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Entschleunigte Ökonomie als Weg aus der Krise? Am
11. - 12. Mai 2009 fand die nunmehr zweite Konferenz „Zukunft:Lebensqualität“
des Zentrums für Zukunftsstudien (ZfZ) der
Fachhochschule Salzburg in Kooperation mit dem Forum Alpach statt.
VertreterInnen aus Wissenschaft, Zukunftsforschung und Politik diskutierten
zwei Tage lang über Perspektiven der zukünftigen Arbeitswelt, wobei naheliegender
Weise die aktuelle Wirtschaftskrise den zentralen Fokus bildete,
Lebensqualität aber – wie der Leiter des ZfZ
Reinhold Popp betonte – in all ihren Dimensionen beleuchtet werden und der
Blick bewusst über Fragen des Arbeitsmarktes hinaus gerichtet werden sollte. Etwas frische Blutzufuhr allein reicht nicht Dass
die Finanzkrise nicht mit ein paar „faulen Krediten“ zu erklären sei, sondern
systemische Ursachen habe, machte Stephan Schulmeister, Ökonom des
Wirtschaftsforschungsinstituts in Wien, im Einleitungsreferat deutlich. Nach
dem Motto „Lassen Sie ihr Geld arbeiten“ hätten sich Unternehmen, Banken und
Anleger immer stärker von der Realwirtschaft abgewendet und in der Erwartung
hoher Gewinne auf eine sich verselbstständigende Finanzwirtschaft gesetzt.
„Alle wollten mit Geld reich werden“, was auf die Dauer jedoch nicht gut
gehen könne. „Renditen von 10 bis 20 Prozent bei einem Wirtschaftswachstum
von nur 2 Prozent widersprechen dem Allmende-Prinzip“, so Schulmeister, es
könne nicht mehr verteilt werden als erwirtschaftet wird. Denn: „Aus nix wird
nix“, erläuterte der Ökonom sein „ANWN-Gesetz“. Der
manischen Phase folge nun konsequenter Weise die Depression. Die Entfernung
der Tumore („faule Kredite“) sowie etwas frische Blutzufuhr
(„Konjunkturpakete“) reichten jedoch nicht, um die „Talsohle“ wieder zu
verlassen, so Schulmeister. Zum einen gehe es darum, systemisch jenen
Spielern den Boden zu entziehen, die gerade auf die Krise spekulierten, wie
Superfunds. Die Krise könnte jedoch auch eine Chance für ein grundsätzlicheres
Umdenken sein. Der Ökonom konstatierte in diesem Sinne den „Anfang vom Ende
des Finanzkapitalismus“. Als „Möglichkeitsraum für die Zukunft“ machte er die
erneute Stärkung des sozialen Zusammenhalts, die Betonung von Kooperation
statt Konkurrenz, die Rückkehr des Primats der Politik sowie – und das war
zukunftsweisend – die Möglichkeit der „Entschleunigung der Ökonomie“ aus, die
dem permanenten Wachsen-Müssen eine Lebensqualität mit
mehr Freizeit statt noch mehr Stress (und Einkommen) entgegengestellte. Arbeitskräfte sind keine Ware Dass
diese Entschleunigung höchst ratsam sei, untermauerte die Soziologin Eva Senghaas-Knobloch mit Befunden aus der Arbeitswelt.
Die Zunahme befristeter Arbeitsverhältnisse – in der BRD gibt es mittlerweile
1 Million Zeitarbeiter –, der Anstieg geringfügig Beschäftigter sowie
generell der Steigerung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz, die die
Expertin mit zunehmendem Leistungsdruck und der „Subjektivierung“
der Arbeit, also dem emotionalen Gefordertsein
gerade in Dienstleistungsbranchen, in Verbindung brachte, würden eine
Umsteuerung nahe legen. Dazu käme die Vernachlässigung aller sorgenden
Tätigkeit ( „Care-drain“) aufgrund
der alleinigen Zentrierung auf die Arbeitswelt, die sich sozusagen im
Schatten „hoher Erwerbsquoten“ vollziehe. Senghaas-Knobloch
forderte ein Umdenken in Wirtschaft und Politik, das der Achtsamkeit
gegenüber dem Sozialwesen Mensch (wieder) Priorität einräumt. Sie sprach von
„Decent Work“, die Arbeitskräfte nicht als Ware,
sondern als Menschen und Unternehmen wieder als „soziale Räume“ begreife, und
die erkenne, dass Arbeitsmärkte nicht allein dem ökonomischen Profitdenken
gehorchen dürfen. Zweite Welle der Globalisierung trifft auch Hochqualifizierte Aufschlussreiche
Befunde über die Auswirkungen der Globalisierung auf den (deutschen) Arbeitsmarkt
referierte Jürgen Stehn vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Die
erste Welle der Globalisierung seit den 1970er-Jahren hat – so der bekannte
Tatbestand – in allen hochindustrialisierten Ländern den Strukturwandel hin
zur Dienstleistungsgesellschaft eingeläutet. So sind allein in Deutschland
zwischen 1970 - 1975 1,3 Mio. Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe
verloren gegangen, während ebenso viele im Dienstleistungsbereich geschaffen
wurden; von 1991 - 1997 gingen nochmals 3 Mio. Arbeitsplätze im
verarbeitenden Gewerbe verloren, denen nur mehr 1,8 Mio.
Dienstleistungsarbeitsplätze gegenüber standen, berichtete der Referent.
Verlierer dieser ersten Globalisierungsphase – von Stehn als „interindustrielle
Arbeitsteilung“ bezeichnet, d. h. bestimmte Branchen wie die
Textilindustrie wanderten von alten Industrieländern in neue Schwellenländer
– waren die Niedrigqualifizierten; die Hochqualifizierten zählten zu den
Gewinnern. Geänderte Anforderungen an Bildung: „Das Lernen lernen“ Aktuell
träten wir in die zweite Welle der Globalisierung, in der der Wettbewerb
innerhalb von Branchen ausgetragen wird und der Handel sich innerhalb dieser
Branchen abspielt – Stehn spricht
daher von „intraindustrieller Arbeitsteilung“.
Die Verlierer dieser Phase seien vielschichtiger: sie erfasse auch
Hochqualifizierte, so der Ökonom. Entsprechend einer Analyse des Instituts
für Weltwirtschaft zählen zu den heute leicht verlagerbaren
Jobs etwa Datenverarbeiter, technische Zeichner, Buchhalter oder auch
Naturwissenschafter. Nicht verlagerbar wären
hingegen Landwirte, Tankwarte, Pförtner, Maurer oder Lehrer. Stehn folgerte
daraus die Notwendigkeit der Veränderung unseres Bildungssystems, das kommunikative
und soziale Kompetenzen sowie die Fähigkeit, „das Lernen zu lernen“ – und
hinsichtlich beruflicher Ausbildung – eine breitere Qualifikationsbasis in
den Mittelpunkt rücken müsse, was einem Zusammenlegen von Berufsbildern
entspreche. Wichtig seien die „Förderung der Anpassungsfähigkeit“ sowie
„permanentes Lernen“, was Stehn u.a. durch allen StaatsbürgerInnen
zustehende „Sozial- und Bildungskonten“ gefördert sehen wollte (s. a. Interview). Forschungsfelder der Zukunft Kerstin
Cuhls vom Fraunhofer Institut für System- und
Innovationsforschung in Karlsruhe bezeichnete „Innovationsforschung“ als den
Versuch, „einen systematischen Blick in die Zukunft zu werfen, um Folgerungen
für die Gegenwart zu ziehen und entsprechende Maßnahmen anzustoßen.“ Aufgabe
von „Innovationsmanagement“ sei es, auch längerfristige Perspektiven in den
Blick zu nehmen, die „verteilte Intelligenz nutzbar zu machen“ (durch eine
Art Scanning wird versucht, den globalen
Wissensstand zu eruieren) und „strategische Informationen“ für Wirtschaft und
Politik bereitzustellen. Sie gab einen Einblick in die Forschungsfelder der
Zukunft. Zu ihnen zählen naheliegender Weise einschlägige Technikbereiche wie
Nanotechnologie, nachhaltige Energieerzeugung, neue
Mobilitätslösungen, moderne Wasserinfrastrukturen oder neue Werkstoffe und
Materialien. In der „Hitliste“ der Zukunftsthemen sind aber auch
Dienstleistungsfelder wie „Service Sciences“ oder
„Produzieren und Konsumieren in Web 2.0“ sowie sozialwissenschaftliche Fragestellungen
wie Alters- und Zeitforschung oder die Gestaltung der „Lebensräume der
Zukunft“ zu finden (Anm.: Die Erhebung erfolgte im Rahmen des BMBF-Foresight-Projekts der deutschen Bundesregierung). Rolle von Zukunftsbildern in der Entwicklung von Unternehmen Christian
Neuhaus von der Society and Technology Group der Daimler AG
in Berlin hob die Bedeutung von Zukunftsbildern sowie die Kommunikation
darüber hervor. Organisationen als soziale Systeme bestünden ausschließlich
aus Kommunikation: „Sie sprechen über sich selbst, die Umwelt und ihre
Zukunftsbilder.“ Oder anders ausgedrückt: „Was für das Individuum das
Bewusstsein ist, ist für die Organisation die Kommunikation.“ Auf diese zu
achten, sei daher die zentrale Zukunftsaufgabe, so Neuhaus. Dabei gehe es um
Kommunikation nach außen wie nach innen, um offizielle und inoffizielle
Kommunikation, etwa in der Kantine. Die unterschiedlichen Zukunftsbilder, die
die MitarbeiterInnen des Unternehmens haben, ernst zu nehmen und in Austausch
zu bringen, sei häufig zielführender als sich teure externe Berater
einzukaufen, meinte der Zukunftsforscher pointiert. Warnung
von Trend- und Beratergurus Er
traf sich dabei mit Holger Rust, Professor für Wirtschaftssoziologie
an der Universität Hannover, der eindringlich vor der sich breit machenden
Berater- und Trendforscherszene warnte. Diese gehe vor nach dem Motto „Man
kann zwar nichts über die Zukunft sagen, das ist aber kein Grund, den Mund zu halten“, und kassiere satte
Honorare für Plattitüden. Über die Strategie des „Namings“
– für Allerweltswahrnehmungen werden neue Begriffe geschaffen: Selbstsorge
heiße dann eben Selfness und der Wunsch nach Privatheit „Cocooning“ – würde
ein geistiges Nirwana geschaffen, das den irreführenden Anspruch erhebt, wir
hätten die Welt im Griff. Selbstunternehmer, Entrepreneurs, Ich-AGs, Portfolio-Worker –
oder generell - die „kreative Klasse“
würden zum Zukunftsmotor hochstilisiert: „Und wenn du nicht dazugehörst, bist
du selber schuld.“ Dabei seien viele Innovationen nichts anderes, „als mit
viel Aufwand alles beim Alten zu belassen“. Was ist dem entgegenzuhalten.
Rust plädierte für seriöse Sozial- und Zukunftsforschung, die sich den
Kriterien der Nachvollziehbarkeit und Plausibilität verpflichtet, sowie – und
da traf er sich mit Neuhaus – für die Schaffung von offenen
Kommunikationsräumen in den Unternehmen. Resümee Die
Entschleunigung der Wirtschaft und der Arbeitswelt, die etwa innovative
Arbeitszeitmodelle erforderte, sowie der Blick auf die Qualität der
Arbeitsinhalte stellen zentrale Zukunftsfragen dar, die – dies zeigten die
Diskussionen mit VertreterInnen aus Wirtschafts- und ArbeitnehmerInnenverbänden
– erst langsam in der öffentliche Debatte Fuß fassen. In diesem Sinne machen
Tagungen wie diese durchaus Sinn. Denn trotz oder gerade wegen der
Wirtschaftskrise geht es – wie Landeshauptfrau Gabi Burgstaller
in der Eröffnung betonte – darum, dass wir arbeiten, um zu leben – und nicht
umgekehrt! Weitere
Materialien zur Tagung sind zu finden unter www.fhs-forschung.at. Hans
Holzinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek für
Zukunftsfragen in Salzburg, Rückmeldungen: Geld allein macht keine gute Bildung. Der Nationalökonom Jürgen Stehn im
Gespräch mit Walter Spielmann über die doppelte Misere und die
Voraussetzungen gelingender Bildung W. Sp.:
Herr Stehn, Sie unterscheiden zwei Wellen der Globalisierung. Bis in die
90er-Jahre, so ihre Analyse, sei der interindustrielle Austausch weltweit
vorherrschend gewesen, in jüngster Zeit rücke hingegen die ökonomische
Wechselbeziehung innerhalb der bestehenden Wirtschaftsblöcke, der intraindustrielle Austausch – etwa innerhalb der EU – in
den Vordergrund. Bedeutet das aber auch, dass wir auf dem Weg zu hoch
differenzierten Dienstleistungsgesellschaften die Spitze der Fahnenstange schon
erreicht haben und das Beschäftigungsvolumen in diesem Segment nicht weiter
ansteigt? J. St.: So ist es in der Tat. Ausgehend
von einem Anteil von etwa 10% an Dienstleistungen zu Ende des Zweiten
Weltkriegs haben wir nun einen Anteil von 65 bis 70% erreicht. Dieser wird,
so weit wir es sehen, nicht weiter anwachsen. W. Sp.: Es
gibt also keinen weiteren Bedarf in Folge des demographischen Wandels oder dringend
notwendiger Investitionen im Bildungsbereich? J. St.: Da gibt es freilich
großen Handlungsbedarf, aber insgesamt wird sich der Anteil nicht weiter
erhöhen, denn wir brauchen auch in Zukunft qualifizierte Kräfte im Bereich
der materiellen Produktion. Eine Welt ohne Güter, die wir nicht anfassen
können, können wir uns auch nicht vorstellen. Den Wettbewerb der Zukunft
werden wir vor allem im Bereich der Produktinnovation erleben, und zwar
weltweit. W. Sp.:
Meinen Sie nicht, dass insbesondere in Wohlstandsgesellschaften ein Prozess
der materiellen Sättigung zu erwarten ist, der einen Paradigmenwechsel zur
Folge haben könnte? J. St.: Dieser Ansicht hing ich
früher auch an, doch teile ich sie nicht mehr. Wer hätte denn gedacht, dass
heute jeder in seinem Haushalt einen PC stehen hat und das multifunktionale
Handy selbstverständlich geworden ist. Nein, Bedürfnisse werden immer wieder neu
entfacht und sind danach latent vorhanden. W. Sp.:
Im Bereich Bildung haben wir, in Österreich wie auch in Deutschland, ein
zunehmend massives Problem mit minder qualifizierten Personen, vor allem auch
Jugendlichen. Wie können wir auf die Herausforderungen der zweiten
Globalisierungswelle angemessenen reagieren? J. St.: Wir haben heute ein zweischneidiges
Problem. Mit dem Auslaufen der ersten Globalisierungswelle verblieb eine
große Gruppe ungenügend qualifizierter Personen. Daran wird sich auch nichts
mehr ändern. ... Die zweite Welle der Globalisierung trifft aber auch gut
Qualifizierte, die über hochgradig spezialisierte Ausbildungen verfügen, und
das ist die eigentliche Herausforderung. Um hier gegenzusteuern, ist vor
allem Anpassungsfähigkeit gefragt. Es geht darum, sich nicht nur auf eine
Ausbildung zu verlassen, sondern, wenn nötig, auch Neues zu tun. Das ist
nicht unbedingt mit Qualifikation verbunden, denn das können auch Menschen
leisten, die keinen tertiären Bildungsabschluss haben. W. Sp.: Werden somit Neugier und
Offenheit zu Schlüsselqualifikationen? J. St.: So ist es. Deswegen ist
ja Bildung von zentraler Bedeutung. In Europa stehen wir allerdings vor dem
Problem, dass wir uns über die Veränderung des Bildungssystems gerade in
einer Zeit Gedanken machen müssen, in der wir erstens wenig Geld haben und
zweitens drauf reagieren müssen, dass die Zahl der SchülerInnen rückläufig
ist. W. Sp.:
Gerade das aber wäre doch auch eine Chance! Kleinere, den Bedürfnissen besser
entsprechende Schulen und kleinere Klassen sollten doch der Förderung
individueller Fähigkeiten entgegenkommen. J. St.: Das wäre vernünftig. Was
wir aber nicht brauchen, sind halbe Reformen. Wir sind, meine ich, viel zu
sehr auf PISA fixiert, blicken wie gebannt auf Finnland, vergessen aber dabei,
dass bei uns die Voraussetzungen gänzlich andere sind. Dort stehen beim
Gruppenunterricht bis zu fünf LehrerInnen in der Klasse, bei uns ist es aber
meist nur eine/r. Das kann so nicht funktionieren. W. Sp.:
Wären nicht Interdisziplinarität und Partizipation
zentrale Kriterien gelingender, erfolgreicher (Aus)Bildung. J. St.: Ganz entschieden, ja! Wir
differenzieren nach wie vor viel zu stark, und das in allen Lebensbereichen.
Ich habe selbst vergleichsweise junge Kinder, und da merke ich, wie wichtig
es ist, sie für Vieles zu interessieren. Junge Menschen müssen nicht alles zu
Ende führen, was sie spontan anspricht, aber sie sollten so viel wie möglich
kennen lernen. Wir lernen doch am besten, wenn wir etwas selbst versuchen! W. Sp.:
Herr Stehn, ihre Forderungen werden auch von Seiten der Pädagogik immer
wieder erhoben; ungewöhnlich scheint mir, dass sie auch von Ihnen, einem
Ökonomen, so vehement vertreten werden. Sind Sie da nicht aufgrund Ihres
beruflichen Hintergrunds auch in die Kritik geraten? J. St.: Na klar, immer wieder.
Bildungspolitiker lieben uns eher nicht. Wir haben beispielsweise in einer
Studie nachgewiesen, dass viel Geld noch keine gute Bildung macht, und das
ist natürlich auch von der Pädagogik keineswegs gut aufgenommen worden, denn
das System definiert sich ja vor allem über die Höhe der verfügbaren
finanziellen Mittel. W. Sp.:
Bräuchte das Bildungssystem, um besser zu funktionieren, etwa weniger Geld? J. St.: Nein natürlich braucht es
auch Geld, aber das genügt nicht. Unabdingbar ist hingegen die Förderung
offenen Denkens. Die Ansammlung von Wissen, das klassische Pauken ist heute
unsinnig und vergeudete Investition. Viel wichtiger wäre es, in die
Entwicklung sozialer Kompetenzen zu investieren. Dabei ginge es etwa darum zu
lernen, wie man erfolgreich diskutiert oder, noch besser, sich aktiv in
gesellschaftliche Zusammenhänge einbringt. Das sind Schlüsselqualifikationen
für das 21. Jahrhundert. W. Sp.: Herr Stehn, besten Dank
für dieses Gespräch. |
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