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Pro ZUKUNFT 2010_2_Magazin |
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Zusammengestellt von Werner Riemer
ZUKUNFT STUDIEREN Der Masterstudiengang Zukunftsforschung startet zum Wintersemester 2010/2011 an der Freien Universität Berlin. Er ist eine Initiative des Arbeitsbereichs Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung unter der Leitung von Prof. Gerhard de Haan und wurde in Kooperation mit verschiedenen Institutionen und Einzelpersonen aus dem „Netzwerk Zukunftsforschung“ entwickelt. Informationen und Anmeldung unter www.master-zukunftsforschung.de DIE WELT IN 100 JAHREN Eine Reise in die Geschichte der Zukunft bietet die Ausstellung zu Vordenkern und Visionen im Ars Electronica Center Linz. Die Ausstellung blickt auf einen Zeitraum von 200 Jahren: auf Zukunftsentwürfe, die vor rund 100 Jahren für unser Jetzt erdacht wurden und auf Visionen, die momentan für die nächsten 100 Jahre entwickelt wurden. www.aec.at/news_de.php?iNewsID=1252 2020 VISIONARIES Ab Heft 1/2 2010 veröffentlicht die Zeitschrift THE FUTURIST eine mehrteilige Interviewserie mit Zukunftsdenkern. Im ersten Teil ging es um Gesundheit und Bildung, im zweiten um Medien und Spiritualität, im dritten um Umwelt und Demokratie. www.wfs.org/ DIE WELT IM JAHR 2030 Der Zukunftsforscher Ray Hammond gab am Rande einer Tagung in Wien Anfang Mai 2010 Robert Buchacher von der Zeitschrift PROFIL ein Interview, das in Heft 21/2010 veröffentlicht wurde. Darin prognostiziert Hammond u. a. zunehmende Therapiechancen für Krebs; „Cloud Computing“, bei dem der User sich die benötigten Daten und Programme nicht auf einem eigenen Gerät speichert, sondern jeweils aus dem Internet holt; einen Höhepunkt der Weltbevölkerung von 12 Mrd. im Jahr 2050, danach ein langsames Absinken; automatisierte Befunde in der Medizin; ein System von Sonnenkraftwerken in Nordafrika; zunehmenden Mangel an Wasser sowie eine weiter steigende Lebenserwartung der Menschen. AUFGEBLÄTTERT (Zeitschriftenrevue) WIE VERNÜNFTIG IST ÖKONOMIE? Das Märzheft 2010 von „Agora“, einem Magazin für Ökonomie und Philosophie, steht unter dem Motto „Vernunft - eine knappe Ressource“. Darin widmen sich einige Beiträge dem fragilen Verhältnis von Vernunft und Ökonomie. www.agora42.de UNIVERSALIEN VON KULTUREN „ZEIT WISSEN“ 06/2009 bietet ein Interview mit dem Ethnologen Christoph Antweiler, der Gemeinsamkeiten von Kulturen erforscht und dabei auf sage und schreibe 73 „Universalien“ gestoßen ist. Eine Basis für eine kooperativere und damit bessere Welt? Details unter www.zeit-wissen.de/universalien
„ZEIT WISSEN“ 01/2010 berichtet von Experimenten kanadischer Forscher, wonach Personen, die ökologisch korrekt einkaufen, sich anschließend weniger altruistisch verhalten - so als ob sie ihr moralisches Soll bereits erfüllt hätten. TECHNIK FÜR DAS ALTER ZEIT WISSEN 1/2010 berichtet unter dem Titel „Wohnen im Alter“ (S. 72 f.) über Systeme, die älteren Menschen in Zukunft den Alltag erleichtern und ihre Selbständigkeit erhalten sollen. Darunter: verstellbare Küchenzeilen, Rollator mit Navigationsgerät, Internetkühlschrank, Sensorarmband, Info-Spiegel im Badezimmer, Sensorfußboden u.a. ZUKUNFT DES AUTOS Ebenfalls in ZEIT WISSEN 1/2010 werden sieben Bereiche (Antriebstechnik / Batterie / Energieeffizienz / Gewicht / Assistenzsysteme / Cockpit / neue Geschäftsmodelle wie Car Sharing) dargestellt (S. 76 – 80), in denen sich die Hersteller energisch um Innovationen bemühen müssen, wenn sie die Krise des Autos überwinden wollen. WIE UMWELTSÜNDER BEKEHRT WERDEN In Heft 3/2010 von Psychologie heute berichtet Ursula Huber über eine Studie der American Psychological Assiciation´s Task Force on the interface between psychology and global climate change. Etliche Eigenheiten der menschlichen Psyche konstituieren erhebliche Hindernisse zu umweltfreundlichem Handeln. 15 ZUKUNFTSVISIONEN Manche ForscherInnen arbeiten an nichts Geringerem als an einer besseren Welt. Sie wollen unsere Energieversorgung revolutionieren, indem sie die Kräfte der Natur bändigen. Sie wollen neue Organe als Ersatzteile züchten. Und sie wollen mit gigantischen Bauwerken die Probleme der Landwirtschaft lösen. ZEIT WISSEN 3/2010 stellt 15 visionäre Ideen vor, die unser Leben verändern werden - über kurz oder lang. In einem Dossier erfahren wir, wie eine bessere Schule aussehen könnte. EUROPÄISCHE CO2-BILANZ Die Mai-Ausgabe des Journals „Global Change Biology“ befasst sich unter dem Titel „The
European Carbon Balance“ mit der Kohlendioxid-Bilanz
aus anthropogenem Ausstoß und terrestrischen Kohlenstoffsenken des europäischen
Kontinents. Eine Feststellung: In Europa ist der Kohlenstoffkreislauf durch
menschliche Einflüsse verzerrt.
In den Medien wurden in den letzten Monaten einige Fehler -
und „angebliche“ Fehler - des letzten IPCC-Berichts
(„AR4“) angeprangert. Der renommierte Klimaforscher Stefan Rahmstorf und seine
Kollegen vom Blog „KlimaLounge“ trennen nun die Spreu
vom Weizen: Welche dieser Fehler sind real, welche nicht? Und was bedeutet das
für das IPCC und die Klimaforschung im Allgemeinen?
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Kohlendioxid (CO2) ist das bekannteste Treibhausgas, es kann jedoch auch als Rohstoff für verschiedene Anwendungen genutzt werden. Welche ökologischen und ökonomischen Aspekte dabei berücksichtigt werden müssen und auf welchem Stand Wissenschaft und Technik sind, wurde auf einer von der BIOCOM Projektmanagement GmbH mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 11. Juni 2010 in Berlin stattgefundenen Tagung diskutiert. www.wupperinst.org/ de/info/entwd?beitrag_id=1372 ELEKTROMOBILITÄT Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland unterwegs sein - so steht es im „Entwicklungsplan Elektromobilität“ der deutschen Bundesregierung. Darüber, wie realistisch diese Planung angesichts derzeit etwa 1500 zugelassener Elektro- autos ist, diskutierten Experten und Laien am 27. Mai 2010 bei der Diskussionsreihe „Dialog an Deck“ an Bord der MS Wissenschaft, organisiert von der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Als einer der Experten machte Georg Wilke deutlich, dass die Höhe des Beitrags der Elektroautos zum Klimaschutz außer von der erfolgreichen Marktdiffusion auch vom Anteil des Stroms aus erneuerbaren Quellen im Strommix abhängt. http://snurl.com/x7naw EVALUATION VON KOPENHAGEN Das Wuppertal Institut analysiert in einem Bericht die Klimakonferenz in Kopenhagen vom Dezember 2009. Dieser arbeitet die wesentlichen Verhandlungsthemen heraus, kontrastiert widerstreitende Interessen der Verhandlungsparteien und fasst die Ergebnisse der Konferenz zusammen. Der Bericht schließt mit einem Ausblick, wie die anstehenden Herausforderungen in künftigen Verhandlungen bewältigt werden könnten. www.wupperinst.org/info/entwd?beitrag_id=1350 ÖLKATASTROPHE Es ist viel veröffentlicht worden über die BP-Ölpest im Golf von Mexiko. Doch es ist eine Sache, davon zu lesen und eine ganz andere, es sich bildlich vorzustellen und damit das Ausmaß zu ermessen. Nun gibt es eine Website, mit der man den Ölteppich auf den eigenen Lebensraum übertragen kann www.ifitwasmyhome.com/ Wer eine Petition unterschreiben will, in der die USA
aufgefordert werden, weitere Ölbohrungen vor der Küste zu unterlassen und
stattdessen in saubere, erneuerbare Energien zu investieren, kann dies tun
unter PRINZIP NACHHALTIGKEIT An der Evangelischen Akademie Hofgeismar fand Mitte Juni 2010 ein Ethisches Symposium "Prinzip Nachhaltigkeit. Theologische, philosophische und ethische Perspektiven" statt, da Nachhaltigkeit als zentrale Zukunftsaufgabe der Gesellschaft nicht nur aus politischer, technischer und wirtschaftlicher Perspektive betrachtet werden kann und soll www.ekkw.de/akademie.hofgeismar/ NACHHALTIGER KONSUM Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS)
hat eine Studie „Die ökologischen und ökonomischen Wirkungen eines
nachhaltigeren Konsums in Deutschland“ erarbeitet. Sie zeigt Chancen der
Zivilgesellschaft auf, mit ihrem Konsumverhalten die Weichen für eine
nachhaltigere Zukunft zu stellen.
ww.mut-zur-nachhaltigkeit.de/ Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes wird häufig als Maßstab für (nachhaltiges) Wachstum von Wohlstand betrachtet, doch erfasst es keine sozialen und ökologischen Kosten- und Nutzen-Effekte. Die Studie „Towards Sustainable Development. Alternatives to GDP for Measuring Progress“ von Philipp Schepelmann, Yanne Goossens und Arttu Makipaa hebt Vorzüge wie Mängel des BIP heraus. Im Rahmen der Studie wurden mehrere alternative Indikatoren für Fortschritt im Sinne von Wohlfahrt analysiert. Die Autoren empfehlen, zusätzlich zum BIP ökologische und soziale Indikatoren einzuführen. Die Studie in englischer Sprache steht zum Download bereit unter www.wupperinst.org/de/publikationen/entnd?beitrag_id=1313 WOHLSTAND DURCH TEILEN Eine politische Debatte zur Wiederentdeckung der Gemeingüter hat sich im Zuge der Verleihung des Wirtschaftsnobelpreises 2009 an Elinor Ostrom, einer weltweit führenden Theoretikerin auf diesem Gebiet, entwickelt. Der Report „Gemeingüter: Wohlstand durch Teilen“ der Heinrich-Böll-Stiftung gibt einen Überblick über diese Debatte, illustriert durch Geschichten aus aller Welt. Die AutorInnen argumentieren, dass Gemeingüter den gedanklichen Rahmen liefern für eine demokratische, nachhaltige Gesellschaft, in der sich der Einzelne entfalten kann. Beispiele aus Natur, Gesellschaft und Kultur machen anschaulich, auf wie vielen Feldern Ressourcen gemeinschaftlich verwaltet und genutzt werden können. Download unter www.boell.de/wirtschaftsoziales/wirtschaft-soziales.html GLOBAL CONFERENCE Ende Mai fand in Amsterdam die „Global Conference on Sustainability and Transparency“ der Global Reporting Initiative GRI statt. Was gute Nachhaltigkeitsberichte ausmacht und wie Unternehmen transparent über ihre CO2-Emissionen informieren können, waren zwei der zahlreichen Themen. Details unter www.amsterdamgriconference.org/ INTERNAT. TAG DER UMWELT Der diesjährige Internationale Tag der Umwelt der Umweltorganisation UNEP am 5. Juni, an dem sich rund 150 Staaten mit einer Vielfalt von Initiativen beteiligten, stand unter dem Jahresmotto „Vielfalt des Lebens“ (Biodiversity - Ecosystems Management and the Green Economy). Österreichische Projekte unter www.umwelttag.at Deutsche Projekte unter www.umweltbundesamt.de/ Internationale Projekte unter www.pittsburghwed.com/ Zu dieser Thematik veranstaltete vom 31. Mai bis 1. Juni 2010 das Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eine Konferenz. Moderne Forschungsgebiete wie embryonale Stammzellforschung oder Nanotechnologie führen zunehmend in ein noch kaum erschlossenes moralisches Niemandsland, dessen sensible Grenzen zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik ausgelotet werden müssen. www.oeaw.ac.at/ita/ta10/ Biologische Vielfalt schwindet weiter Die biologische Vielfalt der Erde geht noch immer in dramatischem Ausmaß zurück. Das bestätigt der jetzt vorgestellte UN-Bericht zur weltweiten Lage der Biodiversität. Demnach sind ein Viertel der Pflanzenarten von Aussterben bedroht, die Wirbeltierpopulationen sind bereits jetzt um ein Drittel geschrumpft. Mangelndes Handeln sehen die Experten als Hauptursache. www.scinexx.de/newsletter-wissen-aktuell-11641-2010-05-11.html
Biodiversität-Quiz Das Jahr 2010 wurde durch die UNO zum "Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt" erklärt. Damit sollen die Bedeutung der biologischen Vielfalt sowie die Folgen ihres Verlustes - auch für das menschliche Wohlergehen und die globale wirtschaftliche Entwicklung - stärker in das politische und öffentliche Bewusstsein rücken. Wer sein Wissen rund um die Biodiversität testen will, kann dies tun unter http://www.scinexx.de/newsletter-quiz-8.html Die Zeitschrift GEO führt zum Tag der Artenvielfalt ein Blog: http://www.geo.de/blog/geo/geo-tag-der-artenvielfalt-2010 Erste lebende Zelle mit künstlichem Genom Wissenschaftler um Gentech-Pionier Craig Venter haben zum ersten Mal eine künstliche Lebensform erzeugt: Sie produzierten ein komplett synthetisches Genom und verpflanzten dies in eine zuvor vom eigenen Genom befreite Bakterienzelle. Dieser jetzt in „Science Express“ veröffentlichte Durchbruch hat weitreichende wissenschaftliche, aber auch bioethische Implikationen. www.scinexx.de/newsletter-wissen-aktuell-11692-2010-05-21.html EU-Kommission: Vorschläge für eine neue Gentechnik-Politik In Zukunft sollen die EU-Mitgliedstaaten selbst über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen entscheiden können. Mit Änderungen im gemeinschaftlichen Gentechnik-Recht will die EU-Kommission die seit Jahren andauernde politische Blockade überwinden. http://www.transgen.de/aktuell/1175.doku.html Wissenstest: Gentechnik Wie nennen Fachleute die Anti-Matsch-Tomate? Für welche Verwendung ist die Gen-Kartoffel "Amflora" zugelassen? Was ist "rote" Gentechnik? GEO.de bietet einen Selbsttest über den Wissensstand zur Gentechnik. Guerilla Gardening Menschen, die Land kultivieren, das ihnen nicht gehört, zB. verwilderte, verlassene Grundstücke oder Verkehrsinseln und zugemüllte Parkstreifen, nennt man heute Guerilla-Gärtner. Ob aus der Not heraus , weil der Hunger sie treibt, oder aus der puren Lust heraus, seine Umgebung ein wenig schöner zu gestalten – die Geschichte des illegalen Bepflanzens von Grundstücken fängt schon im Mittelalter an. Seit fünf Jahren ist der Londoner Richard Reynolds als Garten-Guerillero aktiv. Angefangen hat er mit nächtlichen Aktionen, in denen er sich um die verwahrlosten Blumenbeeten vor seinem Wohnhaus gekümmert hat. Heute ist der ehemalige Werber stolzer Besitzer eines Diploms der „Royal Horticultural Society“. http://www.guerrillagardening.org Die Non-Profit Organisation The Sunshine Press führt die Website Wikileaks, auf die Menschen, die brisante Informationen über Unrecht und politische Skandale besitzen, diese unerkannt uploaden können. Das Spektrum reicht vom Irak-Video, das die Beschießung von Zivilisten durch US-Soldaten zeigt, über Guantanamo-Handbücher und Zensurlisten der chinesischen und iranischen Regierung bis zu internen eMails der rechtsextremen NPD oder von Sarah Palin. . Eine ähnliche Website für „befreite Dokumente“ betreibt der Chaos Computer Club unter www.befreite-dokumente.de/ Wussten Sie, dass Vogelmütter ihre Jungen nur deshalb mit
Würmern füttern, weil sie ihnen selbst nicht schmecken? In der biologischen
Fachliteratur wird man diese Erkenntnis nicht finden, wohl aber im Blog „“Fake Science“, das sich wissenschaftlichem Unsinn immer
dann widmet, „when the facts are too
confusing“.
http://fakescience.tumblr.com/ 100% Erneuerbare Energien für Städte möglich Eine Vollversorgung von Städten mit erneuerbaren Energien ist möglich, so heißt es in dem Report "100% Renewable Energy – and Beyond - for Cities", der vom World Future Council (WFC, Weltzukunftsrat) und der HafenCity Universität Hamburg auf dem World Urban Forum in Rio de Janeiro vorgestellt wurde. Der Report steht zum Download zur Verfügung unter: www.worldfuturecouncil.org/publikationen0.html Energiemesse Im Rahmen der Hannover Messe 2010 fand auch die "Energy", eine internationale Leitmesse zum Thema Energie statt. Bei zahlreichen Foren, Konferenzen und Podiumsdiskussionen ging es um Energieübertragung, -verteilung, -umwandlung und -speicherung, konventionelle wie erneuerbare Energiegewinnung und -versorgung, Wasserstoff- und Brennstoffzellen sowie Netzleittechnik. www.hannovermesse.de/programm_eg Technologien zur Energiegewinnung aus Wasserstoff Bei der 18. Konferenz zu Energien aus Wasserstoff (18th World Hydrogen Energy Conference, WHEC) in Essen wurden wissenschaftliche und strategische Fragen bei der Entwicklung von Wasserstoff- und Brennstoffzellen mit dem Ziel diskutiert, Wasserstoff-Technologien zu fördern. http://www.whec2010.com/ Treibende Kräfte und potenzielle Barrieren für den Ausbau erneuerbarer Energien Am Wuppertal Institut wurde unter der Leitung von Prof.
Dr.-Ing. Manfred Fischedick eine Studie über
fördernde und hinderliche Faktoren für den weiteren Ausbau erneuerbarer
Energien durchgeführt. Expertenbefragungen ergaben, dass ökonomische Faktoren
vor dem Hintergrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise als besonders
relevant für den Ausbau regenerativer Energien gelten dürfen. Der Endbericht
ist online unter Health Claims Seit 2997 gilt in der EU die Health-Claims-Verordnung, nach der Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel nur dann als gesund beworben werden dürfen, wenn diese Wirksamkeit von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA als wissenschaftlich erwiesen anerkannt wurde. Seitdem wurden über 44.000 Anträge gestellt, wovon bislang etwa 70 % als unbewiesen abgelehnt wurden. Eines der bekanntesten Opfer: die „probiotischen“ Joghurts. www.efsa.europa.eu/de, www.health-claims-verordnung.de/, www.lmsvg.net/component/option,com_docman/task,doc_details/gid,197/ 10 Jahre Zertifizierung des Marine Stewardship Councils Nach zehn Jahren MSC-Zertifizierung ziehen die ersten 42 nach MSC-Standard zertifizierten Fischereien, was die Zertifizierung verändert hat und wie sie davon profitiert haben. 42 individuelle und spannende Geschichten rund um nachhaltig gefangenen Fisch warten darauf, entdeckt und gelesen zu werden. Die Broschüre „Lizenz zum Fischen - Fischereien im Wandel“ kann als pdf heruntertgeladen werden von www.msc.org/unsere-meere-heute/lizenz-zum-fischen The Development Dictionary Ein Buch zu Schlüsselbegriffen des Entwicklungsdiskurses Bedeutende Kritiker der gängigen Wachstums- und Entwicklungslehre arbeiten in diesem Buch Schlüsselbegriffe des Entwicklungsdiskurses auf. Jedes Essay des Buches untersucht einen Begriff aus historischer und anthropologischer Sicht, beleuchtet die jeweilige besondere endenz und hebt dessen Einengung und intellektuelle Grenzen hervor. Die gesammelten Ergebnisse können Experten, Basisbewegungen
und Studierenden in den entsprechenden Disziplinen dienen, um
ihre eigene einseitige Sichtweise, mit der sie den Entwicklungsdiskurs
verfolgen, zu erkennen. Wolfgang Sachs hat mehrere Beiträge verfasst
und ist Herausgeber dieser Neu-Edition, 18 Jahre nach Erscheinen der
Erstausgabe. "The
Development Dictionary. A Guide to Knowledge as Weitere Informationen unter: www.wupperinst.org/publikationen/entnd?beitrag_id=1261 Wie sich gesellschaftliche Veränderungen durchsetzen Angesichts von Klimawandel, Rohstoffknappheit, Finanz- und
Wirtschaftskrise stehen der Gesellschaft tiefgreifende Veränderungen bevor.
Dringend nötig ist daher ein Verständnis, wie diese Veränderungen ablaufen und
wie sie gestaltet werden können. In ihrer Habilitationsschrift "Models of
Change: Einführung und Verbreitung sozialer Innovationen und gesellschaftlicher
Veränderungen in transdisziplinärer Perspektive"
untersucht Kora Kristof Möglichkeiten, die Richtung der Veränderungen zu
beeinflussen.
Fehler im Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change)? In den Medien wurden in den letzten Monaten einige Fehler –
und angebliche Fehler – des letzten IPCC-Berichts
(“AR4”) angeprangert. Der renommierte Klimaforscher Stefan Rahmstorf und seine
Kollegen vom Blog „KlimaLounge“ trennen nun die Spreu
vom Weizen: Welche dieser Fehler sind real, welche nicht? Und was bedeutet das
für das IPCC und die Klimaforschung im Allgemeinen? Onlinespiel CEO2 In einem Spiel von WWD und Allianz kann man die Rolle eines Vorstandsvorsitzenden einnehmen und spielerisch testen, ob mane für ein gutes Geschäftsergebnis sorgen und gleichzeitig ihre CO2-Emissionen senken kann – man muss nur die richtigen strategischen Entscheidungen treffen. www.wwf.de/index.php?id=8406 Wettbewerb: fahrradfreundliche Arbeitgeber gesucht Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V hat den Wettbewerb "Die Fahrradfreundlichsten Arbeitgeber Deutschlands" ausgerufen. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2010. Nähere Informationen unter www.fahrrad-fit.de/ Civitas-Programm der EU für nachhaltigen Stadtverkehr 80 % der EU-Bevölkerung leben in Ballungsräumen. Seit 2002 widmet sich das EU-Programm Civitas daher der Lebensqualität durch umweltfreundliche Verkehr in den Städten Europas. Jüngst ist die dritte Runde des Programms mit 25 teilnehmenden Städten angelaufen. www.civitas.eu greentravelclub Der österreichische Hotelmanager Ludwig Gruber, Gründer der BIO-Hotels, hat eine Buchungsplattform gegründet, um Ökogäste und grüne Hotels besser zusammenzuführen. Ein Prozent des Buchungsvolumens und der Mitgliedsbeiträge wird in nachhaltige Projekte investiert. www.greentravelclub.info Changemaker-Manifest Die Internetplattform UTOPIA hat ein Manifest für Unternehmen ausgearbeitet, dessen Unterzeichner sich auf ein nachhaltiges Management und nachhaltige Entwicklung verpflichten. Zu den Erstunterzeichnern in Deutschland zählten Bionade, Entega, Frosta, GLS Bank, Memo, Otto, Spacenet und Tegut, jüngst hat auch die deutsche Telekom al erstes DAX-notiertes Unternehmen das Manifest unterschrieben. Das Manifest steht auf www.utopia.de/company/41/tab/257 WISIONS of Sustainability Mit einem Technologie-Radar und neuem Design präsentiert sich die WISIONS-Initiative des Wuppertal Instituts. Seit 2004 fördert WISIONS aktiv die Einführung von nachhaltigen Lösungen bei Energieversorgung und Ressourceneffizienz, insbesondere in Entwicklungsländern. Der neu entwickelte Technologie-Radar gibt einen Überblick über existierende Technologien bei den erneuerbaren Energien und deren mögliche zukünftige Beiträge zur Deckung der Energiebedarfe. www.wupperinst.org/info/entwd?beitrag_id=1369 EIO: Europas neues Analysezentrum für Öko-Innovationen Die Europäische Kommission hat ein Analysezentrum für
Ökoinnovationen (Eco-Innovation Observatory, EIO)
eingerichtet. Das EIO erarbeitet datengestützte Analysen und Szenarien auf
Basis einer umfassenden Definition von Öko-Innovation - mit einem Schwerpunkt
auf der Erhöhung der Ressourcenproduktivität.
Ende Mai fand in Amsterdam die Jahreskonferenz der Global Reporting Initiative GRI statt. Was gute Nachhaltigkeitsberichte ausmacht und wie Unternehmen transparent über ihre CO2-Emissionen informieren können, waren zwei der zahlreichen Themen. Details unter www.amsterdamgriconference.org/ Neuer Report: Materialien und Produkte mit den stärksten Umwelteinflüssen durch Konsum und Produktion "Assessing the Environmental Impacts of Consumption and Production: Priority Products and Materials" heißt der neue Report des Internationalen Ressourcen-Panels beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Er identifiziert Prioritäten unter den globalen Konsumaktivitäten, industriellen Sektoren und Materialien der Grundstoffindustrie hinsichtlich ihrer Umwelteinwirkungen und ihres Ressourcenverbrauchs. Damit liefert der Bericht der Politik eine Handhabe, Regulierungen so zu gestalten, dass sie die größte Wirkung entfalten können. Der volle Bericht und eine Zusammenfassung für politische Entscheider sind auf der UNEP-Homepage erhältlich unter www.unep.fr/scp/rpanel/producsandmaterials.htm Ressourcennutzung und -produktivität in Asien In Zusammenarbeit des Forschungsinstituts SERI und des Wuppertal Institut ist ein Arbeitspapier mit dem Titel "Resource use and resource productivity in Asia: Trends over the past 25 years" entstanden, das eine vergleichende und quantitative Abschätzung der Ressourcenproduktivität und des Materialverbrauchs Asiens zwischen 1985 und 2005 liefert. Die Studie zeigt, dass hier nicht nur der Welt größte Wachstumsregion in monetärer Hinsicht liegt, sondern auch beim Energie- und Materialverbrauch eine rasante Entwicklung erfolgt. Die Autor(inn)en kommen zum Schluss, dass die asiatischen Länder mit dem gegenwärtigen Trend brechen müssen, um ernsthafte globale Ressourcenknappheiten und daraus folgende mögliche Konflikte zu vermeiden. http://seri.at/category/publications/seri-working-papers/ Ökologische Forschungsprojekte und entsprechende Anlaufstellen findet man u.a. beim Netzwerk Naturwissenschaftlicher Vereinigungen in Mitteleuropa www.nnvm.org Auf der Homepage sind u. a. 70 deutsche, 28 Schweizer und 3 österreichische Vereinigungen registriert. Nachwachsende Rohstoffe Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) gibt die Publikation „Nachwachsende Rohstoffe in der Industrie“ in der 3. Auflage, erweitert und mit aktualisierten Zahlen, heraus. Die Broschüre ist ein wichtiges Nachschlagewerk für alle, die sich mit der industriellen Nutzung agrarischer Rohstoffe und der stofflichen Verwendung von Holz aus marktanalytischer Sicht beschäftigen. Die Broschüre ist kostenlos bestell- und downloadbar auf www.fnr.de im Bereich Mediathek – Literatur. Utopia, Plattform für strategischen Konsum Die Initiative Utopia will dazu beitragen, dass die Menschen ihr Konsumverhalten und ihren Lebensstil nachhaltig verändern, dass sie bewusster entscheiden und mit jedem Kauf umweltfreundliche Produkte und faire Arbeitsbedingungen in aller Welt unterstützen. Utopia bietet u. auf einer Homepage „Utopia City“ Hinweise zu den besten Adressen in ganz Deutschland. www.utopia.de/ Muss die Wirtschaft ewig wachsen? Zu dieser Thematik startete Utopia, eine Internet-Plattform für strategischen Konsum, eine mehrteilige Interviewserie. Im ersten Teil meint der der Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel: Wirtschaftswachstum ist ein Flachwurzler. Bibliography of Community Currency Research Rolf Schröder hat eine Datenbank über Tauschkreise / Tauschsysteme / Komplementärwährungen u. dgl. initiiert, die zur Zeit bereits über 1100 Einträge enthält und abrufbar ist unter www.cc-literature.org Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik Die Steigerung der Ressourceneffizienz sollte zentrale
Strategie einer nationalen ökologischen Industrie- und Dienstleistungspolitik
sein und in eine "Ökonomie des Vermeidens" unnötiger Ressourcenverbräuche führen. Dies ist die Kernbotschaft von
Peter Hennickes Beitrag "Ressourcen- und
Klimaschutz: Ökologischer Imperativ und ökonomischer Megatrend?" zum
Memorandum 2010 der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik".
Wirtschaftswissenschaftler(innen) sowie Gewerkschafter(innen) entwickeln darin
wirtschaftspolitische Vorschläge und Perspektiven, die sich an der Sicherung
sinnvoller Arbeitsplätze, der Verbesserung des Lebensstandards, dem Ausbau des
Systems der sozialen Sicherheit für die Arbeitnehmer(innen) sowie wirksamer
Umweltsicherung in Deutschland orientieren.
www.memo.uni-bremen.de/sonstindex.html
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0043.662.873 206 | E: jungk-bibliothek@salzburg.at |
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