Fuchs, Saalfelden; Die Damen LaienhelferInnengruppe*,
Salzburg; Hervis
Sport und Mode GesmbH, Bischofshofen; Roco Modellspielwaren GesmbH, Salzburg; Sägewerk Steiner KG & Hotel
Lebzelter, Altenmarkt; Spielzeugschachtel HandelsgesmbH,
Salzburg; Voglauer
Möbel GesmbH, Abtenau
2000: Bäckerei und Konditorei Flöckner
OHG, Salzburg; Elisabethbühne, Salzburg; Fahnen Gärtner GesmbH, Mittersill; Tischlerei Herbert Sigl, Obertrum
am See; Herz
Jesu Asyl BetriebsgesmbH, Salzburg; Hotel Kärnten KG, Bad Hofgastein; Mega Baumax AG, Wals-Himmelreich; MEWA Textil Mietservice
Mirabellwäscherei GmbH, Salzburg; Ortmann GesmbH, Ainring,
Deutschland; Porsche
Holding GesmbH, Salzburg; Puppendoktor H. Aluta-Oltyan, Salzburg
1999: Universitätsbibliothek Salzburg,
Salzburg; Polyfina
Kunststoff GmbH, Grödig bei Salzburg; Ing. Grassmann & Schuster OEG,
Salzburg; GB
Autoimport- und VertriebsgmbH, Salzburg; Mc Donald´s Restaurant Schützinger
GmbH, Zell am See; Bäckerei Erich Langmann, Bischofshofen; Wenatex Edeltextil ErzeugungsgmbH,
Salzburg; Moser
Bekleidungs GmbH, Salzburg; Friseur Wolfgang Eder, Salzburg
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Quelle
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www.promentesalzburg.at
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Kontakt
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Dipl. Soz. Päd. Kerstin Philipp, Leitung Arbeitstrainingszentrum
Pro Mente Salzburg gGmbH für psychische und soziale Rehabilitation mbH,
Angerstraße 10, 5072 Siezenheim, T 0662.85 36 95-26
kerstin.philipp@promentesalzburg.at Diese E-Mail Adresse ist
gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es
sehen können
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Schlagwörter
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Integration, Betriebe :
soziale; Gesundheitsvorsorge
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück zur Übersicht
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Umwelt.Service.Salzburg

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Beschreibung


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Umwelt.Service.Salzburg
versteht sich als Informations- und Beratungsservice für Umweltschutz und
Nachhaltigkeit für Betriebe, Gemeinden und sonstige Einrichtungen. Es wurde
2003 als Nachfolgeeinrichtung der Ökologischen Betriebsberatung gegründet.
Das Tätigkeitsfeld wurde dabei von Umweltberatung i. e. S. in Richtung
Nachhaltigkeit ausgeweitet.
Trägerschaft:
Die Stelle wird vom Amt der Salzburger Landesregierung/Abteilung Umweltschutz sowie
der Wirtschaftskammer Salzburg
getragen und vom Lebensministerium
im Sinne der Umweltförderung für das Inland unterstützt.
Umwelt.Service.Salzburg organisiert,
fördert und wickelt Beratungsdienstleistungen ab, organisiert
Veranstaltungen zu Schwerpunktthemen und dient als zentrale
Informationsdrehscheibe zwischen Beratungsstellen und Betrieben, Gemeinden
sowie sonstigen Einrichtungen.
Abwicklung der
Beratungsangebote:
Interessierte Betriebe, Gemeinden und sonstige Einrichtungen wenden sich
für die Inanspruchnahme einer Beratung an Umwelt.Service.Salzburg. Dieses
beauftragt eine qualifizierte Stelle mit der Durchführung der Beratungsleistung.
Als Ergebnis liegt ein Beratungsbericht mit detaillierten Maßnahmen zur
Verbesserung der Umweltstandards vor.
Beratungsleistung:
Umwelt.Service.Salzburg übernimmt für die einzelnen
Beratungsdienstleistungen die Beraterkosten zu unterschiedlich hohen
Anteilen. Allgemeine Umweltfragen werden im Rahmen der Allgemeinen
Umweltberatung auch telefonisch beantwortet.
Weiters schafft
Umwelt.Service.Salzburg Anreizmodelle zur Verwirklichung der
Verbesserungsmaßnahmen und unterstützt somit Unternehmen, Gemeinden und
sonstige Einrichtungen in ihren Vorhaben, einen Beitrag zum Umweltschutz
und zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.
Angebote für Betriebe:
Aktuelle Schwerpunkte liegen in der Opitimierung der betrieblichen Abfallwirtschaft,
im Betrieblichen Mobilitätsmanagement,
im Energiecheck für Dienstleistungsbetriebe,
in der Unterstützung für das Österreichische Umweltzeichen für Tourismusbetriebe.
Klimabündnisbetriebe
erhalten besonders begünstigte Beratungsleistungen, über die Ausschreibung Agenda-Betriebe werden
Pilotprojekte im Bereich Nachhaltigkeit gefördert. Die Homepage informiert
darüber hinaus über internationale Modellbetriebe
sowie Auszeichnungen
und Preise.
Angebote für Gemeinden: Gefördert
werden Lokale Agenda 21-Prozesse
sowie einzelne Vorhaben im Kontext der Nachhaltigkeit über das Programm Agenda-Projekte.
Das Angebot von Veranstaltungen und Workshops richtet sich auch an Gemeinden.
BeraterInnenpool:
Umwelt.Service.Salzburg verfügt über einen breiten Pool an BeraterInnen,
die im Auftrag der Einrichtung Betriebe und Gemeinden unterstützen.
Öffentlichkeitsarbeit:
Ein Online-Newsletter informiert regelmäßig über neue Angebote, ein
halbjährlich erscheinendes Infoblatt gewährt Ein & Aus-Blicke über die
eigene Arbeit. Wertvoll sind die zahlreichen Download-Möglichkeiten
auf der Homepage, die von Hintergrundinfos über Beratungsprogramme und
Fragebögen (Checks) bis hin zu Formularen für die Inanspruchnahme von
Services reichen. Ein Terminkalender
informiert über einschlägige Fachveranstaltungen.
Nutzerfrequenz: Die Halbjahresbilanz 2006 nennt u. a. 114
Beratungsleistungen, 7 Fortbildungsveranstaltungen.
Vorbildlich ist auch die
Anreisebeschreibung auf der Homepage: „Anreise mit der Bahn nach Salzburg,
ca. 7 Gehminuten vom Bahnhof, Bus 1, 3, 5, 6, 25 vom Bahnhof bis
Haltestelle Kongresshaus“
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Infos
Quellen
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Homepage
des Umwelt.Service.Salzburg: www.umweltservicesalzburg.at
Halbjahresbericht
2006
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Kontakt
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DI Wolfgang Konrad
(Leiter), Mag. Sabine Wolfsgruber
(Mitarbeiterin)
Faberstraße 18, 5020 Salzburg
T. 0662.8888-438 oder 439 F. 0662.8888-562
info@umweltservicesalzburg.at
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Schlagwörter
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Abfallberatung,
Energie-Check, Mobilitätsmanagement, Lokale Agenda 21,
Nachhaltigkeitsprojekte, Nachhaltigkeit: Förderungen
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Verfasser
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Hans Holzinger Zurück zur Übersicht
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Schlagwortverzeichnis
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Abfallberatung
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Altern
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Arbeitslosigkeit
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Betriebe : Gesundheit
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