Methode Zukunftswerkstatt

 

 

 

 

 

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Die von Robert Jungk entwickelte Methode „Zukunftswerkstatt“ zielt darauf ab, „Betroffene zu Beteiligten“ zu machen und Menschen Ge­staltungsmöglichkeiten über die eigene Zukunft zu eröffnen.

Gearbeitet wird im Dreischritt von der Bestandsaufnahme (Kritikphase) über das Entwickeln von Zukunftsideen (Utopiephase) hin zu konkreten Handlungsschritten (Realisierungsphase). Eine Kreativität fördernde Methodik sowie klare Regeln gewährleisten ein zukunftsgerichtetes und ergebnisorientiertes Arbeiten in Gruppen.

Zukunftswerkstätten werden heute u. a. in der Erwachsenenbildung, der Organisationsentwicklung sowie in politischen Mitbestimmungsprozessen eingesetzt [Vertiefende Einführung].

Das Moderationsteam der JBZ hat bisher über 60 Zukunftswerkstättenprojekte umgesetzt – von Nachhaltiger Regionalentwicklung über die Zukunft der Arbeitswelt bis hin zur Einführung von E-Administration [Themenübersicht].

Eine von der JBZ herausgegebene CD-ROM „Kreativmethoden für Gruppen“ bietet eine vergleichende Einführung in die Methoden „Zukunftswerkstatt, Zukunftskonferenz, Open Space“.

Aktuelle Publikationen über Zukunftswerkstätten und andere Methoden der Partizipation sind auch über den Bestandskatalog unserer Bibliothek abrufbar.

In einer ModeratorInnendatenbank werden über 260 Personen aus Deutschland, Österreich und Schweiz erfasst, die Zukunftswerkstätten leiten. Sie erhalten Hinweise über ModeratorInnen aus Ihrer Region. [Weitere Infos auf Anfrage].

 

JBZ-Moderationsteam

Mag. Hans Holzinger
JBZ-Mitarbeiter seit 1992

Dr. Walter Spielmann
JBZ-Mitarbeiter seit 1986

MAS Ingrid Weydemann
Freie Mitarbeiterin

 

JBZ-Zukunftswerkstätten (Auswahl)

 

2009

"Integration durch Arbeit und Bildung. Ideen für Salzburg." Auftraggeber: Land Salzburg. Download der Dokumentation

"Selfmade. Jugend-Zukunftsdialog Kreis Unna." Auftraggeber: Städte-Netzwerk NRW, Sparkasse Unna (Download: Unna)

"Pespektiven für meine Bibliothek. Zukunftswerkstatt im Rahmen des Kurses "Bibliothekslifting." Auftraggeber: Österreichisches Bibliothekswerk

"Slow Work. Ansätze für neue Formen der Arbeit." Auftraggeber: Verein "Art Beat"

 "SOL - Menschen für Solidarität, Ökologie, Lebensstil. Die nächsten 10 Jahre. " Auftraggeber:

Verein SOL

 

2008

"Zederhaus 2030 - Auf dem Weg in eine Lokale Agenda 21?" Auftraggeber: Gemeinde Zederhaus

"Netweg.in. Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen." Auftraggeber: BIV-Integrativ

"Zukunft des Immateriellen Erbes in Österreich." Auftraggeber: UNESCO Österreich

"Partizipation im SeniorInnenzentrum mit Zukunftswerkstätten?" Auftraggeber: Diakonie Salzburg

"Mitreden - Mitgestalten. Potenziale der Jugendmitbestimmung." Auftraggeber: Jugendumwelttage, Kath. Jugend Österreichs

"Zukunftswerkstatt als Methode für die Entwicklung regionaler Sozialarbeit." Auftraggeber: Caritas OÖ

"Zur Zukunft des Salzburger Künstlerhauses." Auftraggeber: Künstlerhaus

 

2007

„Kulturelle Vielfalt in Salzburg?! Welchen Beitrag können Salzburger Vereine und Institutionen leisten.““ Auftraggeber: Plattform der Volkskultur Salzburg.

Zusammen.Leben. Nachhaltige Migrations- und Integrationspolitik für Salzburg.“ Auftraggeber: Netzwerk Salzburg.

„Zukunftsorientierte Bildungspolitik für Salzburg“. Auftraggeber: Grüne Bildungswerkstatt Salzburg.

2006

Kulturarbeit in Salzburg. Entwicklung von Zukunftsperspektiven.“ Auftraggeber: Kulturpolitischer Beirat des Landes Salzburg.

„Grüne Perspektiven zu den Themen  Integration und Öffentlicher Verkehr. Auftraggeber: Grüne Bildungswerkstatt Salzburg.

Salzburger Museen fit für die Zukunft.“ Auftraggeber: Referat für Volkskultur des Landes Salzburg und des Salzburger Bildungswerks.

Zukunft ohne Arbeit?“ Im Rahmen der Tagung „Umgang mit neuen Bedrohungen“. Auftraggeber: Salzburger Netzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

2005

„Lokale Agenda Neumarkt. Durchführung von Zukunftsforen.“ Auftraggeber: Umwelt.Service.Salzburg.

„Zukunft der Arbeit. Veränderungen in der Arbeitswelt“. Im Rahmen des Kongresses „Über Morgen“. Auftraggeber: Österreichsicher Gewerkschaftsbund.

Altenheimseelsorge in Oberösterreich. Schärfung eines Berufsleitbildes. Auftraggeber: Pastoralamt der Diözese Linz.

„Miteinander Wohnen. Mitreden – Mitentscheiden – Mitverantworten.“ Ein Projekt in einem Salzburger Stadtteil. Auftraggeber: Stadtteilbüro, Wohnbaugenossenschaft.

„Zukunftstrends am Arbeitsmarkt.“ Zukunftswerkstatt mit den MitarbeiterInnen des AMS. Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Salzburg.

„Moderne Krankenhausseelsorgeausbildung in Österreich.“ Auftraggeber: Pastoralamt der Diözese Linz.

„Der etwas andere Sozialgipfel. Auftraggeber: Netzwerk der Salzburger Armutskonferenz.

Schulprojekt „Global Citizenship“. Eine selbstreflexive Evaluierung. Auftraggeber: Südwind.

2004

Partizipationsmethoden in der Sozialarbeit. Im Rahmen einer Tagung des EU-Projekts „European Network of Social Inclusion“. Auftraggeber: Caritas Linz.

„Lokale Agenda Neumarkt. Durchführung von Zukunftsforen.“ Auftraggeber: Umwelt.Service.Salzburg.

2003

„Szenario Linz 21“. Mitwirkung an einem Szenarioworkshop. Auftraggeber: Stadt Linz

„Erreichtes sichern – Neues schaffen. Krankenhausseelsorge in Oberösterreich“. Auftraggeber: Pastoralamt der Diözese Linz.

„Gelingendes Altern - Ein innovatives Stadtteilprojekt“. Auftraggeber: Diakonie Salzburg.

Wohlfühlorte in Neumarkt. Eine partizipative BürgeInnenversammlung“. Auftraggeber: Stadtgemeinde Neumarkt.

2002

„Aufbruch der offenen Jugendarbeit in eine neue Zukunft.“ Auftraggeber: Kreisjugendring München.

E-Government - Chancen und Herausforderungen“ Zukunftswerkstättenserie. Auftraggeber: AEC Linz.

„Wo stehen wir – Wo wollen wir hin? Weltladen-Bewegung in Österreich.“ Auftraggeber: ARGE Weltläden.

„Arbeit mit Großgruppen“ – Ein Einführungsworkshop. Auftraggeber: KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung.

„Dialog der Generationen.“ Auftraggeber: Grüne Bildungswerkstatt Salzburg.

2001

Jugendfreitzeitkultur in Salzburg“ Zukunftswerkstättenserie. Auftraggeber: Stadt Salzburg.

„In anderen Wegen denken – neue soziale Netze schaffen.“ Auftraggeber: Pädagogische Werktagung Salzburg.

2000

„Wie wollen wir unsere Schule ausrichten. Partizipatorische Erarbeitung von Zukunftsvorschlägen.“ Auftraggeber: BG Zaunergasse, Salzburg.“

„Klimabündnis – quo vadis? Auftraggeber: Klimabündnis Österreich.

„Eure Ideen sind gefragt. Jugend(t)räume in Itzling“. Auftraggeber: Jugendzentrum Corner.

„Grüne Perspektiven für Salzburg 2004“. Auftraggeber: Grüne Salzburg.

„Lebenswertes Biberwier“. Auftraggeber: Gemeinde Biberwier in Kooperation mit dem Netzwerk Tirol für kommunale Umweltprojekte.

Entschleunigung – Ein anderer Umgang mit der Zeit.“ Auftraggeber: Grüne Bildungswerkstatt Salzburg.

 

CD-ROM „Kreativmethoden“

Gruppen sind meist kreativer als Einzelpersonen. Denn: Mehr Menschen haben einfach mehr Ideen. Und: Gruppen können viel bewegen. Doch sie müssen zusammenwachsen und sie brauchen Unterstützung.

Die von Hans Holzinger entwickelte CD-ROM enthält Folienpräsentationen mit einer Einführung in drei Methoden für kreatives Arbeiten in Gruppen. Vorgestellt werden die Ansätze von Zukunftswerkstatt, Zukunftskonferenz und Open Space. Nicht das Trennende, sondern das was wir gemeinsam als Zukunft entwickeln wollen, steht dabei im Mittelpunkt.

Dargestellt werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Methoden, Arbeitsgrundsätze und Anwendungsmöglichkeiten. Zur Methode Zukunftswerkstatt - hier liegen der JBZ umfangreiche Erfahrungen als Anbieter von Moderationen vor - sind zudem Arbeitsblätter und Vorschläge für das "Design" einer Tages- bzw. Zweitageswerkstatt angefügt. (Technische Voraussetzung: Programm Powerpoint.)

JBZ-Verl. 2003. Euro 25,-

Beispiele finden Sie hier.

 

ModeratorInnen-Ausbildungen

Folgende ModeratorInnen bieten regelmäßig Ausbildungen zur Methode Zukunftswerkstatt an.

 

Verein Zukunftswerkstätten

Stephan G. Geffers, Team Zukunftswerkstatt Köln

Thomas Ködelpeter, Ökologische Akademie Linden

Birgit Carstensen, Torger Bünemann, Kontrast e.V.

Cornelia Krieger, Zukunftswerkstatt Remscheid


Weiterführende Literatur

·       Robert Jungk; Norbert Müllert: Zukunftswerkstätten. Mit Phantasie gegen Routine und Resignation. München: Heyne, 1991 (In englischer Sprache: Future Workshops. How to Create Desirable Futures. London: Institute for Social Inventions, 1987).

·       Reinhard Sellnow: Die mit den Problemen spielen. Ratgeber zur kreativen Problemlösung. Bonn: Stiftung Mitarbeit, 1994.

·       Olaf-Axel Burow; Marina Neumann-Schönwetter (Hg.): Zukunftswerkstatt in Schule und Unterricht. Hamburg, 1995.

·       Beate Kuhnt; Norbert R. Müllert: Moderationsfibel Zukunftswerkstätten verstehen, anleiten, einsetzen. Das Praxisbuch zur Sozialen Problemlösungsmethode Zukunftswerkstatt. Ökotopia-Verl., 1998.

·       Wege zur Zukunftsfähigkeit - ein Methodenhandbuch. Hrsg. v. Heino Apel ... Bonn: Stiftung Mitarbeit, 1998.

·       Peter Weinbrenner: Selbstgesteuertes Lernen. Moderation, Zukunftswerkstatt, Szenario-Technik. In: Handbuch der Politischen Bildung. Schwalbach: Wochenschau-Verl., 1998.

·       Olaf Albers: Gekonnt moderieren. Zukunftswerkstatt und Szenariotechnik. Passau: Fit for Business, 2003.

·       Hans Holzinger: Zukunftswerkstatt - Zukunftskonferenz – Open Space. Kreativmethoden für Gruppen. CD-ROM. Salzburg: JBZ-Verlag, 2003. Euro 25,--

·       Das Handbuch Öffentlichkeitsbeteiligung. Hrsg. v. ÖGUT und Österreichisches Lebensministerium. Download: http://www.partizipation.at/handbuch-oeffbet.html

 

Weiterführende Links:

Ökologische Akademie Linden

·          Netzwerk Zukunftswerkstätten

·          Ökologische Akademie Linden

·          Verein Zukunftswerkstätten

·          Stiftung Mitarbeit

·          Partizipation und nachhaltige Entwicklung in Europa

 

Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen | Robert-Jungk-Platz 1 | 5020  Salzburg  |  T 0043.662.873 206 | E: jungk-bibliothek@salzburg.at 
H:
www.jungk-bibliothek.at  Team: Dr. Alfred Auer, Mag. Hans Holzinger (Redaktion JBZ-Online), Dr. Walter Spielmann